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Sommerwetter: Bitte baden Sie nicht in Elbe und Hafenbecken

Quelle: Stadt Geesthacht

Sommerwetter in Geesthacht: Auch für die kommenden Tage prognostiziert der Deutsche Wetterdienst hohe Temperaturen. Die ersehnte Abkühlung mögen sich Einwohnende und Gäste der Stadt Geesthacht aber bitte nicht im Hafenbereich oder im Elbwasser verschaffen, appelliert die Geesthachter Stadtverwaltung angesichts der Wetterlage. Denn: Im Geesthachter Stadtgebiet sind an der Elbe keine offiziellen Badestellen ausgewiesen. Baden in dem Fluss kann wegen der teils starken Strömung und des Schiff- bzw Bootverkehrs mit seinem starken Sog lebensgefährlich werden - auch für geübte Schwimmer. Die starke Trübung des Wassers behindert im Notfall die Retter. Die Elbe ist kein Badegewässer!

Im Bereich des Hafenbeckens ist das Baden verboten. In Paragraph 8 Absatz 9 der „Verordnung über das Verhalten im Hafengebiet der Stadt Geesthacht“ kurz Hafenbenutzungsordnung heißt es dazu konkret:

„Es ist verboten in das Hafenbecken zu springen. Insbesondere ist das Springen von der im Hafengebiet befindlichen Brücke ins Wasser untersagt. Das Schwimmen und Tauchen im Hafenbecken ist ebenfalls untersagt.“

Ein Grund für diese Vorschrift: Das Wasser im Hafenbecken ist nicht an allen Stellen gleichbleibend tief, was zu Verletzungen bei Sprüngen führen kann. Darüber hinaus ist vom Uferbereich nicht ersichtlich, an welchen Stellen der Untergrund wie beschaffen ist. Auch dieses birgt eine Verletzungsgefahr. Zudem wird die Wasserqualität des Hafenbeckens nicht regelmäßig in dem Maße überprüft, wie es für eine Freigabe als Schwimmgewässer nötig wäre.

Zur Einordnung: Das Geesthachter Hafenbecken war früher Teil des wirtschaftlich genutzten Geesthachter Hafens. Heute dient er der Unterbringung von Schiffen und Booten an den dafür vorgesehenen Liegeplätzen.