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Freizeitbad Geesthacht: Hauptausschuss beschließt neue Preisstruktur

Der Geesthachter Hauptausschuss hat am 21. April 2022 mehrheitlich eine neue Preisstruktur für das Geesthachter Freizeitbad beschlossen.

Erwachsene würden demnach die ersten beiden Stunden, die sie im Bad verbringen, jeweils 1,50 Euro pro Stunde zahlen. Ab der dritten Stunde Verweildauer werden 2 Euro pro Stunde fällig.

Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre) sowie Auszubildende, Studierende und Schüler:innen nutzen das Freizeitbad günstiger: Sie zahlen 1 Euro pro Stunde.

Grundsätzlich wird die Verweildauer im 30-Minuten-Takt abgerechnet.

Zudem werden weitere Vergünstigungen angeboten.  Badnutzende haben die Wahl zwischen Wertguthabenkarten und Saisonkarten.

Wer die Wertguthabenkarten nutzt, erhält umgerechnet 33 Prozent Rabatt auf den regulären Eintrittspreis. Die Karten können fortlaufend aufgeladen werden, das Guthaben ist in Folgesaisons übertragbar. Folgende Rabattstaffel ist bei diesen Rabattkarten vorgesehen:
Wer 20 Euro einzahlt, kann 30 Euro abbaden.
Wer 40 Euro einzahlt, kann 60 Euro abbaden.
Wer 80 Euro einzahlt, kann 120 Euro abbaden.
Wer 120 Euro einzahlt, kann 180 Euro abbaden.

Statt 1,50 Euro pro Stunde zahlen Badnutzende somit über die Wertguthabenkarte nur 1 Euro. Für Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre) sowie Auszubildende, Studierende und Schüler:innen kostet eine Stunde Schwimmbadbesuch mit diesem Rabatt 67 Cent pro Stunde, statt 1 Euro.

Saisonkarten sollen für Erwachsene 140 Euro kosten. Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre) sowie Auszubildende, Studierende und Schüler:innen sollen für eine Saisonkarten 50 Euro zahlen. Familien (2 Erwachsene + 2 Kinder) 190 Euro für eine Saisonkarte. Dieser Familien-Saisonkartenpreis wird errechnet aus der Summe der Einzelsaisonkarten abzüglich 50 Prozent. Familien mit mehr als zwei Kindern zahlen beim Erwerb einer Familien-Saisonkarte für jedes weitere Kind (ab dem dritten Kind) 10 Euro. Die Einführung der Familien-Saisonkarten bereits zum 1. Mai ist noch nicht sicher. Die Wirtschaftsbetriebe Geesthacht wurden von der Politik beauftragt, die Umsetzbarkeit im neuen Kassensystem des Freizeitbads zu prüfen.

Die neue Preisstruktur basiert auf einem Antrag von CDU und SPD, der im Hauptausschuss modifiziert wurde. Beschlossen wurde dieses Modell mehrheitlich mit den Stimmen der CDU und SPD (6 Stimmen). Grüne und BfG (4 Stimmen) stimmten dagegen, die FDP (1 Stimme) enthielt sich.

Vorangegangen war der Abstimmung im Hauptausschuss eine kontroverse Diskussion über die neuen Eintrittspreise, die der Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe Geesthacht GmbH (Betreiber des Freizeitbads) im Februar 2022 beschlossen hatte.  Der Aufsichtsrat besteht aus 12 Personen. Ein Sitz in dem Gremium (inklusive Stimmrecht) hat der Bürgermeister, die anderen elf Sitze werden durch Personen wahrgenommen, die von den in der Ratsversammlung vertretenden Fraktionen entsprechend ihrer Fraktionsstärke in den Aufsichtsrat entsandt werden. Das bedeutet konkret: drei Sitze werden durch die SPD wahrgenommen, drei durch die CDU, zwei durch die Grünen und jeweils ein Sitz durch FDP, BfG und Linke. Der Bürgermeister ist Vorsitzender des Aufsichtsrates. Entscheidungen werden demokratisch gefasst, also mit Stimmenmehrheit.

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