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Internationaler Frauentag und Kinder-Betreuungssituation

Liebe Geesthachterinnen und Geesthachter,

dieses Wochenende feiern wir den Internationalen Frauentag. Jedes Jahr wird am 8. März mit verschiedenen Aktionen auf das wichtige Thema Gleichberechtigung und Chancengleichheit aufmerksam gemacht. Wie sieht es mit der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Ihrem Umfeld aus? Lassen Sie uns gerne darüber sprechen. Am 8. März bin ich gemeinsam mit Vertreterinnen des Geesthachter Frauenbeirats und mit unserer Gleichstellungsbeauftragten Anja Nowatzky in der Bergedorfer Straße unterwegs, um für das Thema zu sensibilisieren. Ich freue mich auf interessante Gespräche mit Ihnen!

Gesprächsbedarf gibt es in Geesthacht allein schon wegen der Größe der Stadt immer reichlich. Aktuell beschäftigt viele Einwohnende vor allem die Situation auf unseren Straßen, die Entwicklung unserer Bauvorhaben und die Betreuungssituation unserer Kinder – so zumindest mein Eindruck. Letztere war erst vor wenigen Tagen wieder Thema im Sozialausschuss. Positiv festzuhalten ist: Wir stehen besser da, als wir lange gedacht haben. Wir werden voraussichtlich bis Ende des Jahres allen Familien einen Kita-Platz anbieten können, die einen benötigen. Das ist eine gute Nachricht. Weniger gut ist: In den vergangenen Wochen ist sehr deutlich geworden, dass wir uns auf die Daten, die uns das Land als Planungsgrundlage für den Kita-Platzbedarf zur Verfügung stellt, nicht verlassen können. Denn die Angaben aus der Landes-Kita-Datenbank müssen von den Mitarbeitenden der Geesthachter Stadtverwaltung sehr aufwendig bearbeitet werden, ehe wir daraus den tatsächlichen Bedarf ableiten können. Das war uns anders zugesagt worden. Gemeinsam mit dem Städteverband, anderen Kommunen, dem Softwareanbieter und dem Land wollen und müssen wir nun Lösungen für dieses Problem finden.

Auf unseren Straßen ist ein wenig mehr Ruhe eingekehrt, nachdem es eine Weile gedauert hat, ehe sich die Verkehrsflüsse nach der Sperrung der Geesthachter Straße wieder eingependelt hatten. Die Stadtverwaltung hat die Situation an der Umleitungsstrecke im Blick behalten und zum Teil nachjustiert. So machen wir das auch weiterhin – auch wenn in einigen Wochen Teile der Düneberger Straße gesperrt und erneut Umleitungen nötig werden.

Ihr Bürgermeister
Olaf Schulze

(erschienen am 8. März 2025 im Wochenend-Anzeiger)