Film zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: »Nur noch ein einziges Mal«
25.11.2026
19:30 bis 21:30 Uhr
Geesthacht
Geesthacht
9,50 €
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Auf Initiative des Geesthachter Frauenbeirates und der Gleichstellungsbeauftragten Anja Nowatzky ist am Mittwoch, 25. November 2026, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, der Film „Nur noch ein einziges Mal“ im kleinen Theater Schillerstrasse (kTS), Schillerstraße 33, um 19.30 Uhr zu sehen. Die Organisatoren möchten diesen Anlass nutzen, um auf Gewalt in Partnerschaften aufmerksam zu machen und Gespräche über ein Thema anstoßen, das häufig im Verborgenen bleibt.
Gewalt gegen Frauen beginnt nicht immer mit einem einzelnen, klar erkennbaren Vorfall. Sie kann sich schrittweise entwickeln und in Beziehungen stattfinden, die nach außen zunächst ganz anders wirken. Betroffene stehen oft vor schwierigen Entscheidungen und erleben widersprüchliche Gefühle. Umso wichtiger ist es, genau hinzusehen, Betroffenen zuzuhören und ihnen ohne Vorurteile zu begegnen. Häusliche Gewalt beinhaltet alle Formen körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 256 276 Fälle häuslicher Gewalt bekannt (6,5 Prozent mehr als im Vorjahr – davon 70,5 Prozent weibliche Betroffene). „Nur noch ein einziges Mal“ (basierend auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Colleen Hoover) erzählt die Geschichte von Lily (Blake Lively), die in ihrer Beziehung zu Ryle (Justin Baldoni) zunehmend mit Gewalt konfrontiert wird und sich mit den Folgen ihrer eigenen Familiengeschichte auseinandersetzen muss. Der Film macht sichtbar, wie komplex solche Situationen sein können und wie schwer es sein kann, gewaltvolle Beziehungsmuster zu durchbrechen. Er kann helfen, Warnzeichen und Dynamiken häuslicher Gewalt wahrzunehmen und darüber ins Gespräch zu kommen.
Ein Kinofilm ersetzt selbstverständlich keine Beratung, kann aber einen Zugang zu einem schwierigen Thema schaffen und dazu beitragen, dass Gewalt nicht verharmlost wird. Der 25. November erinnert daran, dass Gewalt gegen Frauen die ganze Gesellschaft betrifft und dass Prävention, Unterstützung und ein klares Hinsehen Verantwortung aller sind.
Plätze für den Film können ab sofort auf der Internetseite des kTS reserviert werden. Die Karten werden mit 3 Euro bezuschusst.