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Die Stadt Geesthacht will die Energiewende. Bis 2030 soll ein Großteil der Energieerzeugung „dekarbonisiert“, d.h. CO2-neutral gestaltet werden.
Was heißt das? In erster Linie: Verringerung des Energiebedarfs und Gewinnung von Wärme und Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Das Ziel lautet: 100% erneuerbare Energiestadt.

Dazu wurde und wird im Energieausschuss zusammen mit den Stadtwerken am sinnvollsten Weg gearbeitet. Zur Unterstützung dieser Bemühungen wird jetzt ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellt. Die dazu beauftragte Bürogemeinschaft E|M|N EnergieManufaktur Nord und wortmann-energie haben ihre Arbeit aufgenommen und werden in den kommenden Monaten die Energiesituation der Stadt Geesthacht „unter die Lupe“ nehmen und zusammen mit der Verwaltung, den Ausschussmitgliedern, den Stadtwerken und weiteren Akteuren der Stadt konkrete Maßnahmen erarbeiten, um die angestrebten Ziele erreichen zu können.

„Wir freuen uns auf einen kritischen und voranbringenden Dialog“, so Peter Bielenberg von E|M|N.

Das Bundesumweltministerium fördert die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes Geesthacht. Kommunen sollen durch das Förderprogramm in die Lage versetzt werden, ihre „individuelle“ Energie- und CO2-Bilanz zu erstellen und Maßnahmen zu erarbeiten, um ihre Reduktionsziele und die dafür erforderlichen Maßnahmen festlegen zu können.

Ein wichtiger Aspekt bei einem Klimaschutzkonzeptes ist das Motto, dass der Weg das Ziel ist. Daher wollen die Ingenieure von EMN und wortmann-energie nicht nur Technik analysieren und bewerten sondern auch mit den Aktiven und Engagierten der Stadt in einen Austausch gehen. „Es sollen am Ende nicht nur Papier produziert werden, sondern nach Möglichkeit auch konkrete Maßnahmen beschlossen und umgesetzt werden.“

Der Aufruf an die Geesthachterinnen und Geesthachter lautet: „Wir brauchen Sie, um unser ehrgeiziges Ziel gemeinsam zu erreichen!“ Sind Sie Hausbesitzer eines Ein- oder Mehrfamilienhauses und möchten mehr Energieeffizienz herausholen? Suchen Sie nach Möglichkeiten zum Einsatz regenerativer Energien? Sind Sie Gewerbetreibender und wollen etwas gegen die steigenden Energiekosten Ihres Betriebes tun? Seid Ihr Schüler und wollt Eure Schule fit für die Energiewende machen? Oder möchten Sie sich einfach nur informieren, welche Möglichkeiten es gibt die eigene und damit die CO2-Bilanz Geesthachts zu „tunen“?

Dann kommen Sie zur Auftaktveranstaltung der Stadt am Donnerstag, den 13.3.2014 um 18.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Dort werden die Vorgehensweise und die Einflussmöglichkeiten vorgestellt. Alle Bürgerinnen und Bürger Geesthachts sind herzlich eingeladen.

Dass es beim Klimaschutz nicht nur um „die Rettung der Welt“ geht, ist ein wichtiges Anliegen aller Beteiligten. Am Ende können die notwendigen Einsparungen nur erreicht werden, wenn sie für die Menschen hier in Geesthacht auch einen erkennbaren Nutzen haben werden. Aus diesem Grund sind die zu erarbeitenden Maßnahmen auch unter wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten zu beurteilen.

Deutschland will bis 2050 95% seiner CO2-Emissionen einsparen. Derzeit wird der Stromsektor dabei ausführlich in der öffentlichen Debatte hervorgehoben, allerdings hat der Wärmebereich einen ebenso großen Anteil an den CO2-Emissionen. Während im Strombereich durch den Ausbau hocheffizienter und erneuerbarer Energiesysteme eine zunehmende Verringerung der Emissionen erwartet werden kann, ist der Bereich Wärme (insbesondere Heizung) nur mit erheblichen Aufwand zu optimieren: 80% der 2050 in Deutschland stehenden Gebäude stehen bereits heute!

Im Fokus der kommenden „Klimaschutzarbeit“ stehen daher neben den  öffentlichen Liegenschaften auch die privaten und privatwirtschaftlichen Gebäude  – und von denen gibt es in Geesthacht ja bekanntermaßen eine ganze Menge.

 

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