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Sturmschäden: Erst wird gesichert, dann aufgeräumt

Mit Windstärken zwischen 9 und 11 ist „Zeynep“ vergangenes Wochenende über den Norden hinweggefegt. Und die Folgen des Orkantiefs sind in Geesthacht noch deutlich sichtbar. „Wir kommen an vielen Stellen noch nicht zum Aufräumen. Aktuell wird noch immer gesichert“, erklärt ein Mitarbeiter des Fachdienstes Umwelt der Geesthachter Stadtverwaltung. Täglich melden sich Bürgerinnen und Bürger Geesthachts per Telefon oder Email im Rathaus, berichten von umgestürzten, angebrochenen oder beschädigten Bäumen, heruntergefallenen Ästen. „Diese Hinweise sind sehr wertvoll, vielen Dank dafür. Priorität haben zunächst umgestürzte und schräg stehende Bäume an öffentlichen Bereichen wie am Teich in Grünhof-Tesperhude, am Hang am Fährstieg, an Schulen, Kitas, Spiel- und Sportplätzen. Auch der Friedhof muss dringend wieder verkehrssicher gemacht werden. Der Waldrandbereich und die Wege werden ebenfalls kontrolliert, aber zunächst sind die anderen Flächen dran, auf denen einfach mehr Personen unterwegs sind“, heißt es aus dem Fachdienst Umwelt. Dessen Mitarbeitende warnen daher nochmals eindringlich vor dem Betreten der Wälder. „Der Sturm ist zwar vorüber, aber in den Baumkronen hängen in vielen Bereichen noch abgebrochene Äste, die sich dort verfangen haben. Es reicht ein leichter Wind und diese lösen sich und fallen hinunter. Das kann sehr gefährlich werden.“

In den vergangenen Tagen haben Mitarbeitende des Städtischen Betriebshofes gemeinsam mit Fachfirmen bereits viele Bereiche des städtischen Baumbestands in Augenschein genommen. Diese sind täglich im Stadtgebiet unterwegs, um Schäden, die durch städtischen Bäume oder auf städtischen Flächen entstanden sind, zu dokumentieren. Unter anderem wurden auch viele Pappeln im Bereich des Hundeauslaufplatzes umgeweht, ebenso Bäume in Knicks an Sommerpostweg, Wulfsweg und Dialogweg. Auch dort sind viele schief stehende und auch umgewehte Weiden zu finden. „Es wird aktuell im Knick gearbeitet - aber wir knicken dort nicht, sondern fällen und räumen auf“, erklärt ein Mitarbeitender des Fachdienstes Umwelt. Zudem müssen viele Wege noch von Nadeln und kleineren Ästen gereinigt werden, Treibsel muss im Bereich des Hafens und vom Elbuferwanderweg entfernt werden.

Bis alle Schäden des Orkantiefs behoben sind, würden noch einige Wochen vergehen. Andere Arbeiten müssten warten. So würden beispielsweise derzeit einige Knicks nicht wie geplant auf den Stock gesetzt. Auch bei der Pflege und Vorbereitung von Flächen für den Frühling hänge die Stadt nun hinter dem gesteckten Zeitplan. „Alle sind jetzt mit den Folgen des Sturms beschäftigt. Es gibt noch sehr viel zu tun. Darum auch eine Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Sehen Sie uns nach, wenn manch ein Ast nicht sofort weggeräumt werden kann, wir gehen aber jedem Hinweis nach.“


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