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© Stephan Darm 
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Am Anfang

Stand die Überlegung, etwas dagegen zu tun, dass aus wirtschaftlichen Zwängen in der Landwirtschaft immer mehr Grünland zu Ackerflächen umgebrochen wird und unter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Kunstdünger usw. die Artenvielfalt zugunsten von Monokulturen vernichtet wird. Artenreichtum in Tier und Pflanzenwelt lässt sich nicht nur in unberührter Natur sondern auch auf Grünland erhalten oder wiederherstellen, das nicht gedüngt, nicht umgebrochen nicht nachgesät, nicht drainiert und dessen Bodenrelief verändert wird.

 

Wenige

„lebendige Rasenmäher“ sorgen dafür, dass die Flächen kurz gehalten werden und nicht verbuschen.

Deshalb hat 1988 eine Gruppe umwelt- und ernährungsbewusster Leute zusammengetan und diese Rindergilde gegründet. Sie hat Grünland gepachtet und Rinder gekauft, die von Frühjahr bis zum späten Herbst die Flächen beweiden. Während diese Zeit werden die Tiere von den Mitgliedern betreut.

 

Alle

anfallenden Arbeiten werden ebenfalls von der Gruppe (wir sind alles Laien) geleistet. Als Lohn winken restaurierte Weideflächen und gesundes Fleisch von Tieren, die eine „glückliche“ Weidezeit – frei von Medikamenten und Kraftfutter - erlebt haben.

 

Über

80 Familien und zur Zeit mehr als 20 Rinder beweisen, dass jeder, der zu etwas Engagement bereit ist, auch etwas bewegen kann. 3 Jahre nach der Gründung hat die Rindergilde damit begonnen selbst Rinder zu züchten. Diese Tiere leben das ganze Jahr auf der Weide und suchen Schutz in einem offenen Stall. Die Kälber werden auf der Weide geboren und trinken rund 10 Monate am Euter. Alle Tiere fressen ausschließlich Gras, Heu und Stroh. Der Arbeitaufwand ist dadurch erheblich gewachsen, aber auch die Freude, wenn im Frühjahr gesunde Kälber auf ihren wackeligen Beinen stehen.

 

Sind

Sie neugierig geworden?

Wir informieren Sie gern in einem persönlichen Gespräch.

Übrigens: Konkurrenz für die Landwirtschaft wollen wir nicht sein. Deshalb arbeiten wir seit Jahren mit dem Bioland-Betrieb Erdmanns-Hof in Krukow zusammen.

 

Und wir haben in den 12 Jahren unseres Bestehens auf unseren Weidenflächen mehr als 3.000 m neue Knicks angelegt, überwiegend dort, wo sie im Rahmen der sogenannten Flurbereinigung vor einigen Jahren beseitigt wurden.

 

Auskünfte über die Rindergilde erhalten Sie bei Uwe Kiesewein (Tel.: 04152/ 885496) und über den ERDMANNS-HOF bei Erdmann Voß (Tel.: 04153/55432)

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