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»Banana-Day«: Fair gehandelte Bananen in Kita und Fußgängerzone verteilt

Die Banane ist das meistkonsumierte Frischobst der Erde, doch ungerechte Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen prägen den Alltag von Beschäftigen auf Plantagen. Kleinbäuerinnen und -bauern leiden unter dem Preisdruck, der von Exporteuren, Importeuren und Supermärkten weitergereicht wird. Fairtrade unterstützt die Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Bananenplantagen und setzt sich gleichzeitig auch für Bananen-Kleinbauernfamilien ein. Aus diesem Grund beteiligte sich die „Fairtrade-Town“ Geesthacht in diesem Jahr auch zum ersten Mal am sogenannten „Banana-Day“.

Der „Banana-Day“ wurde erstmals im Jahr 2009 von der Organisation „Global Banana Network" ins Leben gerufen, um jedes Jahr am dritten Mittwoch im April auf die globalen Probleme aufmerksam zu machen, die mit der Produktion und dem Handel von Bananen verbunden sind. Bananen gedeihen rund um den Globus in Äquatornähe. Doch die Produktionsbedingungen sind problematisch, der weltweite Konkurrenzkampf der Exporteure schadet den Schwächsten in der Lieferkette. Mit dem Kauf von Fairtrade-Bananen leistet man einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeiterinnen und Arbeitern auf Plantagen sowie in Kooperativen organisierten Kleinbauernkooperativen in sogenannten Entwicklungsländern.

„Der „Banana-Day“ soll dazu beitragen, den Geesthachter Bürgerinnen und Bürgern die Bedeutung fair gehandelter Bananen für die Bauern in Entwicklungsländern und für die Umwelt zu verdeutlichen. Dabei dürfen wir uns aber nicht nur auf die Erwachsenen konzentrieren, denn das Umdenken muss schon von klein auf anfangen“, erläutert Kerstin Reinhardt, die im Rathaus für die Aktion „Fairtrade-Town“ koordinierend mit zuständig ist. Deshalb ließ sie es sich auch nicht nehmen, zusammen mit einem weiteren Mitwirkenden der Fairtrade-Steuerungsgruppe, Hans-Werner Madaus, in ein bananengelbes Kostüm zu schlüpfen und in der ersten Geesthachter FairKITA, dem Familienzentrum Regenbogen, schon den Kleinsten leckere Fairtrade-Bananen vorzustellen. Bei kurzen Geschichten (zum Beispiel zum Thema „Warum ist die Banane krumm?“) und selbstgemachten Bananenshakes lernten die Kinder schnell, wie Bananen wachsen und wie sie nach Deutschland kommen. Anschließend gesellte sich dann auch noch Bürgermeister Olaf Schulze zu Kerstin Reinhardt und Hans-Werner Madaus mit in die Fußgängerzone der Bergedorfer Straße, um kostenlos fair gehandelte Bananen sowie viele Informationen zu verteilen.

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