Ferienzeit ist Baustellenzeit: Hier stehen im Geesthachter Stadtgebiet Sperrungen an
Ferienzeit ist Bauzeit: In Geesthacht werden in den Sommerferien, die am 4. Juli 2026 beginnen, gleich mehrere Straßen wieder auf Vordermann gebracht. „Wir haben in diesem Jahr der Reparatur von unseren Straßen eine hohe Priorität eingeräumt. Denn das Wetter des vergangenen Winters hat den teils ohnehin schon schadhaften Straßenbelägen zugesetzt. Durch den Wechsel von Tauwetter und strengem Frost sind in einigen Bereichen der Stadt tiefe Schlaglöcher entstanden, oberflächliche Risse sind weiter aufgeplatzt“, sagt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze.
In den vergangenen Monaten sind Verkehrsteilnehmende daher auf Geesthachts Straßen vermehrt Trupps der Städtischen Betriebe begegnet, die mit Kaltasphalt die schlimmsten Schäden repariert und Huckelpisten wieder befahrbar gemacht haben. „Vielen Dank an dieser Stelle an die Kolleginnen und Kollegen der Städtischen Betriebe“, betont Olaf Schulze. „Für umfangreichere Arbeiten werden nun die Ferienzeiten genutzt, innerhalb derer Baustellen natürlich immernoch Zeit und Nerven kosten können. Aber zumindest sind weniger Berufspendlerinnen und Berufspendler betroffen. Zudem fällt der morgendliche Hol- und Bringeverkehr an den Schulen weg.“
Hier die bereits terminierten, anstehenden Baumaßnahmen im zeitlichen Überblick (Stand 3. Juli 2026):
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Kreisstraße 63 – Bauarbeiten vom 6. Juli bis 31. Juli 2026:
Zwischen dem Klärwerk und dem Heuweg wird der Straßenbelag der Kreisstraße 63 erneuert. Im Auftrag des Kreises Herzogtum Lauenburg, der für Baumaßnahmen an der Kreisstraße zuständig ist, rollen dort vom 6. Juli 2026 bis voraussichtlich 31. Juli 2026 Baumaschinen. „Es ist gut, dass die Straßendecke saniert wird. Aber die Maßnahme wird für Verkehrsteilnehmende eine Geduldsprobe werden. Denn die Straße Am Schleusenkanal wird für rund vier Wochen nur halbseitig befahrbar sein. Der Verkehr wird per Ampel geregelt, so dass Fahrzeuge trotz der Sperrung in beide Richtungen an der Baustelle vorbeikönnen – aber eben nacheinander und an die entsprechende Grünphase gekoppelt“, sagt Bürgermeister Olaf Schulze. Die B404-Zubringer sind während der Baumaßnahme des Kreises für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Die Stadt Geesthacht nutzt die Maßnahme des Kreises, um den Einmündungsbereich Heuweg/Am Schleusenkanal zu erneuern – dieser Bereich fällt in das Zuständigkeitsgebiet der Stadt. Der Heuweg wird durch die Baumaßnahme zur Sackgasse. Ein Einbiegen vom Heuweg auf den Schleusenkanal ist demnach nicht möglich. Die Supermärkte und der Elektrofachhandel im direkten Umfeld bleiben trotz der Bauarbeiten anfahrbar.
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Berliner Straße – Abbieger ab 6. Juli 2026 gesperrt:
Die Abbiegespur von der Berliner Straße in die Norderstraße (Fahrtrichtung Lauenburg) wird ab dem 6. Juli 2026 für voraussichtlich für eine Woche gesperrt. Der Grund: Eine Versackung der Fahrbahn muss repariert werden. Die betroffenen Buslinien werden während der Notfallmaßnahme über die Rathausstraße umgeleitet.
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Steinstraße – Bauarbeiten bis zum 25. September 2026:
Voraussichtlich noch bis zum 25. September 2026 wird es zu Behinderungen an der Steinstraße kommen. Nach derzeitigen Planungen werden bis Ende Juli 2026 Fahrbahn und Standstreifen der Steinstraße auf Höhe der Hausnummer 33 halbseitig gesperrt. Auch der südliche Gehweg wird in diesem Bereich nicht nutzbar sein. Die Sperrung ist für die barrierefreie Gestaltung der Bushaltestelle sowie für die Herstellung des öffentlichen Gehwegs im Bereich Westhafen II erforderlich.
Darüber hinaus erfolgt die öffentliche Erschließung vom Gebiet Westhafen VI (Höhe Steinstraße Nummer 98). Diese Arbeiten, bei denen der öffentliche Gehweg hergestellt und die Bushaltestelle barrierearm gestaltet werden soll, werden voraussichtlich bis zum 25. September andauern.
Der Verkehr wird während der Bauarbeiten über die Baustraße, die Dünenstraße und die Steglitzer Straße umgeleitet. Letztere wird für die Dauer der Umleitung als Einbahnstraße ausgewiesen.
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Worther Weg – Bauarbeiten vom 6. Juli bis 31. Juli 2026:
Am Worther Weg werden im Bereich der Hausnummern Worther Weg 12 bis 58 voraussichtlich ebenfalls vom 6. Juli bis 31. Juli 2026 Arbeiten an Gas-versorgungsleitungen durchgeführt. Die Fahrbahn wird dafür in dem beschriebenen Bereich halbseitig gesperrt und der Gehweg voll gesperrt.
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Fahrendorfer Weg – Bauarbeiten noch bis zum 31. Juli 2026:
Voraussichtlich noch bis zum 31. Juli 2026 ist der Fahrendorfer Weg gesperrt im Bereich von der Einmündung Mercatorstraße bis zur Geesthachter Straße (B 404).
Der Grund: Es werden Mittelspannungsleitungen verlegt, die die Fahrbahn queren werden. Zudem werden die Regenwasserkanäle an den Fahrbahnrändern saniert.
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Steinstraße/Am Hafen – Verkehrsbehinderungen am 8. Juli 2026:
Live-Musik mit Blick auf das Hafenbecken: Das heißt es am Mittwoch, 8. Juli 2026, wieder in Geesthacht. Denn die Konzertreihe „Musik am Hafen“ geht in die nächste Runde. Dieses Mal spielt um 19 Uhr die Folkband „Tears for Beers“ auf der Bühne an den Sitzterrassen nahe der Hafenbrücke (Zugang Steinstraße). Wie gewohnt ist der Eintritt zu dem Konzert kostenfrei.
Verkehrsteilnehme mögen sich aufgrund des Konzerts auf Verkehrsbeschränkungen im Umfeld des Menzer-Werft-Platzes einstellen. Von 17.30 bis 23 Uhr werden die Steinstraße und die Straße Am Hafen auf Höhe der Einmündung der Elbstraße aus Richtung Wärderstraße kommend halbseitig gesperrt. Eine Baustellenampel wird den Verkehr an der verengten Fahrbahn regeln. Die Geschwindigkeit wird aufgrund der querenden Personen und der Verengung der Fahrbahn auf 30 km/h begrenzt. Die dortige Fußgängerampel wird für die Dauer der Maßnahmen ausgeschaltet. Die Hafenstraße wird aus Richtung St.-Salvatoris-Kirche kommend somit zu einer Sackgasse.
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Keil – Bauarbeiten von 3. August bis 19. Dezember 2026:
Wegen der Verlegung von Fernwärmeleitungen kommt es an der Straße am Keil vom 3. August 2026 bis voraussichtlich 19. Dezember 2026 zu Verkehrsbehinderungen. Die Arbeiten erfolgen in drei Bauabschnitten:
- Abschnitt: zwischen den Einmündungen Geesthachter Straße und Bresslauer Weg (Keil 17)
- Abschnitt: zwischen der Einmündung Bresslauer Weg (Keil 17) und der Hausnummer Keil 13
- Abschnitt: zwischen den Einmündungen Bresslauer Weg (Keil 17) und Heidestraße (Keil 9)
In den beschriebenen Bereichen wird die Fahrbahn zeitweise halbseitig oder voll gesperrt. Die Anwohnenden werden nach Baufortschritt über die aktuellen Sperrungen informiert.
Die Umleitung des Straßenverkehrs erfolgt während der Baumaßnahme über die Straßen Richtweg, Berliner Straße und Geesthachter Straße.
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B404/B5 – Bauarbeiten nach Abschluss der K63-Baustelle:
Für das Jahr 2026 ist seitens der Stadt bzw. des Fachdienstes Tiefbau zunächst vorgesehen, kleinere Teilflächen zu sanieren. Der Fokus liegt dabei auf Bereichen, in denen die Schadstellen derzeit verstärkt durch provisorische Maßnahmen (Kaltasphalt) instandgesetzt werden müssen. In diesen Abschnitten soll die bestehende Deckschicht abgefräst und durch eine neue ersetzt werden.
Vorgesehen sind derzeit Maßnahmen in folgenden Bereichen:
Abschnitt Fahrendorfer - Düneberger Straße
Abschnitt Düneberger Straße - Keil
Abschnitt Keil - Bahnstraße
Die Arbeiten werden zeitlich abgestimmt mit den Arbeiten am Fahrendorfer Weg und an der Straße „Am Schleusenkanal“, da die B404/B5 als eine Ausweichroute für die Sperrung an der K63 genutzt werden wird. Erst wenn die Arbeiten an der K63 abgeschlossen sind, werden die Kaltasphaltarbeiten an der B404/B5 folgen.
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„Die Baustellenplanungen von Externen können wir nur sehr begrenzt beeinflussen. Die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung haben aber den Verkehrsfluss in der Stadt stetig im Blick und achten bei der Anmeldung von Baumaßnahmen bzw Genehmigung von Sperrungen darauf, dass Umleitungsstrecken zur Verfügung stehen. Zudem werden städtische Maßnahmen – soweit möglich – mit anderen Baustellen abgestimmt. Zu diesem Zweck gibt es beispielsweise Abstimmungen mit den Stadtwerken Geesthacht, mit dem Kreis Herzogtum Lauenburg sowie dem Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr“, sagt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze. „Allen Verantwortlichen ist bewusst, dass Bauarbeiten auf Hauptverkehrsstraßen immer mit Einschränkungen verbunden sind. Diese versuchen die Planer so gering wie möglich zu halten. Schlussendlich gilt es im Blick zu behalten: Gebaut wird, um Verbesserungen zu erreichen.“