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Banana-Day in der Kita: Von fairem Handel und krummem Obst

Warum sind Bananen so gesund, welche Sorten von Bananen gibt es eigentlich, wo wachsen die gelben Früchte und wie kommen sie zu uns auf den Essenstisch? Fragen rund um das beliebte Obst und die Hintergründe von dessen Produktion standen beim diesjährigen Banana-Day wieder im Mittelpunkt. Das städtische Familienzentrum Regenbogen beteiligt sich seit Jahren an dem Aktionstag. Und mit von der Partie war auch wieder der Geesthachter Hans-Werner Madaus, der sich seit vielen Jahren für das Thema fairen Handel einsetzt. Er erklärte Kindergartenkindern, die am Vormittag in mehrere Gruppen eingeteilt, am Banana-Day teilnahmen, altersgerecht und anhand einer Geschichte, Hintergründe zur Bananen-Ernte.

Der „Banana-Day“ wurde erstmals im Jahr 2009 von der Organisation "Global Banana Network" ins Leben gerufen, um zukünftig jedes Jahr am dritten Mittwoch im April auf die globalen Probleme aufmerksam zu machen, die mit der Produktion und dem Handel von Bananen verbunden sind. Dabei wird unter anderem für die komplexen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge sensibilisiert, die im Umfeld von Teilen der Bananenproduktion und -industrie entstehen. Stichwort fairer Handel, faire Entlohnung, faire Arbeitsbedingungen.

Organisiert wurde die Veranstaltung im Familienzentrum Kita Regenbogen durch die Fairtrade-Steuerungsgruppe und Mitarbeitende der Stadtverwaltung Geesthacht. Denn: Die Stadt Geesthacht ist seit 2019 zertifizierte Fairtrade-Stadt. Der Titel wird durch den gemeinnützigen Verein TransFair e.V. verliehen und muss immer wieder erneuert werden.

„Faire Handelsbeziehungen und ihre Auswirkungen sind uns ein echtes Anliegen, darum haben wir uns als Stadt der Fairtrade-Town-Kampagne angeschlossen und uns auch zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen bekannt“, sagt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze und verweist auf entsprechende Ratsbeschlüsse.

Städte, die sich der Fairtrade-Kampagne anschließen wollen, haben insgesamt fünf Kriterien zu erfüllen: Die Politik muss sich per Ratsbeschluss hinter die Initiative stellen, es muss eine Steuerungsgruppe eingerichtet sowie Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden und es gilt sowohl Unternehmen als auch die Zivilgesellschaft (in Form von z.B. Vereine, Schule und Kirchen-/Glaubensgemeinschaften) von dem Fairtrade-Gedanken zu überzeugen.

Weitere Informationen über fair gehandelte Produkte sind auf der Homepage von Fairtrade Deutschland e.V. unter www.fairtrade-deutschland.de finden. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne stehen für Interessierte unter www.fairtrade-towns.de bereit. Das Engagement der Stadt Geesthacht in diesem Bereich ist unter „Unser Geesthacht“ nachzulesen. Dort sind auch alle Kontaktinformationen für Interessierte hinterlegt. Die Stadt sucht stetig Personen, die sich in der Fairtrade-Steuerungsgruppe engagieren.

Bild vergrößern: Ein Mann sitzt in einem Korbsessel vor einer Gruppe von Kindern in einem hellen Raum und hält eine Zeichnung einer Bananenpflanze hoch. Er blickt zu den Kindern, von denen vier auf roten Stühlen im Vordergrund zu sehen sind; eines davon hebt den Arm, um sich zu melden. Im Hintergrund befindet sich ein Tisch mit einem großen Korb voller Bananen, und durch die großen Fenster ist üppiges Grün im Freien zu erkennen. © Stadt Geesthacht - Wiebke Jürgensen
Hans-Werner Madaus erklärte Kindern im Familienzentrum Regenbogen wie Bananen geerntet werden und warum fairer Handel wichtig ist.
Bild vergrößern: Ein älterer Mann mit Brille sitzt im Profil auf einem Korbsessel und verteilt Bananen an eine Gruppe von Kindern, die geduldig in einer Schlange vor ihm stehen. Ein blondes Mädchen in einem blau-weiß gestreiften Kleid schaut aufmerksam zu, während ein anderes Kind neben ihr bereits eine Banane in der Hand hält. Im Hintergrund sind weitere Kinder sowie zwei Erwachsene in einem hellen Raum zu sehen. © Stadt Geesthacht - Wiebke Jürgensen
Hans-Werner Madaus erklärte Kindern im Familienzentrum Regenbogen wie Bananen geerntet werden und warum fairer Handel wichtig ist. Am Ende schenkte er Kindern, die Bananen mögen, eine gelbe Frucht.
Bild vergrößern: Im Vordergrund ist ein großer Korb voller reifer Bananen, die in ein grünes Tuch gebettet sind, aus nächster Nähe zu sehen. Dahinter sitzt der ältere Mann mit Brille von der Seite und reicht einem Jungen mit Brille und blau-weißer Jacke eine Banane. Zwei weitere Jungen stehen daneben und schauen zu. Im Hintergrund sind rote Stühle und eine sitzende Frau zu erkennen. © Stadt Geesthacht - Wiebke Jürgensen
Hans-Werner Madaus erklärte Kindern im Familienzentrum Regenbogen wie Bananen geerntet werden und warum fairer Handel wichtig ist. Am Ende schenkte er Kindern, die Bananen mögen, eine gelbe Frucht.
Bild vergrößern: Ein älterer Mann mit Brille und einem hellen Hemd steht lächelnd vor einem Fenster und hält mit beiden Händen einen großen, mit einem grünen Tuch ausgelegten Korb voller reifer Bananen in die Kamera. Im Hintergrund ist durch die Fensterscheiben eine sonnige Kulisse mit grünen Bäumen und Hecken zu sehen. © Stadt Geesthacht - Wiebke Jürgensen
Hans-Werner Madaus erklärte Kindern im Familienzentrum Regenbogen wie Bananen geerntet werden.
Bild vergrößern: Ein älterer Mann mit Brille sitzt von der Seite gesehen in einem Korbsessel und teilt Bananen an Kinder aus. Ein Junge im Vordergrund, der eine auffällige rote Fleecejacke mit einer kleinen Norwegen-Flagge am Ärmel trägt, streckt den Arm aus und hält bereits eine Banane. Neben ihm stehen ein dunkelhaariges Mädchen und ein blondes Mädchen im gestreiften Kleid, die das Geschehen beobachten. Im Hintergrund macht eine Frau im rosa Oberteil ein Foto mit ihrem Smartphone, und auf einem kleinen Holzhocker im Vordergrund liegen bedruckte Papierseiten. © Stadt Geesthacht - Wiebke Jürgensen
Hans-Werner Madaus erklärte Kindern im Familienzentrum Regenbogen wie Bananen geerntet werden und warum fairer Handel wichtig ist. Am Ende schenkte er Kindern, die Bananen mögen, eine gelbe Frucht.