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Fair in den Tag

Von Kaffee, Tee oder Orangensaft über Bananen, Nuss-Aufstrich oder Müsli bis hin zu einem Strauß Blumen auf einer Baumwolltischdecke – mit Fairtrade-Produkten kannst man den Frühstückstisch eindecken und dabei schon morgens fair starten. Aus diesem Grund beteiligt sich das „Internationale Frauenfrühstück“ am Montag, 22. Mai, von 9.30 bis 12 Uhr in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Geesthacht, Grenzstraße 14, an der Fairtrade-Kampagne „Fair in den Tag“ und setzt damit ein Zeichen für Nachhaltigkeit, Solidarität und Klimagerechtigkeit.

Dieses Frühstück wird in Kooperation der Stadt Geesthacht, der Fairtradetown-Steuerungsgruppe sowie dem Evangelischen Familienzentrum Geesthacht organisiert, vertreten durch Kerstin Reinhardt, die bei der Stadt Geesthacht auch das Thema Fairtrade betreut, Geesthachts Gleichstellungsbeauftragen Anja Nowatzky sowie als fachliche Begleitung und Leitung Regina Runde. Für das Frühstück werden dann faire Produkte eingekauft und gemeinsam gefrühstückt. Denn Produkte mit dem Fairtrade-Siegel stehen für bessere Arbeitsbedingungen von Produzenten und Arbeiter in Afrika, Lateinamerika und Asien. Im Fokus des Internationalen Frauenfrühstücks stehen dann die Themen Frauenrechte, Gleichberechtigung und Fairness im Handel. „Wir möchten gemeinsam mit den Teilnehmerinnen diskutieren, wie wir diese Themen voranbringen können und welche Möglichkeiten es gibt, fairen Handel zu fördern.“

Das Angebot „Internationales Frauenfrühstück“ wird gefördert über das „Aktionsprogramm Familienunterstützende Maßnahmen für Geflüchtete“. Es bietet einen geschützten Raum zum Austausch untereinander und ist für alle Geflüchteten offen. Die Gemeinsamkeit ist die Fluchterfahrung - „Ich bin nicht alleine“ - „Auch andere mussten fliehen“. Geflüchtete aus der Flüchtlingswelle 2015 bis 2019 helfen und unterstützen die „Neuen“ aus der Ukraine mit ihren Erfahrungen sich hier einzuleben. Ziel ist durch die Lotsenfunktion zu Angeboten von Organisationen, Hilfsangeboten und Sprachkursträger die Integration der Neubürger zu unterstützen. Verschiedene Unterstützungsangebote aus Geesthacht werden regelmäßig dazu eingeladen und stellen als „Gäste“ ihre Arbeit vor.

Einige Frauen haben durch das „Internationale Frauenfrühstück“ inzwischen Kita-Plätze und Tagesmütterplätze gefunden. Durch ein dabei angebotenes Bewerbungscoaching konnten Praktikantinnenstellen und andere kleine Jobs gefunden werden. Die Deutschkenntnisse der regelmäßigen Teilnehmerinnen sind viel besser geworden und sie trauen sich inzwischen alle, viel öfter auch Deutsch zu sprechen. Einer ukrainischen Psychologin stellt das Evangelische Familienzentrum zusätzlich Räumlichkeiten zur Verfügung, um traumatisierte Kinder zu therapieren.

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