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Rathaus
© Stephan Darm 
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In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es das für uns heute so selbstverständliche Recht noch nicht, seinen Wohnort frei zu wählen. Das erfährt man z. B. aus Mandaten (das waren amtliche Verordnungen) des Bergedorfer Amtmannes von 1817 und 1823: (1)Wer nicht in Geesthacht geboren war und in diesem Dorf leben und arbeiten wollte, durfte dies grundsätzlich nur dann, wenn die Obrigkeit, d.h. der Bergedorfer Amtmann seine Zustimmung erteilte. (2)Auch Auswärtige, die sich nur kurzfristig im Dorf aufhielten, mussten sich bei dem Geesthachter Vogt einen Erlaubnisschein, „Nachtzettel“ genannt, besorgen. Ob diese Bestimmungen in Geesthacht eingehalten wurden, ließ der Bergedorfer Amtmann in Abständen durch den Vogt des Dorfes überprüfen. Die Verzeichnisse über die Einwohner Geesthachts, die der Vogt damals erstellen musste, sind für uns heute wertvolle Quellen, aus denen wir Informationen über das Dorf und seine Bewohner ziehen können.
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