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Familie Burmeister


Ein Carsten Burmeister wird in den Quellen erstmals 1570 erwähnt. 1605 werden Henneke und Clawes Burmeister als Zeugen vernommen, beide damals 40 Jahre alt, also um 1565 geboren, vermutlich als Söhne von Carsten Burmeister.
Carsten Burmeister, 1644 Hufner in Geesthacht und wohl der Sohn entweder von Henneke oder von Clawes Burmeister, ist in der Liste von 1644 mit zwei getrennten Schadensmeldungen vertreten, die bei flüchtiger Betrachtung den Gedanken nahe legen, dass es sich um zwei Personen gleichen Namens handeln könnte. Schaut man sich die in den zwei Meldungen aufgeführten Gegenstände genauer an, wird erkennbar, dass beide sich wahrscheinlich auf einen Haushalt beziehen und aus unbekannten Gründen – vielleicht versehentlich – getrennt wurden. Im ersten Teil sind vermerkt die Verluste Burmeisters an Getreide, Roggen, Gerste, Hafer sowie Heu, im Wert von 366 Mark, von Wagen und Pflug, 18 Bienenstöcken und sieben Ochsen; im zweiten Teil sind aufgeführt: Zaumzeuge für vier Pferde, zwei Mal Bettzeug und 40 Ellen Leinen. Außerdem erwähnt wird eine Tochter von Carsten Burmeister, deren Bett im Wert von 10 Mark ebenfalls gestohlen wurde. Wahrscheinlich war Burmeister mit einer Frau verheiratet, die von auswärts stammte, denn in dem Index der Eheschließungen in Geesthacht zwischen 1613 und 1661 taucht sein Name nicht auf. Zusammengezählt, betrug sein Schaden 590 Mark und lag damit unter denen der Hufner im Mittelfeld.

Mit Margareta Burmeister, in der Liste als Witwe gekennzeichnet, taucht ein weiteres Mitglied dieser Familie in dem Verzeichnis auf. Ob sie die Witwe von Clawes oder von Henneke Burmeister und vielleicht die Mutter von Carsten Burmeister, ist unbekannt. Vier Positionen gibt es in ihrer Schadensmeldung, nämlich (das Lösegeld für) drei Kühe, drei Schweine, Bettzeug, Leinen und Wolle.

 Weiteres zu dieser Zeit in Geesthacht finden Sie in dem Buch: 

Der große Krieg und das kleine Dorf
Der Dreißigjährige Krieg und Geesthacht
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