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"Deine Stadt, deine Meinung": Kinder und Jugendliche haben das Wort

Sie wünschen sich einen schöneren Basketballplatz, vielfältigere Freizeitmöglichkeiten und mehr Plätze, an denen sie gerne Zeit verbringen. „Viele Kinder und Jugendliche haben eine Meinung und es ist wichtig sie anzuhören. Denn sie setzen andere Prioritäten als Erwachsene. Während Erwachsene vielleicht über große bauliche Maßnahmen nachdenken, um den Kindern ihrer Stadt etwas Gutes zu tun, sind es vermeintliche Kleinigkeiten, die große Wirkung hätten“, sagt Geesthachts Stadtjugendpflegerin Pia Akkaya. „Für manche Kinder ist die Drehscheibe auf dem Spielplatz am Stadtpark ihr Lebensmittelpunkt. Sie wünschten sich nach der Sperrung der Scheibe aufgrund von Corona nichts mehr, als das die Drehscheibe wieder geöffnet wird“, nennt Pia Akkaya ein Beispiel, das sie aus „erster Hand“ erfahren hat – von Jugendlichen. Denn diesen steht das Büro der Stadtjugendpflege (am Durchgang vom Markt zum Bandrieter Weg) grundsätzlich immer offen, zweimal im Monat lädt Pia Akkaya aber gemeinsam mit Annika Rabe vom Kreisjugendring zu einem ganz besonderen Happening ein. „Deine Stadt, deine Meinung“, lautet das Motto der Beteiligungssprechstunde, bei der alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis 27 Jahre) Tacheles reden können. „Wir sprechen in lockerer Atmosphäre darüber, was den Kindern und Jugendlichen wichtig ist, und überlegen uns dann mit ihnen gemeinsam, wie Wünsche und Ideen umgesetzt werden können.  Unsere Aufgabe ist es ja auch, die unterschiedlichen Personen zusammenzubringen – Verwaltung und Politik zum Beispiel mit Kindern und Jugendlichen. Eine Möglichkeit ist dabei, dass wir Ergebnisse aus unseren Gespräche dann mit in den zuständigen Ausschuss hineintragen“, erklärt Annika Rabe. Und das Angebot wird angenommen: Der Wunsch, dass die Drehscheibe wieder geöffnet wird, brachte vergangenes Jahr beispielsweise über mehrere Wochen Jugendliche in die Sprechstunde. Inzwischen kann sie wieder genutzt werden. „Ein Anliegen, das auch immer wieder geäußert wird: Die Kinder und Jugendlichen wünschen sich mehr Sauberkeit im Stadtgebiet und weniger herumliegenden Müll“, sagt Pia Akkaya. „Wir sollten ihnen unbedingt zuhören, Kinder und Jugendliche sind die Experten für ihre eigene Lebenswirklichkeit. Wir transportieren ihre Meinungen und versuchen so etwas zu bewirken.“

Die Beteiligungssprechstunde öffnet jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 14 bis 18 Uhr – das nächste Mal also wieder am 11. Mai. Welches „Special“ sich Annika Rabe und Pia Akkaya für diesen Termin ausgedacht haben – denn jedes Mal gibt es einen besonderen Schwerpunkt und Überraschungen – erfahren Interessierte über Instagram. Annika Rabe: „Auch für Politikerinnen und Politiker lohnt sich der Blick darauf, weil dort Thema ist, was unsere Kinder und Jugendlichen beschäftigt. Und das könnten sicher auch wichtige Infos für politische Entscheidungen sein.“

Darüber hinaus sind Pia Akkaya und Annika Rabe erreichbar unter

Pia.akkaya@geesthacht.de               rabe@kjr-herzogtum-lauenburg.de

   04152 13 371                                       0172 8 87 70 51
  

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