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Elbbrücke wird saniert: Vollsperrung im Sommer - zuvor schon Tempo 30

Autofahrende müssen sich auf länger anhaltende Verkehrsbehinderungen am Übergang über die Elbe einstellen. Denn die Elbbrücke bei Geesthacht wird saniert. Laut Informationen des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, der die Maßnahme gemeinsam mit dem Pendant aus Niedersachsen plant, werden im Februar weitere vorbereitende Arbeiten an dem Bauwerk, das Schleswig-Holstein und Niedersachsen verbindet, durchgeführt. Für Autofahrende und Nutzende des ÖPNV bedeutet das: Voraussichtlich bis Anfang Juli werden zwei Fahrspuren auf zirka drei Meter verengt, auf der Elbbrücke gilt dann Tempo 30.

Bei der Erneuerung der Bauteile an der Brückenoberseite können laut LBV die Arbeiten überwiegend unter Aufrechterhaltung von zwei Behelfsfahrstreifen und eines Gehweges durchgeführt werden. Voraussichtlich vom 4. Juli bis zum 24. August 2022 – also vom Beginn der Sommerferien Schleswig-Holstein bis zum Ende Sommerferien Niedersachsen - wird die Brücke dann für den motorisierten Verkehr voll gesperrt werden. Notwendig wird das unter anderem, weil umfangreiche Arbeiten am Fahrbahnbelag anstehen.

Der Fernverkehr wird während der Vollsperrung über A 39, A 1 und A 25 umgeleitet, Fahrzeuge bis 12 Tonnen und Schwerlastverkehr über B 209 und B 5 (Lauenburg). Der lokale Verkehr aus Rönne wird über L 217, B 209 und B 5 rollen.  Für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer wird es trotz der Arbeiten während der gesamten Bauphase möglich sein, die Elbe zu überqueren.  Während der Vollsperrung ist es geplant, dass zusätzliche Busse eingesetzt werden und Flächen im Umfeld der Brücke zum Parken freigegeben werden. Genauere Informationen hierzu werden noch folgen.

Zum Hintergrund: Das vorhandene Bauwerk zur Überführung der B 404 über die Elbe wurde auf dem in den 1950er Jahren fertiggestellten Wehr errichtet und 1966 dem Verkehr übergeben. Nötig wird die umfangreiche Instandsetzung der Brücke laut LBV-SH aufgrund der großen vorhandenen Schäden unter anderem an Fahrbahnbelag, Geländern, Schutzplanken, Schrammborden und Fahrbahnübergängen. Kleinere Instandsetzungen würden nicht mehr ausreichen, um die Betriebsfähigkeit der Brücke zu erhalten – die Verkehrssicherheit wäre auf Dauer nicht mehr gegeben. Zudem müsse das Bauwerk für die heutigen Anforderungen mit häufigem Begegnungsverkehr von LKW verstärkt werden.   

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