"Die Räuber" in Geesthacht - der Vorverkauf startet am 12. Juni 2026
Vom 22. bis 25. Oktober 2026 verwandelt sich die Geesthachter Buntenskamphalle in ein Räuberlager. Denn die Stadt Geesthacht zeigt gemeinsam mit Theatermacher Frank Düwel eine moderne Variante von Schillers „Die Räuber“ – und das nicht nur in Geesthacht, sondern auch mit Darstellerinnen und Darstellern aus Geesthacht und Umgebung. Eines ist dabei schon heute sicher: Nicht nur Theaterfreunde kommen auf ihre Kosten, wenn Schauspiel auf Rhythmik und Kampfkunst trifft und so einen mutigen Blick auf Fragen heutiger Zeit wirft. Tickets gibt es ab 12. Juni 2026.
„Wir hassen die Welt. Wir mögen diese Welt nicht. Wir gehen in den Wald. Von dort aus werden wir die Welt zu einer besseren machen.“ So beginnt das Experiment um Friedrich Schillers Klassiker.
Was erlebt diese Gang, diese Bande, was erleben diese Räuber auf ihrer Lichtung? Im Wald oder in einem Hinterhof? Gemeinschaft, Sehnsucht, Lust, Misstrauen, am Ende sogar Tod und Teufel?
„Ein Stück über unsere Zeit. Alle wollen Veränderung, aber wir sprechen nicht miteinander. Ereilte unseren Räubern das gleiche Schicksal? Wir erzählen diese spannende Geschichte mit unserem Ensemble, Livemusik und elektronischen Beats und Kampfkunst“, kündigt Frank Düwel an, der vielen Kulturinteressierten der Region durch seine langjährige Tätigkeit als Intendant des „KulturSommers am Kanal“ bekannt sein dürfte.
„Die Proben sind in vollem Gange und wir freuen uns auf ein tolles Stück, hinter dessen Realisierung wie im Vorjahr bei der Produktion „Die Villa“ wieder eine umfangreiche Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern Geesthachts steht“, sagt Dr. Sylvia Heudecker-Wesche, die Leiterin des Fachbereichs Bildung, Familie, Sport und Kultur im Geesthachter Rathaus, mit Hinweis auf das Ensemble, das im Oktober in der Geesthachter Buntenskamphalle auf der Bühne stehen wird. Denn dieses besteht aus 15 talentierten Schauspielenden aus Geesthacht und Umgebung, die sich bei einem Casting im Februar einen Platz im Theaterstück „Die Räuber“ erspielt haben, sowie zwei Musikern und Kickboxern. „Frank Düwel und sein Team machen einen tollen Job. Ich bin beeindruckt, dass die Mitspielenden aus der Region so engagiert sind und in kürzester Zeit zu einer großartigen Theatergruppe zusammenwachsen - mit immenser Spielfreude und intensivem Ausdruck“, ergänzt Geesthachts Stadt- und Kulturmanagerin Jeanette van Beek.
„Ich freue mich sehr, dass aus der Idee von Theater an ungewöhnlichen Orten inzwischen gemeinsam mit Frank Düwel quasi eine Reihe geworden ist, bei der wir uns jedes Mal auf neue Schauspiel-Überraschungen freuen können. Es ist toll, immer wieder einen bekannten Geesthachter Ort in neuem Kontext – also Kulisse eines Theaterstücks – zu erleben“, betont Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze, auf dessen Initiative Frank Düwel Geesthachts besondere (Kultur)Seite entdeckte. 2024 konnten sich Kulturinteressierte bereits über die Inszenierung „Lear – Königin im Moor“ in der Geesthachter St.-Salvatoris-Kirche freuen, 2023 führte Frank Düwel teils im Geesthachter Rathaus eine eigene Fassung von „Walleinstein“ auf und 2021 begeisterte eine Zauberberg-Inszenierung im historischen Thekla-Haus im Edmunsthal in Geesthacht das Publikum. Und auch bei „Die Villa“, die 2025 aufgeführt wurde, hatte Olaf Schulze seine Finger im Spiel: Er brachte Theatermacher Frank Düwel mit den neuen Besitzern der historischen Direktorenvilla in Krümmel zusammen, dem das Stück aufgeführt wurde.
Aufgeführt werden „Die Räuber“, bei denen Frank Düwel Buch und Regie verantwortet, Hermine Seifert die Kostüme, Manfred Scharfenstein die Dramaturgie sowie Jannes Moritz und Malte Haack die Musik übernehmen, fünf Mal:
22. Okt 26 19.30h Premiere
23. Okt 26 19.30h 2. Aufführung
24. Okt 26 19.30h 3. Aufführung
25. Okt 26 15.00h 4. Aufführung
25. Okt 26 18.00h 5. Aufführung
Das Projekt der Stadt Geesthacht wird unterstützt von den Stadtwerken Geesthacht, der HASPA sowie der Bürgerstiftung Danke Geesthacht und Tickets gibt es ab sofort für 30 Euro pro Person bei Zigarren Fries (Bergedorfer Straße 46).