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"Ganz Geesthacht brennt - überall Trümmer, überall Flammen, Schreie, Krachen, Splittern, wohin das Auge sieht und das Ohr hört! Man hat den Eindruck, als stehe ganz Geesthacht in Brand", notiert der Reporter der "Bergedorfer Zeitung" am 3. Mai 1928. Vermutlich war es ein undichter Schornstein, der um 15 Uhr an der Fährstraße das mit Reet gedeckte Holertsche Haus in Brand setzte.

Der Wind verteilte die Funken über die Stadt; innerhalb von drei Stunden brennen an der Bergedorfer Straße, am Markt, an der Elb-, Sand- und Hafenstraße sowie in der Neuen Straße 16 Wohn- und Wirtschaftsgebäude ab. Auf das Pastorat von St. Salvatoris (heute Stadtpark) wird in Asche gelegt. Das Krügersche Haus überstand den Brand unbeschadet, weil seine Hausbäume mit ihren prachtvollen Blätterkronen die Funken abgehalten haben. Als Folge dieses Brandes wurde eine Wasserringleitung in Geesthacht verlegt und die Hamburger Feuerkasse förderte finanziell die Umstellung von Reetdach- zu Pfannendächern. So erhielt das Krügersche Haus Anfang der 1930er Jahre ebenfalls ein Pfannendach.

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