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Girls` und Boys` day bei der Stadt Geesthacht

 

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Geesthacht

 

Gestern war es wieder soweit! 12 Mädchen und Jungen nahmen in verschiedenen Bereichen der Stadt Geesthacht am Mädchen- und Jungenzukunftstag teil. Den Girls` day fand bereits zum elften und der boys` day zum vierten Mal statt. 

In den Fachdiensten Hochbau und Stadtplanung, in der Stadtbücherei, im Seniorenzentrum am Katzberg, in der Kita Regenbogen, im Abwasserbetrieb, weiterhin bei den städtischen Betrieben im Bereich Elektrikerin und in der Stadtgärtnerei waren Mädchen und Jungen unterwegs, um Erfahrungen in den vorgenannten Bereichen zu sammeln. Teilweise schon um 07:00 Uhr auf den Straßen und den Beeten unterwegs konnten einige schon bei der Begrüßungsrunde erste Eindrücke der Arbeit schildern.Alle Anleiterinnen und Anleiter und alle Mädchen und Jungen waren mit großem Engagement und Elan dabei. In einigen Bereich gab es eine Abschlusspräsentation. 

Die Zukunftstage sind aber nicht mit den Berufsfindungstagen zu vergleichen. Die Mädchen sollen vorwiegend „typische“ männlich besetzte Berufe und die Jungen typisch „weiblich“ besetzte Berufe kennenlernen. Eine Erläuterung, warum diese Zukunfttage stattfinden, ist jedes Mal wieder notwendig. 

Warum ein Zukunftstag für Mädchen?

Die heute Mädchengeneration berücksichtigt trotz guter Schulbildung bei der Wahl ihres Ausbildungsberufes immer noch ganz selbstverständlich tradierte Bereiche wie Dienstleistung, Pflege und Erziehung und denkt dann auch gleich spätere Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit mit. Ziel des Girls` day ist es Mädchen verstärkt auf ihr Potenzial in anderen Arbeitsfeldern aufmerksam zu machen. Handwerk, IT, Wirtschaft, Forschung z.B. müssen Mädchen und Frauen als ernstzunehmende Arbeits- und Fachkräfte zulassen.

Warum ein Zukunftstag für Jungen? 

„Neue – Wege – für – Jungs“ soll mehr Männer in Erziehung, Schule, Pflege und Service bringen. Diese Bereiche bieten interessante, qualifizierte Berufe und Entwicklungsmöglichkeiten an und werden von Jungen ebenso wenig gewählt wie techniknahe oder technische Berufe von Mädchen. Damit beide Geschlechter gleichberechtigt neben- und miteinander arbeiten können, ist hier eine Öffnung der Bereiche wie Familien-, Sorge- und Pflegearbeit notwendig.  Wir brauchen mehr Erzieher in Kindertagesstätten, mehr Grundschullehrer, mehr Kranken- und Altenpfleger, um einen Ausgleich zwischen den Geschlechtern und Identifikationsmöglichkeiten mit beiden zu bieten.

Für alle Beteiligten sind diese Zukunftstage die Möglichkeit einen Perspektivwechsel zu betreiben. Schon jetzt lohnt es sich sich um einen Platz beimgirls` und boys` day am Donnerstag, 23. April 2015 zu sichern.

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