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  Amtliche Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. XII/ 11 „Einzelhandel Grünhof“ sowie die 7.12. Flächennutzungsplanänderung „Einzelhandel Grünhof“

Plangebiet: Östlich der B5, südlich des Krukower Weges



Hier:
a)  Beteiligung nach § 4 Abs. 2 BauGB
b)  Unterrichtung über die öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB

Der Ausschuss für Planung und Umwelt hat in seiner Sitzung am 12.11.2013 beschlossen, für den Bebauungsplan Nr. XII/ 11 und die 7.12. Flächennutzungsplanänderung mit der Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB) und die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange nach § 4 Absatz 2 BauGB durchzuführen. 

Planungsziel:

Aufgrund der abgelegenen Lage des Stadtteils Grünhof-Tesperhude, besteht der Wunsch die Nahversorgungsstruktur innerhalb des Stadtteiles Grünhof-Tesperhude zu stärken. Mit dem Bebauungsplan und der 7.12. Flächennutzungsplanänderung soll die Realisierung eines Lebensmittelmarktes ermöglicht werden, um eine Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeit in den Stadtteilen Grünhof/Tesperhude zu schaffen. Für die Realisierung des geplanten Bauvorhabens sind die Aufstellung des B-Planes (Sondergebiet Einzelhandel) und die 7.12. FNP-Änderung (Sonderbaufläche) erforderlich.

Die Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB findet in der Zeit vom 28.11.2013 bis 10.01.2014 (jeweils einschließlich) während der Sprechzeiten in den Räumen der Stadtplanung (Rathaus Geesthacht, Markt 15) statt. Parallel findet die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB statt. 

Öffentlich ausgelegt werden:

  • Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. XII/ 11 „Einzelhandel Grünhof“, bestehend aus der Plan-zeichnung (Teil A) sowie dem Text (Teil B),
  • der Entwurf der 7.12. Flächennutzungsplanänderung, bestehend aus der Planzeichnung,
  • schalltechnische Untersuchung,
  • Verkehrsuntersuchung,
  • Entwässerungskonzept,
  • Baugrunduntersuchung,
  • Markt-, Standort- und Wirkungsanalyse
  • landschaftspflegerischer Fachbeitrag,
  • umweltbezogene Stellungnahmen (Umweltbericht) sowie faunistische Potenzialabschätzung und artenschutzfachliche Untersuchung

Umweltbericht:

Der Umweltbericht behandelt die Schutzgüter Mensch einschließlich der menschlichen Gesundheit, Tiere und Pflanzen der biologischen Vielfalt, Boden, Wasser, Klima und Lufthygiene/ Luft, Landschaft und Stadtbild, Kultur- und Sachgüter sowie Wechselwirkungen. Erhebliche Auswirkungen ist für das Schutzgut Flora zu erwarten. 

Gutachten und Fachbeiträge:
Die öffentlich ausgelegten Gutachten und Fachbeiträge enthalten folgende Arten umweltrelevanter Informationen:

1. Faunistische Potenzialabschätzung und artenschutzfachliche Untersuchung:

  • Angaben zur Potenzialanalyse
  • Beschreibung des Vorhabens und seiner Wirkungen
  • Artenschutzprüfung

 2. Landschaftspflegerischer Fachbeitrag

  • Darstellung u. Beurteilung der geplanten Eingriffe
  • Darstellung der Maßnahmen zur Vermeidung und Minimierung von Beeinträchtigungen
  • Eingriff- Ausgleich/ Bilanzierung

 3. Baugrundgutachten

  • Angaben zum Baugrundaufbau
  • Angaben zur Durchlässigkeit von Wasser
  • Angaben zu Gründungsempfehlungen
  • Angaben zur Versickerung

 4. Verkehrsuntersuchung

  • Ermittlung der Gesamtverkehrsmengen
  • Angaben zur Verkehrsqualität

 5. Schalltechnische Untersuchung:

  • Darstellung der Schallemissionen ausgesehend vom Bauvorhaben

 6. Standort-, Markt- und Wirkungsanalyse

  • Angaben zur Nahversorgungssituation
  • Angaben zum Einzugsgebiet
  • Angaben zu projektinduzierten Auswirkungen

 7. Entwässerungskonzept:

  • Angaben zu Niederschlagshöhen u. –spenden
  • Bemessung Regenrückhaltung nach DWA-A 117 

Während der Auslegungsfrist können alle an der Planung Interessierten die Planunterlagen und umweltbezogenen Informationen einsehen sowie Stellungnahmen hierzu schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift abgeben. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können unberücksichtigt bleiben, wenn die Stadt Geesthacht den Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des B-Planes nicht von Bedeutung ist. Einwendungen, die im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht werden, aber hätten fristgerecht geltend gemacht werden können, machen einen Normenkontrollantrag nach § 47 VwGO unzulässig.

Geesthacht, den 13.11.2013

 

 

Dr. Volker Manow
Bürgermeister

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