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Stadt Geesthacht Fachdienst 21 - Umwelt

 
 

Altlastenuntersuchung, Sanierung, Grundwasser- und Bodenschutz
Worum geht es ?
 
Grundwasser ist eine bedeutende Trinkwasserquelle. Grundwasser ist unterirdisches Wasser, das die Hohlräume des Bodens zusammenhängend ausfüllt. Aufgrund der Schwerkraft fließt es im Untergrund. Die Fließgeschwindigkeit ist im Vergleich zu Oberflächengewässern gering, sie liegt meist, je nach Bodenart im Untergrund, zwischen 1 m/Tag (feiner Sand) und 100 m/Tag (grober Kies).

Das Grundwasser stammt aus den Niederschlägen oder auch aus Zusickerungen von Seen und Flüssen u.ä. Der Boden oder Gesteinskörper, den das Grundwasser durchfließt ist der Grundwasserleiter (Aquifer). Nach unten wird der Grundwasserleiter durch eine wasserundurchlässige Stauschicht (z.B. Ton) begrenzt. Die Lage dieser Stauschicht kann stark variieren. Die obere Begrenzung ist der Grundwasserspiegel. Der Grundwasserleiter endet in einen Vorfluter (z.B. Fluss, Geländesenke)oder Quelle.

In Deutschland ist Grundwasser in der Regel in ausreichendem Maße vorhanden. Es ist aber durch schädliche Einträge z.B. in den Boden gefährdet. Die Reinigung von verunreinigtem Grundwasser ist teuer und teilweise sehr zeitaufwändig. Das Grundwasser ist durch verschiedene Gesetze geschützt (Wasserhaushaltsgesetz, Landeswassergesetz, Bundes-Bodenschutzgesetz).

Zuständigkeit 
 
Ansprechpartnerin für alle Fragen und Maßnahmen im Zusammenhang mit dem  Grundwasserschutz ist die
Untere Wasserbehörde des Kreises Herzogtum Lauenburg. Hier erfahren Sie Näheres zur Gesetzgebung.   

 
Im Gegensatz zu den beiden anderen Umweltmedien Luft und Wasser blieb der Boden lange Zeit ohne besonderen Schutz in der Gesetzgebung. Dabei bildet der Boden zusammen mit der Luft und dem Wasser unsere Daseinsgrundlage. Über Jahrhunderte wurde der Boden vom Menschen zwar genutzt, aber ihm wurde nicht geschadet. Die Menschen wussten, dass er der Garant für sauberes Trinkwasser ist, sie wussten, dass auf ihm ihre Nahrung heranwuchs. Er wurde nahezu unbeschadet den nachfolgenden Generationen übergeben.
Heute nutzen wir den Boden als sei er beliebig regenerierbar und vermehrbar. Wir entnehmen dem Boden seine Schätze, versiegeln ihn, lassen Schadstoffe ungehindert in ihn eindringen und verändern ganze Landschaften.
Der Boden bildet einen empfindlichen Lebensraum für verschiedene Lebewesen. Er ist leicht zerstörbar und kann sich nicht neu bilden.
 
Inzwischen hat auch der Gesetzgeber erkannt, dass der Boden geschützt werden muss. Dazu erließ er 1998 das Gesetz zum Schutz vor schädlichen Bodenveränderungen und zur Sanierung von Altlasten (Bundes-Bodenschutzgesetz – BBodSchG). Dieses Gesetz dient dem vorsorgenden und dem nachsorgenden Bodenschutz, d.h. der noch ungeschädigte Boden steht unter besonderem Schutz und für den schon geschädigten Boden, die Altlast, gibt es vorgeschriebene Verfahrensschritte, hinsichtlich der Erfassung, Untersuchung und Sanierung sowie der Frage der Verantwortlichkeit.

Zuständigkeit

Mit dem BBodSchG wurde auch die Zuständigkeiten für den Bodenschutz und Sanierungsmaßnahmen festgelegt. Erste Ansprechpartnerin für alle Fragen und Maßnahmen im Zusammenhang mit dem  Bodenschutz und Altlastensanierungen ist die
Untere Bodenschutzbehörde des Kreises Herzogtum Lauenburg.  Hier erfahren Sie Näheres zur Gesetzgebung, zur Sanierungsverantwortung und zu dem Altlastenkataster des Kreises. Möchten Sie wissen, ob Ihr Grundstück oder ein Grundstück, dass Sie erwerben möchten im Altlastenkataster des Kreises aufgenommen ist, wenden Sie sich bitte an die untere Bodenschutzbehörde.

 Kontakt  

 Altlasten in Geesthacht

Die Stadt Geesthacht saniert als Grundstückseigentümerin zur Zeit eine Grundwasserverunreinigung an der Plaisirstraße

Altablagerung Schäferstrift

Die Stadt Geesthacht hat als Mitverursacherin für die Altablagerung Schäferstrift eine Detailuntersuchung durchführen lassen und überwacht im Rahmen eines halbjährlichen Monitorings die ehemalige Deponie.


Im Jahr 1988 hat der Kreis Herzogtum Lauenburg eine Erstgefährdungsabschätzung für das Gelände erstellen lassen.
 
Die Stadt Geesthacht hat als örtliche Ordnungsbehörde in den Jahren 1992 – 1999 das Gelände der ehemaligen Sprengstofffabrik „Krümmel“ untersuchen lassen.

Ehemalige Pulverfabrik Düneberg

In den Jahren 1988 - 1989 hat der Kreis Herzogtum Lauenburg eine Erstgefährdungsabschätzung für das Gelände der ehemaligen Pulverfabrik „Düneberg“ erstellen lassen.
 
Die Stadt Geesthacht hat als örtliche Ordnungsbehörde seit 1990 mehrere Einzelflächen auf dem Gelände der ehemaligen Pulverfabrik Düneberg untersuchen lassen.

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