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Klimafreundliche Fortbewegung und eine neue Städtepartnerschaft

Liebe Geesthachterinnen und liebe Geesthachter,

zunächst meinen herzlichen Dank an alle, die sich dieses Jahr wieder am Stadtradeln beteiligt haben. Es ist uns erneut gelungen, den Aktionszeitraum zu nutzen, um für klimafreundliche Mobilität zu werben.

Das Bewusstsein für eine klimafreundliche Fortbewegung ist das eine. Damit dieses Bewusstsein auch Einfluss auf das tatsächliche Handeln hat, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Ziel der Stadtverwaltung ist es, dass Fahrradfahren auf Geesthachts Straßen und Wegen immer mehr Spaß macht und immer sicherer wird. Verschiedene Veränderungen in der Verkehrsführung wurden bereits vorgenommen, die Anzahl an Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zum Beispiel ausgebaut. Wir sind sehr gespannt, was die angekündigte Novelle der Straßenverkehrsordnung in diesem Bereich für uns bringen wird. Der Bund hat zugesagt, dass die Kommunen mehr Entscheidungskompetenzen erhalten sollen – unter anderem bei der Einrichtung von Tempo 30.

Zum Thema Entscheidungen: Eine Entscheidung mit Folgen für die Stadt möchte ich Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten. Die Ratsversammlung hat beschlossen, die Städtepartnerschaft mit Bedzin in Polen einzugehen. Ein entsprechender Vertrag soll im Sommer unterzeichnet werden. Ich freue mich, dass wir dann eine weitere Partnerstadt in Europa haben werden. Gerade angesichts der gesamtgesellschaftlichen Lage und der Geschehnisse in Europa ist das eine gute Entscheidung, von der Geesthacht in vielerlei Hinsicht profitieren kann. Wenn Sie die Partnerschaft aktiv unterstützen möchten: melden Sie sich gerne beim Komitee für Internationale Beziehungen oder werden Sie Gastfamilie für Besucherinnen und Besucher aus unseren Partnerstädten.

Ihr Bürgermeister
Olaf Schulze

(erschienen am 20. Juli 2024 im Wochenend-Anzeiger)