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Minister spricht sich in Geesthacht für Bahnanschluss und Ortsumgehung aus

Schleswig-Holsteins Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Claus Ruhe Madsen, stattete vor wenigen Tagen der Stadt Geesthacht einen Besuch ab. Er war einer Einladung von Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze gefolgt, um sich über die örtlichen Probleme zu informieren. Bei dem knapp eineinhalbstündigen Gespräch ging es vor allem um den möglichen Bahnanschluss nach Hamburg sowie um die geplante Ortsumgehung.

„Die Reaktivierung des Geesthachter Bahnanschlusses nach Hamburg ist für die Stadt Geesthacht existenziell wichtig. Immer wieder werde ich von ansässigen Unternehmern darauf hingewiesen, dass sie kaum noch Bewerber für offene Stellen finden, da eine Bahnverbindung fehlt“, erklärte Olaf Schulze. Auch beim Thema der Werbung für mehr Hausärztinnen und Hausärzte spiele die fehlende Bahn immer wieder eine negative Rolle. Bei Claus Ruhe Madsen traf der Geesthachter Verwaltungschef damit auf offene Ohren. „Auf Landesebene haben wir uns jetzt mit Hamburg über weitere Details verständigt und uns gemeinsam festgelegt, das Projekt Bahnanschluss umzusetzen. Bei einem Gespräch zwischen der Kieler Landesregierung und dem Hamburger Senat hatten wir vor kurzer Zeit nur drei Themen und der Geesthachter Bahnanschluss war eines davon“, unterstich Minister Madsen die Wichtigkeit des Projektes.

Dies bestätigte auch der ebenfalls bei dem Gespräch anwesende Lukas Knipping von der Nah.SH. Er ist für das Thema „Bahnhöfe und Verkehrsverknüpfung“ zuständig und erklärte, dass es zum Thema Geesthachter Bahnanbindung schon eine Arbeitsgruppe gibt. Diese besteht aus Vertreterinnen und Vertretern von Nah.SH, dem HVV sowie weiteren Behörden aus beiden Ländern. Die Arbeitsgruppe bildet die Grundlage für die Vorplanungen, die bis 2024 abgeschlossen sein sollen. „Wir treffen uns regelmäßig und auf der Arbeitsebene gibt es bereits einen sehr intensiven Austausch mit Hamburg. Wir haben jetzt die Situation, dass sich beide Bundesländer entschlossen zum Geesthachter Bahnanschluss bekennen und wir machen uns ans Werk“, bestätigte Knipping.

Sehr erfreut über diesen Fortschritt in den Verhandlungen zeigten sich auch die bei dem Termin ebenfalls anwesende Bundestagsabgeordnete Nina Scheer (SPD) sowie die beiden Landtagsabgeordneten Andrea Tschacher (CDU) und Oliver Brandt (Bündnis 90/ Die Grünen). Diese machten sich anschließend zusammen mit Bürgermeister Olaf Schulze auch noch einmal für den Bau der geplanten Geesthachter Ortsumgehung beim schleswig-holsteinischen Verkehrsminister stark. Auch hier fanden sie die Unterstützung von Claus Ruhe Madsen. „Wir hoffen, dass wir den derzeitigen Planfeststellungsprozess zum Ende des Jahres abschließen können. Diese Ortsumgebung hätte einen sehr großen Kosten-Nutzen-Effekt und ist meiner Meinung nach sehr wichtig für die gesamte Region, die in den vergangenen Jahrzehnten sicherlich etwas zu kurz gekommen ist“, so Claus Ruhe Madsen zum Abschluss.

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