Zentrale Sportanlage - Prioritäten-Liste vom Fachdienst Tiefbau aktualisiert
Die ersten Hindernisse sind übersprungen: Nachdem die Tartanbahn an der Zentralen Sportanlage Mitte Mai gesperrt werden musste, wird der Fachdienst Tiefbau der Geesthachter Stadtverwaltung die Arbeiten an der Sportanlage vorziehen – über diese Änderung der Prioritäten wurde am 8. Juni 2026 der Geesthachter Ausschuss für Bau, Feuerwehr und Katastrophenschutz informiert.
„Wir mussten die Laufbahnen aufgrund eines externen Gutachtens im Mai kurzfristig sperren. Bei der jährlichen Prüfung der Sportanlagen hatten sich schon bekannte, festgestellte Mängel, als noch gravierender herausgestellt. Bereits zuvor war absehbar, dass die Laufbahnen einen Sanierungsbedarf aufweisen. Die Witterungseinflüsse des vergangenen Winters haben den Zustand der Tartanbahn jedoch zusätzlich beeinträchtigt und den Handlungsbedarf weiter erhöht. Uns ist bewusst, dass die kurzfristige Sperrung für alle Beteiligten eine große Einschränkung bedeutet – vor allem für die Sportlerinnen und Sportler, die regelmäßig auf der Tartanbahn trainieren, und für die Schülerinnen und Schüler, die sie für ihren Unterricht und Sportfeste nutzen. Dennoch war dieser Schritt aus Sicherheitsgründen unumgänglich“, sagt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze. „Darum haben unsere Teams der Fachdienste „Tiefbau“ sowie „Jugend, Sport und Kultur“ in den vergangenen Tagen viele Gespräche geführt, um die ohnehin geplante, langfristige Instandsetzung der Anlage zu beschleunigen und kurzfristige Lösungen für die Sportlerinnen und Sportler zu finden.“
Aktuell prüft die Stadtverwaltung, ob wenigstens zwei der sechs Laufbahnen durch provisorische Reparaturen vorübergehend wieder freigegeben werden können. Klar ist aber: Eine langfristige Sanierung der Tartanbahn ist unumgänglich. Bevor die Baufahrzeuge an der Laufbahn anrücken können, sind jedoch andere Arbeiten erforderlich: Geplant ist, noch in diesem Sommer die Hangsicherung südlich des Rasenplatzes bzw. der Laufbahn durchzuführen. Die Arbeiten sollen Ende Juli beginnen und voraussichtlich bis Ende August dauern.
In Zusammenhang mit der Sanierung der Laufbahnen soll auch die Sanierung der Rasenfläche angegangen werden. Damit soll verhindert werden, dass die Tartanbahn durch Arbeiten an und auf der Rasenfläche wieder beschädigt wird. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten an der Rasenfläche und den Laufbahnen werden dann für das Jahr 2027 angestrebt.
Für die Sanierung der Rasenfläche und der Laufbahn liegt der Stadtverwaltung eine Kostenschätzung in Höhe von rund 1.125.000 Euro vor. Die Stadtverwaltung bemüht sich weiterhin um Fördergelder für die Umgestaltung der Zentralen Sportanlage.