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Geesthachts Städtepartnerschaften

Die Stadt Geesthacht hält gute Kontakte zu ihren Städtepartnerschaften mit Plaisir (Frankreich), Hoogezand-Sappemeer (Niederlande) und Kuldiga (Lettland).  

Dabei stehen nicht nur die politischen und wirtschaftlichen Verbindungen im Vordergrund, vielmehr dienen die Städtepartnerschaften dazu, quer durch Europa Bande von Mensch zu Mensch zu knüpfen und gerade jungen Leuten Europa zu öffnen.

Die Städtepartnerschaften haben in Geesthacht einen hohen Stellenwert. Möglichst viele Geesthachterinnen und Geesthachter sollen mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Partnerstädte Plaisir, Hoogezand-Sappemeer und Kuldiga in Kontakt treten können.

Das Komitee für internationale Begegnungen unterstützt die Städtpartnerschaften der Stadt. Es ist eine Gruppierung interessierter Bürgerinnen und Bürger Geesthachts, die in ehrenamtlicher Arbeit die praktische Durchführung der Städtepartnerschaften begleiten und sie mit Leben erfüllen.

Plaisir

Plaisir ist eine aufstrebende Stadt etwa von der gleichen Größe wie Geesthacht. Sie ist 30 km westlich von Paris gelegen, eingebettet in eine waldreiche Gegend - Foret St. Apollinaire und Foret des Bois d`Arcy. Die industrielle Entwicklung ist hier in vollem Gange.

Da günstige Verkehrsbindungen in Richtung Paris bestehen, kann man Plaisir auch als eine Trabantenstadt sehen, und so sind täglich viele Pendler unterwegs, ähnlich wie zwischen Geesthacht und Hamburg. Plaisir selbst birgt jedoch auch hervorragende Möglichkeiten zu Einkauf, Entspannung und Vergnügen. In unmittelbarer Nähe befindet sich in Elancourt der Freizeitpark "France miniature", wo man alle historisch bedeutsamen Bauwerke Frankreichs in verkleinertem Maßstab bewundern kann.

Historisch von Bedeutung ist das Schloß mit seinem ausgedehnten, herrlichen Park. Es stand schon zur Zeit der französischen Revolution im Brennpunkt des Geschehens und nur 10 km entfernt befindet sich der Park von Versailles mit seinem berühmten Schloß.Seit Juni 1975 besteht die Partnerschaft zwischen Plaisir und Geesthacht. In dieser Zeit hat es Jahr für Jahr zahlreiche Begegnungen in den Bereichen Kultur, Sport und Schule gegeben. Auf dem kulturellem Sektor trafen sich Chöre und Instrumentalgruppen der Partnerstädte, und es gab auch Ausstellungen von Künstlern. Diverse Sportgruppen haben Kontakte zueinander aufgenommen, und diese bestehen zum Teil auch heute noch.

Zwischen den Schulen Lycee Jean Vilar und Otto-Hahn-Gymnasium sowie College Guillaume Apollinaire und Realschule Geesthacht (siehe auch unter Schulen) findet ein reger Austausch statt.Wenn man nicht irgendeiner Organisation angehört, besteht für interessierte Bürger immer die Möglichkeit, z.T. durch Teilnahme an den "Erwachsenenfahrten" sich gegenseitig zu besuchen und neue Verbindungen zu knüpfen.

Hoogezand-Sappemeer

Hoogezand-Sappemeer ist seit 1966 mit der Stadt Geesthacht verschwistert. Sie liegt im Norden der Niederlande in der Nähe der Universitätsstadt Groningen.

Wir erreichen Hoogezand-Sappemeer mit der Eisenbahn über Bremen, Richtung Groningen oder mit dem Auto über die E 35, bekannt als die "Grüne Küstenstraße", in ca. 3,5 Stunden oder auch auf dem Wasserweg durch den "Eemskanal" und das "Winschoterdiep".
 
Hoogezand-Sappemeer ist eine lebhafte Gemeinde mit ca. 35.000 Einwohnern. Dank der hervorragenden geographischen Lage und der guten Erreichbarkeit ist Hoogezand-Sappemeer zur "zweiten Stadt" der Provinz Groningen angewachsen.
 
Hoogezand-Sappemeer bietet das, was man von einem Zentrum nicht erwartet. Man findet viel Ruhe, Weite, Grün und viel Wasser. Der Zuidlaarder-See, über 600 ha, liegt zum größten Teil innerhalb der Gemeindegrenze. Dieser Binnensee lockt viele Besucher an, um hier zu zelten, zu angeln, zu baden und zu segeln.
 
Auf der sportlichen Ebene bestehen zwischen den Vereinen beider Städte seit langem rege Aktivitäten. Jedes Jahr findet im Wechsel zwischen Hoogezand-Sappemeer und Geesthacht ein gemeinsames Sportfest statt.
 
Aber nicht nur Sport bringt die Menschen beider Städte zusammen. Kontakte werden gepflegt zwischen Schulen, Kirchen, Seniorenclubs u.a. Kulturell gibt es Begegnungen verschiedener Gruppen, wie z.B. die Niederdeutsche Bühne, Fotografen, Chöre, Instrumentalgruppen und viele andere. Daneben gibt es inzwischen viele private Begegnungen.

Kuldiga

Kuldiga, eine der ältesten Städte von Kurland, liegt am "Rumba" genannten Wasserfall der Venta. Schon vor der Christianisierung Lettlands war dieser Ort als Zentrum eines kurischen Landgebietes -Bandava- genannt. 2km oberhalb der Stadt am linken Ufer Venta's befindet sich einer der größten kurischen Burgberge - Veckuldiga. Im Laufe des 13. Jahrhunderts wurden die Gebiete der kurischen Stämme von den deutschen Kreuzrittern erobert und teilweise christianisiert. Urkundlich wurde der Name Kuldiga 1242 erwähnt.

Im Jahre 1992 feierte Kuldiga u.a. auch mit Gästen aus Geesthacht ihr 750-jähriges Bestehen. Im Wappenschild der Stadt wird die heilige Katharina mit dem Märtyrerrad in der rechten und dem Schwert in der linken Hand, auf rotem Feld gezeigt. Seit dem Mittelalter ist sie als Patronin der Stadt anerkannt. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehört auch die alte Backsteinbrücke aus dem Jahre 1873 über die Venta.

Die Beziehungen zur Stadt Kuldiga, ca. 15.000 Einwohner, bestehen seit März 1991. Die Stadt wurde unsere Verschwisterungsstadt im Jahr 2003. Vier Personen begleiteten damals den 1. Hilfstransport nach Kuldiga. Die Stadt ist ca. 1750 km von Geesthacht entfernt. Zwischenzeitlich sind viele persönliche Kontakte, aber auch Kontakte zwischen der Centra vidusskola Kuldiga und der Realschule Geesthacht, dem Vfl-Geesthacht zur dortigen Sportschule, der beiden Stadtwerke,der beiden Krankenhäuser, Kirchen, sozialen und kulturellen Einrichtungen, geknüpft worden.

Als jüngstes Projekt in den Beziehungen zwischen Geesthacht und Kuldiga ist die Erarbeitung von Planungen zur Stadtentwicklung Kuldigas aus ökonomischer, ökologischer und verwaltungsrechtlicher Sicht sowie zur räumlichen Zukunftssicherung zu erwähnen. Durch gemeinsame Aktivitäten in Kuldiga wurden einzelne Konzepte für verschiedene Schwerpunkte erarbeitet, z.B. das Bemühen um die Erhaltung der historischen Altstadt durch die Erarbeitung einer Erhaltungs- und Gestaltungssatzung.Das gemeinsame Projekt beider Städte erhielt Zuschüsse aus EU-Mitteln. Geesthacht und Kuldiga verpflichteten sich eigene Mittel einzubringen. Aufgrund der schwierigen finanziellen Situation in Kuldiga haben Bürger aus Geesthacht mit Geldspenden das gemeinsame Projekt unterstützt.

Kontakt

Kamila Golisz
Fachdienst Zentrale Verwaltung
Vorzimmer Erster Stadtrat
Markt 15
21502 Geesthacht
Telefon: +49 4152 13-312
Fax: +49 4152 13-451
E-Mail oder Kontaktformular
Komitee für internationale Begegnungen
Thomas Schliemann
Rudolf-Messerschmidt-Straße 19
21502 Geesthacht
Telefon: +49 4152 158 69 89
E-Mail oder Kontaktformular
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