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"...auf den Schlachtfeldern Europas"

 

Im Ersten Weltkrieg starben 289 junge Männer aus Geesthacht auf den Schlachtfeldern. Bereits 1919 befasste sich die Gemeindeversammlung mit der Schaffung eines Gedenksteins für die gefallenen Soldaten. Die Anlage, die zum Teil durch Spenden und zum Teil durch Zuschüsse der  Landherrenschaft in Bergedorf ermöglicht wurde, weihte die Gemeinde unter Mitwirkung der Gesangvereine „Vorwärts“ und „Hoffnung“ sowie der Liedertafel am 26. November 1922, Totensonntag, ein. Im Heimatbuch von 1929 schreibt der Geesthachter Lehrer Magnus Prüß, dass der „Gefallenenhain mit schönem Gedenkstein und guten Anlagen“ 1919-1922 errichtet wurde: „Auf den drei Seiten des massiven Steines stehen in erhabener Schrift die Namen von 289 Toten.Am Denkmal,dessen Zugang vom Friedhof aus ist, fanden zu Ehren unserer Gefallenen verschiedene erhebende Feiern statt“. Die Anlage, die sich noch an gleicher Stelle befindet, sollte eine räumliche Verbindung vom Friedhof zum neu gebauten Sport- und Spielplatz herstellen. Bemerkenswert an der Entstehungsgeschichte der Anlage ist, dass es offensichtlich keinen politischen Streit in der Gemeindevertretung über die  Aufstellung des Ehrenmals gab. Selbst die KPD meldete sich nicht mit Widerrede zu Wort. An der Einweihung nahmen sowohl der bürgerliche als auch der Arbeiter-Gesangverein teil. Bis zur Schaffung des zentralen Ehrenmals auf dem Waldfriedhof 1964 hielt die Stadt die Gedenkstunden anlässlich des Volkstrauertages gewöhnlich im Gefallenenhain ab.

 

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