Hilfsnavigation
Rathaus
© Stephan Darm 
Quickmenu
Volltextsuche
Seiteninhalt

Maritimer Blumengruß: Neue Bepflanzung am Hafen greift Thema Wasser auf

Einen maritimen Blumengruß schickt die Stadt Geesthacht neustens Einwohnenden und Gästen am Zugang zum Uferpark. Denn dort ist eine neue Bepflanzung entstanden, die in ihrer Anordnung an Wellen erinnert und typische Symbole der Schifffahrt aufgreift – eine perfekte Mischung für die Fläche zwischen Hafenbecken und Elbe.

„Wir haben die Beete in Anlehnung an das Wasser, das uns an dieser Stelle umgibt, wellenförmig gestaltet. Bei der Auswahl der Pflanzen haben wir uns für blaue, graue und weiße Elemente sowie verschiedene Gräser entschieden, die an Gischt erinnern sollen“, erklärt ein Mitarbeiter des Fachdienstes Umwelt der Geesthachter Stadtverwaltung die Idee hinter der aufwendigen Bepflanzung, die die Aufmerksamkeit vieler Spaziergängerinnen und Spaziergänger auf sich zieht. Insgesamt rund 1150 Pflanzen haben in Absprache mit dem Fachdienst Umwelt durch Mitarbeitende der Firma Schomburg ihren Platz in dem Beet gefunden. Wichtig zu wissen: Storchschnabel, Lavendel, Herbstastern, Gartenglockenblumen, Sonnensalbei und Co passen der Stadtverwaltung nicht nur farblich ins Konzept. „Wir haben natürlich auch darauf geachtet, dass unsere Bienen und anderen Insekten etwas von der Bepflanzung haben“, betont der Mitarbeiter des Fachdienstes Umwelt und verweist zudem auch auf den nahe gelegenen Wildbienenpfad, durch den die Stadtverwaltung seit Jahren auf Möglichkeiten der bienenfreundlichen Gartengestaltung hinweist.

Ein eingearbeiteter Anker und ein kleines Holzboot unterstreichen den maritimen Charakter des Beetes zusätzlich, durch das vom Freizeitbad kommend ein schmaler wassergebundener Weg Besucherinnen und Besucher in Richtung Menzer-Werft-Platz und Elbhalbinsel führt. „Wer hier hindurchgeht, sieht links und rechts Wasser – in dieser Kombination ist das schon ein echtes optisches Erlebnis, das diesen Bereich weiter aufwertet“, sagt der Mitarbeiter des Fachdienstes Umwelt. Geplant sei es, an dem Beet noch Sitzbänke aufzustellen. Wer mag, kann dann mit Blick auf den Hafen oder in Richtung Elbe und Minigolf-Platz schauend Pause machen.   

In den vergangenen Jahren wurde das Gelände zwischen Freizeitbad und Sitzterrassen stetig weiterentwickelt. Entstanden sind am Uferpark Freizeitmöglichkeiten und Informationsangebote für alle Generationen. So vermietet die Tourist-Information beispielsweise Zeiten auf einem komfortablen Grillplatz nahe des Wanderweges. Sportfans finden am Menzer-Werft-Platz unter anderem eine Dirt-Bike-Strecke, Beachvolleyball- und Beach-Soccer-Felder, eine Minigolfanlage, eine Boule-Bahn sowie Seniorensportgeräte. Kinder toben sich auf dem Bodentrampolin oder an der Kletterwand aus, experimentieren mit Wasser und Sand am Wasserspielplatz und testen die montierten Klangstäbe. Zudem gibt es Informationstafeln zu an der Elbe lebenden Wasservögeln. Wer mag, kann dem Menschenrechtspfad folgen, der auf 16 Tafeln am Elbufer im Comic-Stil die Grundrechte-Charta der Vereinten Nationen aufbereitet. Der Wildbienenpfad bietet Beispiele, wie Gärten mit vergleichsweise wenig Aufwand bienenfreundlich gestaltet werden können. Sitzterrassen und Hafenbrücke laden so wie zahlreiche Bänke zum Entspannen an Hafenbecken und Elbe ein.

Zum Seitenanfang (nach oben)