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© Stephan Darm 
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Der Energie-Ausschuss der Stadt Geesthacht will die Energiewende voranbringen. Die Ausschuss-Mitglieder möchten die Gründung einer Erneuerbaren Energien-Genossenschaft in Geesthacht unterstützen.
Immer mehr Menschen möchten regenerative Energien nutzen und fördern, haben aber aus verschiedenen Gründen selbst keine Möglichkeiten zum Einsatz dieser Technologien. Erneuerbare Energien-Genossenschaften bieten Interessierten die Möglichkeit, sich an Photovoltaik-Anlagen (oder auch andere Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien) zu beteiligen, die in der näheren Umgebung auf Dächern öffentlicher und privater Gebäude errichtet werden.
Auf der Energiewende Messe stellen zwei Referenten am Sonntag, den 26. August, ab 15 Uhr im Messezelt auf dem Menzer-Werft-Platz das Modell der Erneuerbaren Energien-Genossenschaften vor.
Hartmut Bödecker, Rechtsanwalt beim Genossenschaftsverband e.V. Rendsburg erläutert den rechtlichen Rahmen für die Gründung dieses Beteiligungsmodells, die Möglichkeiten und die Flexibilität.
Norbert Stein von den Bürgersolarkraftwerken Rosengarten berichtet von den Erfahrungen der 2007 gegründeten erfolgreichen Genossenschaft im Süden Hamburgs.
Die Vorträge sollen die Menschen aus Geesthacht und Umgebung über dieses Modell informieren und begeistern. Wer Interesse an mehr Informationen zu dem Thema hat oder sogar an der Gründung einer solchen Genossenschaft interessiert ist, kann sich nach den Vorträgen vor Ort  oder auch schon vorher beim FD Umwelt unverbindlich melden. Zu den weiteren Schritten werden die Interessierten gezielt informiert und eingeladen.
 
Die Stadt Geesthacht informiert am Rande dieser Vorträge auf Stelltafeln über potentielle städtische Dachflächen, die sich aufgrund ihrer Lage, Ausrichtung, Dachneigung und -ausrichtung u.a. für die Installation von PV-Anlagen eignen könnten. Die Stadt Geesthacht prüft, ob diese Dachflächen für die Errichtung von PV-Anlagen durch eine Erneuerbare Energien-Genossenschaft zur Verfügung gestellt werden können.
 
In vielen Gemeinden in Deutschland gibt es bereits solche Bürger-Genossenschaften. Die Kommune oder Bürger stellen ihre Dächer der Genossenschaft gegen einen Pachtbetrag zur Verfügung. Die Genossenschaft lässt darauf PV-Anlagen errichten und speist den so erzeugten Strom in das Stromnetz ein. Die Einspeisevergütung fließt den Mitgliedern der Genossenschaft als Rendite zu. Mitglied in der Genossenschaft wird man durch Erwerb von Genossenschaftsanteilen. Mit der Mitgliedschaft erwirbt man ein Stimmrecht unabhängig von der Anzahl der Anteile
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