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Geesthachter Kulturnacht: Gleichstellungsbeauftragte sucht Autorinnen

Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Rainer Maria Rilke, Günter Grass, Thomas Mann, Uwe Tellkamp, Daniel Kehlmann, Sebastian Fitzek…: Ob Klassiker oder moderne Unterhaltungsliteratur, die Liste bekannter Autoren ist lang. Gefragt nach Autorinnen müssen viele Befragte etwas länger überlegen. „In der Literatur ist es noch immer ähnlich wie in der Kunst. Die männlichen Autoren sind genau wie die männlichen Künstler präsenter als ihre weiblichen Berufskolleginnen. Männliche Literatur wird in der Schule häufiger gelesen, männliche Schriftstellerei und Poesie hat häufig noch immer Vorrang“, sagt Geesthachts Gleichstellungsbeauftragte Anja Nowatzky. Darum möchte sie nun offensiv weiblichen Worten eine Bühne geben: Bei der Geesthachter Kulturnacht, die für den 1. Oktober (ab 17 Uhr) geplant ist, erhalten Frauen eine Plattform für Selbstgeschriebenes und Selbstgedichtetes. „Alles was mit Prosa, Poesie und Schriftstellerei zu tun hat, können die Frauen an diesem Tag vortragen - auch schöne Zitate“, erklärt Anja Nowatzky. Einzige Voraussetzungen: Die Texte müssen von den vortragenden Frauen erdacht worden sein und dürfen nicht zu lang sein. Fünf bis zehn Minuten darf jede Lesung dauern. „Die Auftritte werden in das Programm der Kulturnacht eingebaut. So wie das Gesamtprogramm an unterschiedlichen Orten des Innenstadtbereichs stattfinden werden, verteilen sich auch die Lesungen auf mehrere Bühnen“, sagt Anja Nowatzky.

Interessierte Frauen mögen sich bis Ende August bei Anja Nowatzky unter 04152 13366 oder anja.nowatzky@geesthacht.de melden.

Und noch etwas zum Vormerken: Die Volkshochschule Geesthacht hat bereits angekündigt sich an den geplanten Lesungen zu beteiligen – durch Vorbereitung. Im Vorfeld der Kulturnacht wird dort für Frauen ein Schreibworkshop angeboten. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Sicher ist aber schon: Pro Teilnehmerin wird es einen Preisnachlass von zehn Euro auf die Teilnahmegebühr geben, den Anja Nowatzky über ihr Gleichstellungsbudget abwickelt.   

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