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"Gee impft" geht in die zweite Runde: Am Wochenende wieder Impfungen ohne Termin

Erst-, Zweit- und Drittimpfungen gegen Covid-19 sind am vierten Adventswochenende wieder in Geesthacht möglich – und zwar ohne Termin und bürokratische Hürden. Denn am 18. und 19. Dezember folgt der zweite Teil der Aktion „Gee impft“. Organisiert vom Apotheker Frank Techet der Geesthachter Stadt Apotheke und unterstützt von der Stadtverwaltung Geesthacht erhalten Impfwillige dann das zweite Wochenende in Folge in der Alfred-Nobel-Schule (Neuer Krug 37-39) „ihren Pieks“. 

Verabreicht wird auch an diesem Wochenende ausschließlich der der mRNA-Impfstoff von Moderna. Das heißt, die Impflinge müssen am Tag der Impfung mindestens 30 Jahre alt sein und dürfen keine Erkältungssymptome haben. „Willkommen sind natürlich nicht nur Geesthachtinnen und Geesthachter, sondern Impfwillige aus allen Bundesländern“, betont Frank Techet, Inhaber der Geesthachter Stadtapotheke. Ihre Auffrischungsimpfung – die so genannte Booster-Impfung – erhalten alle Personen, deren Zweitimpfung mindestens vier Monate her ist. Das ist gemäß der Empfehlung der Europäischen Aufsichtsbehörde EMA.  „Für manch einen auch wichtig zu wissen: Wir werden in jeder Schicht auch eine Frau haben, die Impfungen durchführt. Unsere Erfahrung ist, dass es bei unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen ein Ausschlusskriterium sein kann, wenn die Impfung durch einen Mann durchgeführt werden müsste“, sagt Techet.

Wer sich impfen lassen möchte, kann am Samstag und Sonntag jeweils von 9 bis 19 Uhr zur Alfred-Nobel-Schule kommen. Die Impfungen werden barrierefrei zugänglich sein. Geimpft wird in vier Impfstraßen und im Schichtsystem, wobei pro Schicht 40 Personen im Einsatz sind. So können bis zu 12 Impfungen zeitgleich erfolgen. Um die Wartezeiten möglichst kurz zu halten, mögen Personen, die sich das erste Mal gegen Covid19 impfen lassen, ausgefüllte Aufklärungs-, Anamnese- und einwilligungsbögen mitbringen. Diese sind unter der Internetseite des Robert-Koch-Instituts https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/Aufklaerungsbogen-Tab.html herunterladbar. Für Personen, die ihre Zweit- und Drittimpfung erhalten, entfällt dieser bürokratische Part. Beim ersten Impfwochenende (11. Und 12. Dezember) liefen die Impfungen bereits ohne die Bildung längerer Warteschlagen. 1430 Personen erhielten an den beiden Tagen „ihren Pieks“. Frank Techet hatte für alle vier Impftage insgesamt 400 Vial des Impfstoffes -  so heißen die Fläschchen, in denen die Vakzine abgefüllt werden – organisiert. Aus dieser Menge könnten, so erklärt der Apotheker,  4000 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt oder 8000 Personen geboostert werden. Denn für die Dritt- bzw Auffrischungsimpfung – das so genannte boostern – würde pro Impfung nur die Hälfte des Vakzins benötigt.

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