Hilfsnavigation
Krügersches Haus
© Stephan Darm 
Quickmenu
Volltextsuche
Icon FacebookIcon TwitterIcon FlickrHilfe
Seiteninhalt

Die ältesten Familiennamen Geesthachts

Ein in der Geschichtsschreibung seltener Glücksfall ist, dass wohl sämtliche Namen der Geesthachter Familienvorstände in einem Bericht des Bergedorfer Amtsschreibers vom 7. November 1644 erwähnt werden und die Jahrhunderte überdauerte. So kann man wohl vom bisher ältesten Einwohnerverzeichnis Geesthacht bis dato sprechen.

Dieser Bericht in dem die Namen aufgeführt werden umfasst vorrangig den Schadensbericht für Verwüstungen während des Dreißigjährigen Krieges im Sommer 1644 durch die Söldner-Überfälle.Verzeichnet sind Schäden im damaligen Geldwert von insgesamt 11.963 Mark, die die einzelnen Einwohner Geesthachts.
Diese sozialhistorisch bedeutende Quelle erlaubt einen Blick auf das Dorf Geesthacht im Jahr 1644, auf seine Bewohner, deren Besitz- und Lebensverhältnisse. Neben einer Auflistung der aus der Kirche gestohlenen Gegenstände sind darin Schadensmeldungen von 49 Dorfbewohnern aufgeführt, die vermutlich von dem Amtsschreiber in Bergedorf protokolliert worden waren. Anzunehmen ist, dass es sich bei diesen 49 Personen um die Vorstände der im Dorf damals existierenden Haushalte handelt. Mithin ist davon auszugehen, dass außer denen des Pastors und Küsters damals 47 Familien in Geesthacht lebten. Legt man die von Prüß für das Jahr 1618 angegebene Zahl von 35 Haushalten zugrunde, dann war das Dorf bis 1644 um 12 Haushalte gewachsen.
Die Schadensmeldungen setzen ein mit der Institution und den Personen, die an der Spitze der dörflichen Hierarchie standen. Wahrscheinlich folgte das gesamte Verzeichnis dem Ordnungsprinzip der Reihung der Personen nach ihrem sozialen Status. Auszugehen ist also davon, dass nach den Spitzen der dörflichen Hierarchie, dem Pastor, Küster und Vogt, die Besitzer der größeren Höfe im Dorf, der Hufen, aufgeführt wurden usw.

Weiteres zu dieser Zeit in Geesthacht finden Sie in dem Buch "Der große Krieg und das kleine Dorf - Der Dreißigjährige Krieg und Geesthacht".

Sämtliche Namen der Geesthachter Familienvorstände 1644 in Geesthacht können Sie der nachfolgenden Auflistung entnehmen.

Familie Arens

Baltzer Arens, der 1644 als Vogt amtierte, war sehr wahrscheinlich kein geborener Geesthachter. Durch seine am 29. Dezember mit Margareta Kien geschlossene Ehe hatte er allerdings in eine der alteingesessenen Familien im Dorf eingeheiratet. Möglicherweise war er auf diesem Weg in den Besitz einer der Hufen im Dorf gelangt, vielleicht handelte es sich um die des vormaligen Vogtes Carleff oder Carl Kien, der 1627 gestorben war. Der Schaden in Höhe von insgesamt 987 Mark, den Arens 1644 erlitt, gehört zu den Spitzensummen in der Liste. Für 24 Stück Vieh hatte er Lösegeld zu zahlen. Außerdem verlor er: sechs Schweine und 30 Gänse sowie Getreide im Wert von 461 Mark, nämlich sechs Wispel Roggen, zwei Wispel Hafer einen halben Wispel Gerste, außerdem elf Fuder Heu; darüber hinaus drei normale und einen kleinen Wagen, zehn Zaumzeuge für Pferde, Werkzeug, nämlich eine Handsichel, zwei Beile und einen „Inslager“, das war vielleicht ein Hammer. Die acht Bettstücke und sechs Pfühle, die Arens als gestohlen angab, könnten als Indiz dafür betrachtet werden, dass mehrere Kinder in der Familie lebten. Außerdem wurden aus Arens Haushalt Männer- und Frauenkleidung sowie zwei Kessel und zwei Grapen entwendet.

Vielleicht war die Anna Arens, die am 19. November 1649 Hein Molling heiratete, eine Verwandte von Baltzer Arens.

Familie Brugmann

Der Wert dessen, was der Hufner Hans Bruggeman 1644 einbüsste, betrug mit 319 Mark nur etwa ein Drittel des Schadens, den der Vogt Arens geltend machte. Im Einzelnen machte Bruggeman geltend: Zehn Stück (wieder eingelöstes) Vieh, zehn Schweine, einen Wagen, zwei Zaumzeuge für Pferde, Bettzeug im Wert von 30 Mark, einen eisernen Pflug und ein Paar Schuhe. Hans Bruggeman, vielleicht ein Sohn des erstmals 1605 und auch 1618 in den Quellen genannten Jochim Bruggeman, war seit dem 29. Februar 1628 mit Elsabe Reimers verheiratet. Falls Hans Bruggeman tatsächlich Jochims Bruggemans Sohn war, dann war Gesche Bruggeman seine Schwester. Gesche, Jochim Bruggemans Tochter, war seit dem 8. November 1616 mit Beneke Molling, Jochim Mollings Sohn, verheiratet.

Familie Burmeister

Ein Carsten Burmeister wird in den Quellen erstmals 1570 erwähnt. 1605 werden Henneke und Clawes Burmeister als Zeugen vernommen, beide damals 40 Jahre alt, also um 1565 geboren, vermutlich als Söhne von Carsten Burmeister. Carsten Burmeister, 1644 Hufner in Geesthacht und wohl der Sohn entweder von Henneke oder von Clawes Burmeister, ist in der Liste von 1644 mit zwei getrennten Schadensmeldungen vertreten, die bei flüchtiger Betrachtung den Gedanken nahe legen, dass es sich um zwei Personen gleichen Namens handeln könnte. Schaut man sich die in den zwei Meldungen aufgeführten Gegenstände genauer an, wird erkennbar, dass beide sich wahrscheinlich auf einen Haushalt beziehen und aus unbekannten Gründen – vielleicht versehentlich – getrennt wurden. Im ersten Teil sind vermerkt die Verluste Burmeisters an Getreide, Roggen, Gerste, Hafer sowie Heu, im Wert von 366 Mark, von Wagen und Pflug, 18 Bienenstöcken und sieben Ochsen; im zweiten Teil sind aufgeführt: Zaumzeuge für vier Pferde, zwei Mal Bettzeug und 40 Ellen Leinen. Außerdem erwähnt wird eine Tochter von Carsten Burmeister, deren Bett im Wert von 10 Mark ebenfalls gestohlen wurde. Wahrscheinlich war Burmeister mit einer Frau verheiratet, die von auswärts stammte, denn in dem Index der Eheschließungen in Geesthacht zwischen 1613 und 1661 taucht sein Name nicht auf. Zusammengezählt, betrug sein Schaden 590 Mark und lag damit unter denen der Hufner im Mittelfeld.

Mit Margareta Burmeister, in der Liste als Witwe gekennzeichnet, taucht ein weiteres Mitglied dieser Familie in dem Verzeichnis auf. Ob sie die Witwe von Clawes oder von Henneke Burmeister und vielleicht die Mutter von Carsten Burmeister, ist unbekannt. Vier Positionen gibt es in ihrer Schadensmeldung, nämlich (das Lösegeld für) drei Kühe, drei Schweine, Bettzeug, Leinen und Wolle.

Familie Eckerman

Drei Angehörige der Familie Eckerman finden sich in der Liste, Carsten Eckerman, Peter Eckerman und Gretke Eckerman. Der Name dieser Familie taucht in der Liste der Verbiddelgeldzahler von 1618 nicht auf, aber 1617 bei den Eheschließungen der Geesthachter: Ein Frantz Eckerman heiratete in dem genannten Jahr am 23. August Peter Harders Tochter Gesche. Frantz Eckerman war also vermutlich anlässlich dieser Heirat mit einer Geesthachterin in dieses Dorf gezogen. Das gilt auch für Peter Eckerman, vielleicht ein Bruder von Frantz Eckerman, der ebenfalls 1617 heiratete, nämlich am 4. Oktober Baltzer Elvers Tochter.

Gretke Eckerman machte 1644 einen Schaden von insgesamt 28 Mark und acht Schillingen geltend, für zwei Himten Roggen, drei Bettlaken, acht Hemden, vier Stuhlkissen, zwei Kopfkissen, drei Frauenwämse, drei Frauenschürzen und drei Pfund Wolle. Vermutlich war Gretke Eckerman identisch mit Gesche, Peter Harders Tochter, die 1617 Frantz Eckerman geheiratet hatte. Anzunehmen ist, dass Frantz Eckerman, sein Name taucht in der Liste von 1644 nicht mehr auf, 1644 bereits gestorben war.

Carsten Eckerman büsste bei dem Überfall ein: (das Lösegeld für) zwei Kühe, sieben Schweine, acht Himten Roggen, eine Handsichel sowie Männer- und Frauenkleidung im Gesamtwert von 52 Mark. Er zählte also vermutlich zu den Geesthachter Kätnern. Die in seiner Schadensmeldung angegebene Frauenkleidung deutet darauf hin, dass er verheiratet war, möglicherweise mit einer Frau von auswärts, denn im Index der Eheschließungen taucht sein Name nicht auf. Ob er ein Sohn von Frantz oder Peter Eckerman war, lässt sich nicht klären.

Peter Eckerman gab den Gesamtwert seines Schadens mit 29 Mark an, für ein Stück Bettzeug, ein Pfuhl, zwei Laken, fünf Himten Roggen, (Lösegeld für) eine Kuh und ein Fuder Heu. Auf die Existenz einer Frau in seinem Haushalt deutet in seiner Schadensmeldung nichts hin. Wenn er der Peter Eckerman war, der 1617 eine Tochter von Baltzer Elvers geheiratet hatte, dann war seine Frau vielleicht inzwischen gestorben. Allerdings erscheint es wahrscheinlicher, dass er einer jüngeren Generation angehörte. Dafür spricht, dass am 20. Oktober 1655 ein Peter Eckerman die Ehe mit Catharina Sien einging.

Außer mit den Familien Harders und Elvers war die Familie Eckerman im 17. Jahrhundert verwandtschaftlich auch mit anderen Geesthachter Familien verbunden: Das belegen folgende Eheschließungen: die am 8. November 1638 von Catharina Eckerman und Hans Molling, die am 23. Oktober 1641 von Gesken Eckerman und Hans Reimers und die am 26. Mai 1655 von Margarete Eckerman und Jochim Molling.

Familie Elvers

Vier Mitglieder dieser seit mindestens der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Geesthacht ansässigen Familie, nämlich Carsten, Hans, Johan und Jürgen Elvers, lebten 1644 im Dorf. Der Name Elvers taucht erstmals 1570 in den Quellen auf; damals gehörte ein Benedict Elvers zu den schoßpflichtigen Eigentümern im Dorf. 1605 werden als Zeugen vernommen Baltzer und Hans Elvers, 40 und 36 Jahre alt, also um 1560 und 1569 geborene Söhne wohl von Benedict Elvers. Aus der Liste der Eheschließungen geht hervor, dass zwei namentlich nicht genannte Töchter von Baltzer Elvers heirateten, die eine am 4. Oktober 1617 Peter Eckerman, die andere am 10. Oktober 1623 Hans Müscke. Von Benedict Elvers war die Hufe vermutlich auf den älteren Sohn Baltzer Elvers übergegangen; dafür spricht auch, dass Baltzer 1618 nicht nur, wie die meisten Zahler, vier, sondern acht Schillinge Verbiddelgeld zahlte.

In der Schadensmeldung von Carsten Elvers ist ein Gesamtverlust von 660 Mark angegeben. Er war also einer der Hufner im Dorf und wahrscheinlich ein Sohn von Baltzer Elvers. Allein Carsten Elvers Verlust an Roggen hatte einen Wert von 225 Mark; darüber hinaus verlor er zwei größere und einen kleineren Wagen sowie (das Lösegeld für) 16 Ochsen. Auch der auf mehr als 100 Mark taxierte Wert des aus seinem Hause geraubten Bettzeugs, der Haushaltsgeräte, von Kleidung und Stoffen (Beiderwand) erscheint beträchtlich. Darunter befanden sich Gegenstände von besonderem Wert, nämlich „feines gezeuch“ und eine „raphen Plate“, d. h. eine Schmuckplatte oder ein Brustharnisch. Einen Hinweis auf die Existenz von Ehefrau und Kindern gibt es in der Schadensmeldung nicht; allerdings auf eine in seinem Haushalt lebende Schwester, deren Verluste an Bettzeug, Laken, Bargeld (sechs Reichstaler) und Gerste extra ausgewiesen sind. Ob die Wetken Elvers, die 13 Jahre später, am 1. Oktober 1657, Hein Reimers heiratete, vielleicht diese Schwester von Carsten Elvers war, muss offen bleiben.

Ebenso unbekannt ist, ob der in dem Schadensverzeichnis aufgeführte Hans Elvers identisch war mit dem Mann gleichen Namens, der 1618 als Zahler von Verbiddelgeld genannt wurde. Wenn das der Fall war, war er 1644 ein alter Mann von ca. 75 Jahren. In dem Verzeichnis von 1644 ist der Gesamtschaden des Kätners Hans Elvers mit 64 Mark und 8 Schillingen angegeben; eine Summe, die sich zusammensetzte aus Bargeld in Höhe von immerhin 13 Reichstalern, also etwa 39 Mark, dem Lösegeld für seine zwei Kühe und dem Wert von geraubten zwei Säcken Roggen, einem neuen Beil und von „Cispell wahr“, d. h. Kistenware, möglicherweise eine Bezeichnung für in einer Truhe aufbewahrte (Aussteuer-)Wäsche. Der Wert der Gegenstände, die Johan Elvers, dem Schwager des Pastors Johann Koch, 1644 geraubt wurden, lag mit 93 Mark nicht viel höher als Hans Elvers’ Schaden. Auch der Kätner Johan Elvers besaß zwei Kühe, darüber hinaus verlor er noch zwei Schweine, vier Säcke Roggen und drei Fuder Heu. Vor allem aber büsst er sein Haus ein, das mit allem, was sich darin an Bettzeug, Kleidern und Küchengeräten befand, in Schutt und Asche gelegt wurde. Für dieses - vielleicht erst im Jahr zuvor erbaute - Haus wurde pauschal die Summe von 400 Mark angesetzt.

Auch Jürgen Elvers, das weitere im Verzeichnis von 1644 aufgeführte Mitglied dieser Familie, war Kätner in Geesthacht. Über ihn ist bekannt, dass er am 3. November 1627 Beken, Carsten Reimers Tochter geheiratet hatte. Offenbar war Jürgen Elvers’ Besitz umfangreicher als der von Hans und Johan Elvers. In Jürgen Elvers’ Schadensmeldung sind aufgeführt: (Lösegeld für) fünf Kühe, außerdem der Verlust von zehn Schweinen, eines Kalbes, von zwei Wispeln Roggen und zwei Fudern Heu (im Wert von 112 Mark), von Kesseln und Grapen, Bettzeug und einem kleinen Wagen. Aus welchem Zweig der Familie Wipeken Elvers stammte, die am 30. Mai 1639 Otto Koeps geheiratet hatte, ist unbekannt.

Familie Gengelle

Zur Zeit leider noch kein Text vorhanden

Familie Gerkens

Vor 1644 taucht der Name dieser Familie in den vorhandenen Quellen nicht auf. Vermutlich war Hein Gerkens 1643, dem Jahr, in dem er am 4. November Catharina Reimers geheiratet hatte, nach Geesthacht gezogen. Gerkens hatte 1644 Lösegeld für vier Kühe zahlen müssen und geraubt wurden ihm drei Schweine und drei Kessel. Insgesamt war die Summe seines Schadens mit 30 Mark vergleichsweise bescheiden.>

Familie Godtken

Der erste Angehörige der Familie Godtken, Carsten Godtken, war, das geht aus der Zeugenvernehmung von 1605 hervor, 1593 im Alter von 28 Jahren nach Geesthacht gekommen. Der Kätner Henneke Godtken büsste 1644 nicht mehr als das Lösegeld für zwei Kühe ein. Vielleicht war er ein Sohn des 1605 genannten Carsten Godtken. Wobbeke Godtken, die 28. April 1623 Baltzer Harders geheiratet hatte, war möglicherweise ein Kind von Carsten Godtken und eine Schwester von Henneke Godtken. Wiederum ein Sohn von Henneke Godtken könnte Johan Godtken gewesen sein, der am 3. November 1655 Agneten Molling heiratete.

Familie Harders

Peter Harders, der, damals 33 Jahre alt, 1605 zu den Zeugen gehörte, war das erste in den Quellen genannt Mitglied dieser Familie in Geesthacht. 1644 sind in der Schadensliste drei Mitglieder dieser Familie aufgeführt, nämlich Baltzer, Carsten und Karloff Harders; alle drei waren Kätner und möglicherweise Brüder.

Carsten Harders, seit dem 2. September 1619 verheiratet mit Gesche Bortens aus Hamwarde; wurde in dem Index der Eheschließungen ausdrücklich als Peter Harders Sohn bezeichnet. 1644 zählte er zu den Kätnern, die ihr Haus durch Brand verloren. Über die dafür angesetzte Summe von 400 Mark hinaus betrug der Wert seines Schadens 136 Mark. Beziffert wurde mit dieser Summe: das Lösegeld für drei Kühe, der Verlust von sieben Schweinen, sechs Säcken Roggen, zwei Säcken Hafer, vier Bienenstöcken, zwei Kesseln, einem Grapen, einem Schapp, also einem Schrank, einer Lade und einer Bank. Von Frauenkleidern oder Stoffvorräten ist nicht die Rede; vielleicht war seine Frau Gesche also bereits gestorben.

Baltzer Harders, seit dem 28. April 1623 verheiratet mit Wobbeke Godtken, verlor bei dem Überfall 1644 Vieh und andere Gegenstände im Wert von 154 Mark und acht Schillinge, nämlich das Lösegeld für drei Kühe, außerdem neun Schweine, sieben Säcke Roggen, zwei Fuder Heu, Leinen, Wolle, Bekleidung und einen Kessel.

Karloff Harders hatte erst am 25. Januar 1635 geheiratet, und zwar Catharina Schröder. Vermutlich war er also der Jüngste unter den Harders-Männern. Seine Habe, die er 1644 verlor, hatte mit 261 Mark einen beachtlichen Wert. Neben (dem Lösegeld für) fünf Stücken Vieh und einem Schwein büsste er eine beträchtliche Menge an Getreide ein, nämlich einen Wispel und 32 Himten Roggen sowie sieben Säcken Hafer. Gestohlen wurden ihm darüber hinaus Kessel, Grapen, Bettzeug, Leinen, Wolle, zwei Vorderhemden, Wagengeschirr, Axt, Beil und Handsichel. Möglicherweise handelte es sich bei Anneke Harders, die am 24. Oktober 1625 Hans Hartyen von Grünhof geheiratet hatte, um eine Schwester der drei mutmaßlichen Brüder Carsten, Baltzer und Karloff. Ausdrücklich vermerkt wurde in dem Index der Eheschließungen, dass sie mit ihrem Ehemann nach Grünhof gezogen war („kompt tho Wahnen of by dem gronen have“). Aus welchem der Zweige der Familie Catharina und Margarete Harders stammten, lässt sich hingegen nicht sagen. Die Erstgenannte hatte am 11. November 1643 Carsten Reimers geheiratet, die Zweitgenannte schloss am 18. Mai 1662 die Ehe mit Matthias Strawß/Strauers.

Familie Hartmann

In den vorhandenen Quellen taucht mit Detleff Hartman ein Mitglied dieser Familie erstmals 1644 auf. Er machte einen Schaden in Höhe von 84 Mark geltend, für (das Lösegeld für) drei Kühe, acht Säcke Roggen und zwei Stücke Bettzeug.

Familie Heidelmann

Vermutlich gehörte Claus Heidelman, der 1570 schoßpflichtiger Einwohner des Dorfes aufgeführt wurde, zu der Familie, die sich später Heidelman schrieb. In einer Quelle von 1602 taucht dann der Name des Hufners Detlef Heidelman auf. 1605 gab Heidelman im Zusammenhang mit der damaligen Zeugenvernehmung sein Alter mit 48 Jahren an. 1619 fand in der Familie eine Doppelhochzeit statt, am 12. Juli heiratete Detlef Heidelmans Tochter Ilsebe Henrich Etriff oder Ettorf aus Escheburg und sein Sohn Clawes Catharina Funcke aus Elstorf.

Clawes Heidelman, der zu einem unbekannten Zeitpunkt wohl die Hufe seines Vaters übernommen hatte, gehörte 1644 zu den Hufnern, deren Schadenssummen in dem Verzeichnis an der Spitze lagen. Insgesamt betrug der Wert seiner Verluste 1266 Mark. Für Geesthachter Verhältnisse war sein Bestand an Vieh beträchtlich: für 21 Stücke Vieh zahlte er Lösegeld und büsste darüber hinaus 32 Schweine und zwei Pferde ein. An Getreide verlor er sechs Wispel Roggen, zwei Wispel Hafer, einen halben Wispel Gerste, einen Wispel Buchweizen und 14 Fuder Heu, außerdem vier Wagen mit der gesamten Gerätschaft, mehrere Bänke und Fuder Holz, Kessel, Grapen, Bettzeug, Leinen und Wolle.

Neben Clawes Heidelman lebten zwei weitere Angehörige dieser Familie 1644 in Geesthacht. Jochim Heidelman, vielleicht ein noch unverheirateter Sohn von Clawes Heidelman, meldete einen Schaden in Höhe von lediglich 13 Mark an, für acht Himten Roggen und (das Lösegeld für) eine Kuh. Doratia Heidelman, vermutlich Witwe evtl. von Detlef Heidelman, machte einen Schaden von 95 Mark geltend; für zehn Bienenstöcke, ein vollständiges Bett mit Laken und Zierkissen sowie einen halben Wispel Roggen.

Familie Holthoff

Das erste Mitglied dieser Familie, das im Dorf ansässig wurde, war wohl Hinrich Holthoff. Er wurde 1571 zum Pastor an der Geesthachter Petrikirche berufen, ein Amt, das er bis zu seinem Tod 1608 ausübte. Nachdem ihm 1608 Johan Koch im Pastoren-Amt nachgefolgt war, übernahm Hinrich Holthoffs Sohn Lorenz das Amt des Küsters. Weiterhin ist bekannt, dass 1575 der damals zehnjährige Frantz Holthoff, möglicherweise ein Bruder von Hinrich Holthoff, nach Geesthacht gezogen war. Das geht aus der Liste von 1605 hervor, in der Frantz Holthoff sein Alter mit 40 und seine Aufenthaltsdauer im Dorf mit 30 Jahren angab.

Die Familie Holthoff, in der Schadensliste von 1644 mit den Namen von Lorenz und Johan Holthoff vertreten, wurde von dem Söldner-Überfall schwer getroffen. Denn nach den Angaben von Pastor Weber in seiner Kirchen-Historie wurde der Küster Lorenz Holthoff, als er sich damals den Söldnern entgegen stellte, so schwer verletzt, dass er schließlich daran starb. Der Küster Holthoff, seit dem 20. Januar 1613 verheiratet mit einer namentlich nicht genannten Frau, erlitt auch materiell Schaden durch den Überfall, der in seinem Wert auf 141 Mark beziffert wurde. Geraubt oder zerstört wurden von seinen Besitztümern zwei Kühe, sechs Säcke Roggen, drei Säcke Hafer, zwei Fuder Heu sowie verschiedene Stoffe, 26 Ellen Leinen von guter Qualität, zehn Ellen Beiderwand, Bettzeug für zwei Betten, ein Kesselhaken, zwei Trinkgefäße und eine Kiste.

Kinder, darauf deutet die Anzahl von Bettzeug für nur zwei Betten in Lorenz Holthoffs Schadensmeldung hin, lebten 1644 anscheinend nicht mehr im Küster-Haushalt. Vermutlich war Ilseken Holthoff, die am 20. September 1634 Carloff Reimer geheiratet hatte, eine Tochter des Küster-Ehepaares. Auch Johan Holthoff, der Sohn von Lorenz Holthoff und seiner Frau, war 1644 bereits verheiratet. Er hatte am 22. September 1643 die Ehe mit Catharina Molling geschlossen. Offenbar war im Spätsommer 1644 gerade das erste Kind dieses Ehepaares geboren worden. Denn aus Johan Holthoffs Schadensmeldung geht hervor, dass er Bier und Speisen im Wert von 20 Mark vorrätig gehalten hatte, die für das „Kindelbier“, eine Feier anlässlich einer Taufe, bestimmt waren. Diese Vorräte wurden genauso gestohlen wie zwei Kühe, ein vollständiges Bett, eine Muskete („Muschette“), Leinen und Wolle sowie eine Schneiderschere („snider schere“) und Bargeld in Höhe von 20 Mark. Insgesamt betrug der Wert des Schadens, den Johan Holthoff erlitt, 100 Mark.

Familie Kien

Die ersten in den Quellen erwähnten Mitglieder dieser Familie, Henneke und Hans Kien, traten 1605 als Zeugen auf. Henneke Kien, damals 40 Jahre alt, war in Geesthacht geboren worden; Hans Kien, 38 Jahre alt, lebte seit 10 Jahren in Geesthacht. Während Hans Kiens Name 1618 nicht mehr genannt wird, taucht Henneke Kiens Name wieder in der im genannten Jahr entstandenen Quelle auf. Als Zeugin trat 1605 auch Agneta Kien auf, bezeichnet als Witwe des verstorbenen Vogtes Albert Reimers. Möglicherweise hatte sie sich in zweiter Ehe mit dem Nachfolger ihres verstorbenen Mannes verheiratet, also mit Garleff oder Carl Kien, der bis zu seinem Tod 1627 in Geesthacht als Vogt amtierte.

Im Index der Geesthachter Eheschließungen finden sich die Namen weiterer Mitglieder dieser Familie: Joachim Kien (Heirat am 3. Februar 1627 mit Margarete Urbrocks), Christoffer Kien (Heirat am 10. November 1628 mit Anni Koeps), Anken Kien (Heirat am 17. Oktober 1623 mit Jochim Cornelius), Behken Kien (Heirat am 4. Oktober 1634 mit Henneke Schütt). Außerdem hatte, wie oben erwähnt, am 29. Dezember 1639 Margareta Kien die Ehe mit dem Hufner und Vogt Baltzer Arens geschlossen.

Welchem Zweig dieser Familie Karsten Kien entstammte, der bei den Söldnerüberfällen 1644 seine Habe verlor, ist unbekannt. Dieser Kätner hatte verloren: (das Lösegeld für) sechs Stücke Vieh, fünf Schweine, sechs Säcke Roggen, einen halben Wispel Hafer, Kessel und Leinenzeug, vier Bienenstöcke und einen kleinen Wagen mit Geschirr; ein Verlust, der mit 181 Mark bewertet wurde. Vermutlich war dieser Karsten Kien identisch mit dem, der am 7. Oktober 1648 Anken Molling heiratete. Vielleicht war Karsten Kien 1644 also noch Junggeselle.

Familie Koch

Johan Koch, geboren in Hamburg, wurde am 23. Mai 1608 in das Pastoren-Amt an der St. Petrikirche in Geesthacht gewählt. Verheiratet war Koch wahrscheinlich mit einer Schwester von Johan Elvers; 1643 bezeichnete er diesen Kätner jedenfalls als seinen Schwager. Bekannt ist, dass aus der Ehe mindestens eine Tochter namens Ilsabe Gesche hervor ging. Gesche Ilsabe Koch schloss am 26. Oktober 1645 die Ehe mit dem Hufner Marten Arens aus Marschacht; ein Ereignis, das trotz der Zerstörungen und Plünderungen, die das Dorf im Jahr zuvor erlebt hatte, mit einer Feier begangen wurde, zu der Koch am 30. September 1645 auch Vertreter seiner Obrigkeit in Hamburg und Lübeck einlud.

Koch, das zeigt seine Schadensmeldung, betrieb nebenbei, wie die meisten damals auf dem Lande tätigen Pastoren, Landwirtschaft. Landwirtschaftliche Erzeugnisse (Hafer, Heu, Stroh, Gerste und Roggen) und Geräte (u. a. Wagen und Sicheln) sowie Vieh (zehn Ochsen) machten sogar den Löwenanteil seines Schadens in Höhe von 521 Mark aus. Allerdings war Koch keineswegs ein derber Landprediger, sondern eher ein Feingeist, ein talentierter Musiker mit literarischen Ambitionen. Überliefert ist, dass er seine Liebe zur Musik mit einer Frau in Marschacht teilte; dieser Frau, es handelte sich um die Mutter des späteren Landvogts, pflegte er seine Künste auf der Flöte vorzuführen. Auch als Dichter betätigte sich Koch. Einige seiner Gedichte, die er unter dem griechischen Namen Opsopocus in lateinischer, bisweilen aber auch in niederdeutscher Sprache verfasste, erschienen sogar im Druck. Sein späterer Amtskollege Weber belegte Kochs Fähigkeiten als Poet insgesamt mit dem Attribut „gut“ und fand speziell für seine niederdeutschen Gedichte das Urteil „kurzweilig“.

Was Johann Reimert Weber, Pastor in Geesthacht von 1706 bis 1712, über seinen Amtsvorgänger Koch in seiner Kirchen-Historie zu berichten wusste, hatte Substanz. Außer dem Geesthachter Kirchenbuch lagen Weber noch andere schriftliche Hinterlassenschaften aus Kochs Feder vor, allesamt Schriftzeugnisse, die einem Brand noch während Webers Amtszeit zum Opfer fielen. Dazu gehörte ein Kalender, in dem Koch eine Art Tagebuch geführt hatte. Aufgezeichnet hatte Koch darin „sein gantz Curriculen Pastoratus“, also seine Amts-Verrichtungen als Geistlicher, sowie die „Oeconomia“, d.h. Angelegenheiten seines Hauses, speziell, „wenn und wie viel er dreschen, backen und brauen“ hatte lassen. Auch über außergewöhnliche Ereignisse „in Hamburg, zu Marchacht, und sonsten wo“ und über Taufen, Heiraten und Todesfälle in Geesthacht hatte Koch in diesem Kalender berichtet.

Aus der Lektüre dieses Kalenders gewann Weber einen Eindruck von Kochs Persönlichkeit. Sein Amtsvorgänger, so schrieb Weber, habe es verstanden, seine geringen Einkünfte durch zahlreiche, von beiden Städten erlangte „Verehrungen“ [Geldsummen, d. V.] aufzubessern; diese „Verehrungen“ erhielt Koch u. a. für die Präsentation seiner poetischen und musikalischen Fähigkeiten vor den Visitatoren, aber auch auf die Bittschriften hin, die er aus verschiedensten Gründen im Laufe seiner Amtszeit an seine Obrigkeit richtete. Neben den Bittschriften vom 17. Juni 1623, 19. September und 20. Dezember 1627, 3. Mai 1643 und 22. April 1645, von denen in diesem Beitrag die Rede ist, sind einige weitere aus seiner Feder überliefert. Diese Archivalien belegen, dass Koch tatsächlich seine Interessen, wenn auch in zeittypischer Weise in einem Ton devoter Höflichkeit, so doch mit Hartnäckigkeit zu vertreten wusste. Wegen Altersschwäche schied Koch 1656 aus dem Pastoren-Amt in Geesthacht aus. Die zehn Jahre, die ihm danach noch zu leben vergönnt waren, verbrachte er bei seiner Tochter Gesche Ilsabe in Marschacht.

Familie Koeps

In der Liste der Verbiddelgeldzahler von 1618 taucht der Name von Henneke Koeps auf. Vielleicht war Otto Koeps, seit 1639 verheiratet mit Wipeken Elvers und verzeichnet in der Liste von 1644, dessen Sohn. Otto Koeps büsste 1644 Vieh und andere Gegenstände in einem Wert von 57 Mark ein, nämlich (das Lösegeld für) drei Kühe, fünf Schweine, sechs Bienenstöcke, ein Grapen und ein halbes Fuder Heu.

Familie Meßerschmidt

Der Name der Familie Meßerschmidt taucht erstmals in der Quelle von 1644 auf. Adam Meßerschmidt, Kätner im Dorf Geesthacht, verlor bei den Überfällen (das Lösegeld für) zwei Kühe, elf Schweine, sieben Säcke Roggen, drei Kessel und einen Grapen sowie Leinen und Wolle. Offenbar betätigte sich Meßerschmidt auch als Fischer oder Schiffer, denn ihm kamen darüber hinaus auch Segel und Schiffstaue abhanden. Der Gesamtwert seines Schadens war beträchtlich, er betrug 200 Mark und acht Schillinge.

Familie Molling

1605 traten Jochim und Christoffer Molling als Zeugen auf. Während Jochim Molling neben seinem Alter, er war damals 50 Jahre alt, auch angab, in Geesthacht geboren worden zu sein, ist aus dieser Quelle über Christoffer Molling nur sein damaliges Alter, 40 Jahre, zu erfahren. Möglicherweise waren die Beiden, deren Namen auch in der Liste der Verbiddelgeldzahler von 1618 wieder auftauchen, Brüder. Aus dem Index der Eheschließungen geht hervor, dass Beneke Molling, der am 8. November 1616 Gesche, die Tochter von Jochim Bruggeman heiratete, ein Sohn von Jochim Molling war. 1644 zählte die Familie Molling, was die Anzahl ihrer Mitglieder betrifft, zu den größten, die damals im Dorf lebten. Im Schadensverzeichnis von 1644 sind sechs Geschädigte aufgeführt, die zu dieser Familie gehörten, nämlich Berenth, Christoffer, Frantz, Hans und Tyes Molling. Nur von der Familie Reimers sind mit sieben mehr Familienmitgliedern in dem Verzeichnis aufgeführt. Oberhaupt dieser Familie war vermutlich der Hufner Albert Molling. Als dieser am 20. März 1619 heiratete, wurde zu dem Eintrag der Vermerk hinzu gesetzt: „Albert Molling, uf Hein Reimers wesen“. Leider ist der Name seiner Braut nicht überliefert, dieser Vermerk deutet jedoch darauf hin, dass Albert Molling vielleicht als Schwiegersohn von Hein Reimers in den Besitz der Hufe kam. Hein Reimers, der bei seiner Zeugenaussage 1605 40 Jahre alt war und 1618 zu den Zahlern eines erhöhten Verbiddelgeldes von acht Schillingen zählte, war sehr wahrscheinlich einer der Hufner im Dorf. Albert Molling erlitt 1644 Schäden in der Höhe von 374 Mark, er büsste ein: vier Wispel Roggen, anderthalb Wispel Hafer und einen Sack Buchweizen, (Lösegeld für) elf Ochsen, einen anscheinend mit Getreide beladenen Wagen, außerdem Kessel und Grapen, Leinen und Wolle sowie zwei Zaumzeuge für Pferde.

Wie die Verwandtschaftsverhältnisse der folgenden fünf Mollings, die wohl alle Kätner im Dorf waren, untereinander und zu Albert Molling aussahen, lässt sich nicht genau klären. Berenth Molling lag mit der Höhe seines Schadens von 216 Mark, den er 1644 geltend machte, mit an der Spitze der von Kätnern geforderten Summen. Abhanden kamen ihm ein Wispel Roggen, vier Sack Hafer, ein Wagen, zwei Zaumzeuge für Pferde, Leinen, Wolle und Bettzeug, Speck und Brot, (das Lösegeld für) neun Stücke Vieh. Für die Verluste seiner Mutter, die offenbar in seinem Haushalt wohnte, wurde in seiner Schadensmeldung die Pauschalsumme von 21 Mark angesetzt. Der Betrag, den Christoffer Molling 1644 forderte, war mit 35 Mark vergleichsweise gering; er verlor sieben Himten Roggen, Bettzeug, Bekleidung (Hut und sechs Hemden) und (das Lösegeld für) eine Kuh.

Frantz Molling war anscheinend nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch als Fischer oder Schiffer tätig. Unter den in seiner Schadensmeldung aufgeführten Gegenständen im Gesamtwert von 127 Mark waren nämlich auch Schiffstaue und Takelzeug; außerdem büsste er ein: zwei Wispel Roggen, ein Fuder Heu, Bekleidung (u.a. zwei Hemden), eine Zinnkanne; Beil und Sichel. Auch bei Hans Molling, der mit 125 Mark Schäden in ähnlicher Höhe wie Frantz M. geltend machte, gibt es einen Hinweis auf einen mit der Elbe verbundenen Nebenerwerb. Er verlor neben einem Schiffssegel fünf Säcke Roggen, ein Fuder Heu, drei Säcke und einen kleinen Wagen. Welcher der drei Mal im Index der Eheschließungen auftauchenden Hans Mollings identisch mit dem gleichnamigen Kätner war, der 1644 bei dem Söldner-Überfall Schäden erlitt, lässt sich nicht klären. Ein undatierter Eintrag, der zwischen dem 10. November 1628 und dem 20. September 1634 in der genannten Liste erfolgte, betraf die Heirat zwischen Hans Molling und Dorothee Reimers, der Witwe von Jochim Reimers. Weiterhin hatte ein Hans Molling am 8. November 1638 die Ehe mit Catharina Eckerman geschlossen. Nicht auszuschließen ist, dass es 1638 derselbe Molling wie in dem ersten Eintrag war, der sich möglicherweise nach dem Tod seiner Ehefrau Dorothee wieder verheiratet hatte. Zwölf Jahre nach dem Soldatenüberfall, am 26. November 1656, heiratete erneut ein Hans Molling, seine Braut hieß Anne Neybuer. Ob der Bräutigam in jenem Jahr derselbe wie 1638 oder ein jüngerer Molling war, bleibt unbekannt.

Tyes, der fünfte in dem Schadensverzeichnis aufgeführte Molling, war seit dem 4. November 1637 mit Agneta Rieken verheiratet. Die 72 Mark, die er 1644 geltend machte, entfielen auf: (das Lösegeld für) sechs Kühe, vier Schweine, Hafer, zwei Mal Bettzeug, Nutzholz, zwei Sicheln und verschiedene Hausgeräte. Offenbar mit ihm und seiner Frau unter einem Dach lebte seine Mutter, für die er den Verlust von zwei Schweinen und einem Kalb geltend machte.

Über diese fünf männlichen hinaus sind noch vier weibliche Mitglieder der Familie Molling in dem Index der Eheschließungen aufgeführt. So hatte am 24. Oktober 1624 Catharina Molling die Ehe mit einem Hans Meyer geschlossen. Am 22. September 1643 hatte eine Doppelhochzeit stattgefunden: Anken Molling hatte Hinrich Reimers und Catharina Molling Johan Holthoff geheiratet. Eine weitere Anken Molling verheiratete sich am 7. Oktober 1648 mit Karsten Kien.

Familie Reimers

1570 werden Albert, Gotke und Henneke Reimers als schoßpflichtige Einwohner des Dorfes Geesthacht genannt. Albert Reimers gehörte 1602 zu den in einer Streitsache vernommenen Zeugen. Dass Albert Reimers der Vogt im Dorf war und vor 1605 starb, geht aus der Vernehmung seiner Witwe Agneta, damals bereits wieder verheiratete Kien, als Zeugin im Jahr 1605 hervor. In jenem Jahr gehörte auch Hein Reimers, damals 40 Jahre alt, zu den Zeugen. Sein Name taucht 1618 in der Liste der Verbiddelgeldzahler wieder auf. Gemessen an der Höhe seiner Zahlung, es waren acht Schillinge, war er einer der Hufner im Dorf. Bei seinem Namen findet sich in der Liste der nicht datierte Zusatz „Itzt Carloff Moelling“; anscheinend ging Hein Reimers Hufe also zu einem unbekannte Zeitpunkt auf diesen – vielleicht mit seiner Tochter verheirateten - Carloff Molling über.

In dem Schadensverzeichnis von 1644 sind sieben Mitglieder der Familie Reimers aufgeführt. In welchem Verwandtschaftsverhältnis diese Personen mit dem Familiennamen Reimers zueinander standen, ist unklar. Am Anfang des Schadensverzeichnisses im Zuge der Hufner mit aufgeführt findet sich Reymer Reimers. Er machte einen Schaden von 44 Mark geltend, und zwar für abhanden gekommene Bekleidung (Frauen- und Männerkleidung) und Bargeld (sechs Mark). Im Haushalt dieses Reimers, der vielleicht ein Hufner auf dem Altenteil war, lebte also, darauf deutet die Position Frauenkleidung in der Schadensmeldung hin, offenbar eine Frau, ob seine Ehefrau oder Tochter, ist unbekannt.

Über Carloff Reimers, der als Kätner in Geesthacht 1644 einen Schaden in Höhe von 125 Mark erlitt, ist bekannt, dass er seit dem 20. September 1634 mit Ilsken Holthoff verheiratet war. 1644 verlor er: (das Lösegeld für) drei Kühe, zwei Kälber, zwei Schweine, drei Himten Hafer, Leinen und Wolle. Darüber hinaus, das ist hervorzuheben, machte Carloff Reimers auch den Verlust von „Höeker wahre“ geltend; vielleicht betrieb er also im Nebenerwerb einen Höker-Handel, also einen kleinen ambulanten Handel vielleicht mit Nähr- oder anderen Lebensmitteln, im Dorf. Für seine Mutter, die offenbar in seinem Hause lebte, machte er außerdem geltend: Leinwand, ein Vorderhemd aus Leinwand, einen Kessel und ein „schaff“, ein mittelniederdeutscher Begriff, mit dem ein geschabter Gegenstand, also vielleicht eine bearbeitete Tierhaut beschrieben wurde. In dem Schadensverzeichnis sind zwei Personen aufgeführt, die – in unterschiedlichen Schreibweisen – beide den Namen Hans Reimers trugen. Der erste Hans Reimers machte einen Schaden von 36 Mark geltend, für (das Lösegeld für) zwei Kühe, vier Schweine, Leinen und Wolle sowie eine Axt und ein Beil. Der zweite, der sich „Hanß Reymers“ schrieb, büsste Gegenstände im Wert von 72 Mark ein, und zwar (das Lösegeld für) eine Kuh, vier Säcke Roggen, drei Fuder Heu und einen Sack Hafer sowie Bettzeug. Ob der eine oder der andere Hans Reimers am 23 Oktober 1641 Gesken Eckerman bzw. am 6. Oktober 1643 Margarete Reimers geheiratet hatte, lässt sich nicht klären.

Hinrich Reimers, seit dem 22. September 1643 verheiratet mit Anken Molling, büsste 1644 Besitztümer im Wert von 28 Mark und acht Schillingen ein, nämlich (das Lösegeld für) eine Kuh, außerdem drei Bienenstöcke, Speck, ein Fuder Heu und Teervorräte. Carsten (oder Karsten bzw. Kasten) Reimers, seit dem 11. November 1643 verheiratet mit Catharina Harders, machte einen Schaden von 71 Mark geltend, für einen Wispel Roggen, einen kleinen Wagen, einen Kessel und einen Grapen sowie (das Lösegeld für) vier Kühe. Schließlich ist noch zu nennen Catharina Reimers, mutmaßlich eine Witwe, die einen Schaden von 24 Mark geltend machte, für Bettzeug, einen Pelz oder eine Tierhaut, einen Scheffel Mehl, eine Kanne und einen Kessel, sechs Ellen Beiderwand sowie ein Laken und drei Hemden.

Familie Rese

Clawes Rese, wohl ein Kätner, der 1644 einen Schaden von 18 Mark geltend machte (für Roggen, Lebensmittel, sechs Hemden, ein Beil, eine Axt und ein Schmiedemesser), war das erste Mitglied dieser Familie, das in den vorhandenen Quellen als Bewohner des Dorfes genannt wurde.

Familie Reymers

1570 werden Albert, Gotke und Henneke Reimers als schoßpflichtige Einwohner des Dorfes Geesthacht genannt. Albert Reimers gehörte 1602 zu den in einer Streitsache vernommenen Zeugen. Dass Albert Reimers der Vogt im Dorf war und vor 1605 starb, geht aus der Vernehmung seiner Witwe Agneta, damals bereits wieder verheiratete Kien, als Zeugin im Jahr 1605 hervor. In jenem Jahr gehörte auch Hein Reimers, damals 40 Jahre alt, zu den Zeugen. Sein Name taucht 1618 in der Liste der Verbiddelgeldzahler wieder auf. Gemessen an der Höhe seiner Zahlung, es waren acht Schillinge, war er einer der Hufner im Dorf. Bei seinem Namen findet sich in der Liste der nicht datierte Zusatz „Itzt Carloff Moelling“; anscheinend ging Hein Reimers Hufe also zu einem unbekannte Zeitpunkt auf diesen – vielleicht mit seiner Tochter verheirateten - Carloff Molling über.

In dem Schadensverzeichnis von 1644 sind sieben Mitglieder der Familie Reimers aufgeführt. In welchem Verwandtschaftsverhältnis diese Personen mit dem Familiennamen Reimers zueinander standen, ist unklar. Am Anfang des Schadensverzeichnisses im Zuge der Hufner mit aufgeführt findet sich Reymer Reimers. Er machte einen Schaden von 44 Mark geltend, und zwar für abhanden gekommene Bekleidung (Frauen- und Männerkleidung) und Bargeld (sechs Mark). Im Haushalt dieses Reimers, der vielleicht ein Hufner auf dem Altenteil war, lebte also, darauf deutet die Position Frauenkleidung in der Schadensmeldung hin, offenbar eine Frau, ob seine Ehefrau oder Tochter, ist unbekannt.

Über Carloff Reimers, der als Kätner in Geesthacht 1644 einen Schaden in Höhe von 125 Mark erlitt, ist bekannt, dass er seit dem 20. September 1634 mit Ilsken Holthoff verheiratet war. 1644 verlor er: (das Lösegeld für) drei Kühe, zwei Kälber, zwei Schweine, drei Himten Hafer, Leinen und Wolle. Darüber hinaus, das ist hervorzuheben, machte Carloff Reimers auch den Verlust von „Höeker wahre“ geltend; vielleicht betrieb er also im Nebenerwerb einen Höker-Handel, also einen kleinen ambulanten Handel vielleicht mit Nähr- oder anderen Lebensmitteln, im Dorf. Für seine Mutter, die offenbar in seinem Hause lebte, machte er außerdem geltend: Leinwand, ein Vorderhemd aus Leinwand, einen Kessel und ein „schaff“, ein mittelniederdeutscher Begriff, mit dem ein geschabter Gegenstand, also vielleicht eine bearbeitete Tierhaut beschrieben wurde. In dem Schadensverzeichnis sind zwei Personen aufgeführt, die – in unterschiedlichen Schreibweisen – beide den Namen Hans Reimers trugen. Der erste Hans Reimers machte einen Schaden von 36 Mark geltend, für (das Lösegeld für) zwei Kühe, vier Schweine, Leinen und Wolle sowie eine Axt und ein Beil. Der zweite, der sich „Hanß Reymers“ schrieb, büsste Gegenstände im Wert von 72 Mark ein, und zwar (das Lösegeld für) eine Kuh, vier Säcke Roggen, drei Fuder Heu und einen Sack Hafer sowie Bettzeug. Ob der eine oder der andere Hans Reimers am 23 Oktober 1641 Gesken Eckerman bzw. am 6. Oktober 1643 Margarete Reimers geheiratet hatte, lässt sich nicht klären.

Hinrich Reimers, seit dem 22. September 1643 verheiratet mit Anken Molling, büsste 1644 Besitztümer im Wert von 28 Mark und acht Schillingen ein, nämlich (das Lösegeld für) eine Kuh, außerdem drei Bienenstöcke, Speck, ein Fuder Heu und Teervorräte. Carsten (oder Karsten bzw. Kasten) Reimers, seit dem 11. November 1643 verheiratet mit Catharina Harders, machte einen Schaden von 71 Mark geltend, für einen Wispel Roggen, einen kleinen Wagen, einen Kessel und einen Grapen sowie (das Lösegeld für) vier Kühe. Schließlich ist noch zu nennen Catharina Reimers, mutmaßlich eine Witwe, die einen Schaden von 24 Mark geltend machte, für Bettzeug, einen Pelz oder eine Tierhaut, einen Scheffel Mehl, eine Kanne und einen Kessel, sechs Ellen Beiderwand sowie ein Laken und drei Hemden.

Familie Rieken

Der Name dieser Familie taucht erstmals 1605 in den Quellen auf; Clawes Rieken, damals 30 Jahre alt, trat in dem genannten Jahr als Zeuge auf. Auch von der Existenz des angeblich als Bauernvogt für den sächsisch-lauenburgischen Herzog in Geesthacht tätigen Lütke Rieken ist aus dieser Quelle zu erfahren. Der gleichnamige Hufner, der 1644 den beträchtlichen Schaden von 752 Mark geltend machte, gehörte sehr wahrscheinlich einer jüngeren Generation an, war vielleicht der Sohn des 1605 genannten Lütke Rieken. Dafür spricht, dass sich Lütke Rieken im Dezember 1639 mindestens mit der Absicht getragen hatte, Magdalena Steffens zu heiraten; offenbar hatte er aber die für die Eheschließung zu entrichtende Gebühr zurückerhalten, so dass die Heirat damals vielleicht nicht zustande gekommen war. Aufgeführt in Lütke Riekens Schadensmeldung sind: sechs Wispel Roggen, zwei Wispel Gerste, drei Wispel Hafer und fünf Fuder Heu, außerdem (das Lösegeld für) elf Ochsen und Kühe sowie zwei Kälber, vier Pferdezaumzeuge, einen mit Korn beladenen Wagen, Werkzeug (Sichel und Messer) sowie Bettzeug, Leinen und Wolle im Wert von 100 Mark. Agneta Rieken, die am 4. November 1637 Tyes Molling geheiratet hatte, und Catharina Rieken, die am 12. Dezember 1641 die Ehe mit Henke Brandt eingegangen war, waren vielleicht Schwestern von Lütke Rieken.

Familie Röse

n den hier ausgewerteten Quellen taucht der Familienname Röse erstmals 1644 auf. Es war der Kätner Johan Röse, der im genannten Jahr einen Schaden von 484 Mark geltend machte. Der Löwenanteil von 400 Mark entfiel dabei auf den Wert des abgebrannten Haus der Röses. Die übrige Summe verteilte sich auf (das Lösegeld für) drei Kühe, Einrichtungsgegenstände wie Laden und Schapp, einen Kessel, Bettzeug sowie Bekleidung und fünf „Wefe Tow“, also vermutlich Zaumzeug aus Gewebe. Johan Röse lebte anscheinend mit seinem Vater unter einem Dach, denn für seinen „Vaderen“ machte Johan Röse den Ersatz für ein Wams und einen Hut geltend. Johan Röse war seit dem 16. Juni 1638 verheiratet mit Catharina Schmäsken. Hans Röse, vielleicht ein Bruder von Johan Röse, schloss am 25. Oktober 1650 die Ehe mit Wipeke Koeps.

Familie Schröder (oder Schrader)

Mitglieder der Familie Schröder lebten seit dem 16. Jahrhundert in Geesthacht. 1602 trat Frantz Schröder als Zeuge in einer Streitsache auf. Aus dem Zeugenvernehmungsprotokoll von 1605 ist über Frantz Schröder zu erfahren, dass er damals 60 Jahre alt war und seit 30 Jahren in Geesthacht lebte. 1618 zählte Frantz Schröder zu den Verbiddelgeldzahlern. Der Geschädigte dieser Familie im Jahr 1644 hieß Beneke Schröder. Er verlor (das Lösegeld für) vier Kühe, sechs Schweine, außerdem sieben Säcke Roggen, ein Fuder Heu, einen kleinen Wagen und drei Kessel, in einem Gesamtwert von 156 Mark und acht Schillingen. Unter den Bräutigamen der Jahre 1613 bis 1661 findet sich der Name von Beneke Schröder nicht. Das spricht dafür, dass er bereits vor 1613 geheiratet hatte. Möglicherweise war er ein Sohn von Frantz Schröder. Catharina Schröder, die am 25. Januar 1635 Carloff Harders heiratete, und Margareta Schröder, die vier Jahre später, am 8. Oktober 1639, mit Jochim Reimers die Ehe schloss, waren vielleicht Töchter von Beneke Schröder.

Familie Schutt

Der Name dieser Familie wird in den hier ausgewerteten Quellen erstmals 1644 genannt. Henneke Schutt, seit dem 4. Oktober 1634 verheiratet mit Behken Kien, machte im genannten Jahr einen Schaden in der Höhe von lediglich sechs Mark geltend, nämlich für (das Lösegeld für) zwei Kühe.

Familie Schwarten

Nur ein Mitglied dieser Familie taucht in den Quellen auf, nämlich Anneke Schwarten als Geschädigte im Jahr 1644. Sie büsste Besitztümer im Wert von 27 Mark ein (Bettzeug, ein Wams und Pelz oder Tierhaut).

Familie Stileken

Erstmals 1644 wird der Name dieser Familie in den Quellen erwähnt. Opfer des Söldner-Überfalls im genannten Jahr wurde Henneke Stileken, der einen Schaden in Höhe von 183 Mark dabei erlitt. Er verlor (das Lösegeld für) drei Kühe, zwei Schweine, Roggenvorräte im Wert von 60 Mark, Leinen und Wolle, Werkzeug (Beile, Äxte, Zangen). Aus dem Schadensverzeichnis geht hervor, dass Henneke Stilekens Mutter bei ihrem Sohn lebte. Auf sie entfielen von der Gesamtschadenssumme 36 Mark, die sich zusammensetzten aus dem Verlust von Leinen und Wolle, eines Schweines und eines Fuders Heu.

Familie Urbrock

Die Urbrocks zählten zu den alteingesessenen Familien im Dorf Geesthacht. 1605 gab Carsten Urbrock in der Zeugenvernehmung an, 55 Jahre alt, in Worth im Lauenburgischen geboren worden und seit 28 Jahren, also etwa seit 1577, in Geesthacht ansässig gewesen zu sein. 1618 zählte Carsten Urbrock zu den Verbiddelgeldzahlern, die als Hufner mehr (24 Schillinge) als die sonst üblichen vier Schillinge zu entrichten hatten. Ein undatierter Zusatz des Namens „Hein Urbrock“ in dieser Liste deutet darauf hin, dass ein Sohn dieses Namens ihm als Hufner nachfolgte. Vielleicht war er identisch mit dem Hein Urbrock, der 1644 als Hufner die höchste Schadenssumme auflistete, nämlich 1568 Mark. Aus dem Schadensverzeichnis geht auch hervor, dass Urbrocks Mutter und zwei seiner Brüder mit auf dem Hof lebten, denn er machte geraubte Bekleidung im Wert von 30 Mark für seine Familienangehörigen geltend.

Hein Urbrock hatte vor dem Überfall 1644 eine stattliche Viehherde besessen, nämlich 26 Rinder, außerdem 42 Schweine und zwei Pferde. Auch die Menge seiner Getreidevorräte überstieg die aller anderen Bewohner Geesthachts: er verlor acht Wispel Roggen, ein Wispel Gerste, zwei Wispel Hafer und noch 18 Fuder Heu. Außerdem kamen ihm vier Wagen und zehn Pferdegeschirre abhanden, sowie Kessel und Grapen im Wert von 32 Mark und Bettzeug, Leinen und Wolle im Wert von 120 Mark. Darüber hinaus hatte er 28 Bienenstöcke sein eigen genannt. Offenbar war Hein Urbrock auch als Schiffer tätig, darauf deuten Gegenstände wie Segel, Takelzeug und Taue hin, die er als gestohlen angab. In dem Index der Eheschließungen taucht der Name Urbrock nur einmal auf. Wessen Tochter, Carsten oder Hein Urbrocks, Margarete Urbrocks war, die am 3. Februar 1627 Joachim Kien heiratete, ist unklar.

Zum Seitenanfang (nach oben)