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  Amtliche Bekanntmachung

Anordnung eines Abbrennverbotes für Feuerwerkskörper in der Stadt Geesthacht

 

Gemäß § 24 Abs. 2 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 1991 (BGBl. I S. 169) in Verbindung mit § 2 der Landesverordnung zur Ausführung des Sprengstoffrechts (AusfVO SprengRecht) vom 05. August 1977 (GVOBl. Schl.-H. S. 269) wird folgendes für den Bereich des Ortsgebietes der Stadt Geesthacht allgemein angeordnet:

 Am 31. Dezember 2013 und 01. Januar 2014 dürfen pyrotechnische Gegenstände der Klasse II bzw. Kategorie 2 nur nach folgender Maßgabe verwendet (abgebrannt) werden:

Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II bzw. Kategorie 2 mit ausschließlicher Knallwirkung zum Jahreswechsel 2013/2014 dürfen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortslage nur von 17:00 Uhr bis 01:00 Uhr abgebrannt werden.

Nach den Bestimmungen des § 23 der 1. SprengV ist es verboten, pyrotechnische Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern abzubrennen.

 Für Reet- und Fachwerkhäuser werden wegen der besonderen Brandgefährdung folgende Sicherheitsabstände angeordnet:Zuwiderhandlungen können gem. § 46 Nummer 9 1. SprengV i.V.m. § 41 Abs. 1 Nr. 16 u. Absatz 2 des Gesetzes über explosionsgefährliche Stoffe mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

 - In einem Umkreis von 180 Metern dürfen keine Feuerwerksraketen und so genannte „Römische Lichter" sowie damit vergleichbar wirkende Feuerwerkskörper   (Feuerwerkskörper der Klasse II bzw. Kategorie 2) abgebrannt/ verwendet werden.

 - Kanonenschläge, Knallfrösche und sonstige Feuerwerkskörper der Klasse II bzw. Kategorie 2 dürfen nur in einem Abstand von mindestens 50 Metern abgebrannt/ verwendet werden.

 

 Es wird darauf hingewiesen, dass es nach den Bestimmungen der Landesverordnung über den Betrieb von unbemannten Heißluftballonen (Heißluftballonverordnung-HlbVO) verboten ist, Himmelslaternen (sog. Skylaternen) aufsteigen zu lassen. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldbuße bis 10.000 Euro geahndet werden.

Geesthacht, den 13. Dezember 2013

 

 

 

Dr. Volker Manow
Bürgermeister

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