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Orange the World: Krügersches Haus erstrahlt farbig - Zeichen gegen Gewalt

In Geesthacht gehen die Lichter an – die orangenen Lichter. Denn wie im Vorjahr beteiligt sich die Stadt an der Aktion „Orange the World“. Weltweit werden dann anlässlich des „Internationalen Tags zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“ (25. November) öffentliche Gebäude orange angestrahlt. In Geesthacht erleuchtet bereits am 24. November ab 17 Uhr das Krügersche Haus.

Die Aktion „Orange the World“, zu der das UN Generalsekretariat weltweit aufruft, wird von den Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Herzogtum Lauenburg unterstützt.  „Gemeinsam mit dem Geesthachter Frauenbeirat werde ich zudem am 24. November wieder die Aktion ‚Gewalt kommt nicht in die Tüte durchführen“, kündigt Geesthachts Gleichstellungsbeauftragte Anja Nowatzky an. Von 15 bis 17 Uhr würden Brezeln, die von der Geesthachter Bäckerei Sievert gespendet werden, in der Einkaufszone verteilt und Gesprächsangebote zu den Themen Gewalt und Gleichberechtigung gemacht. 

„Orange the World“ wird auch im direkten Umfeld Geesthachts sichtbar. In Aumühle, Wohltorf und Reinbek werden auf Initiative des Zonta Clubs Aumühle-Sachsenwald e.V. zudem der Bismarck-Turm, die Geschäfte in der Kastanienallee und die Nathan-Söderblom-Kirche in Orange erstrahlen.  Seit 2013 sagt Zonta mit der Kampagne „Zonta Says NO“ öffentlich sichtbar Nein zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

„Bei uns in Deutschland stirbt nach wie vor jeden zweiten bis dritten Tag eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt. Auch in Geesthacht und Umgebung melden die Frauenberatungsstellen erhöhten Beratungsbedarf. Wir müssen endlich anerkennen, dass wir es nicht einfach mit „Beziehungstaten“, sondern mit einem großen gesellschaftlichen Problem zu tun haben“, begründet Dr. Pauline Puppel, Präsidentin des Zonta Clubs Aumühle-Sachsenwald. Lücken in der Umsetzung der Istanbul-Konvention verhinderten, dass Betroffene sich Hilfe holen können, auch in akuten Bedrohungssituationen. Die Zonta Says NO-Petition fordert eine ressortübergreifende, staatliche Koordination zur konsequenten Umsetzung der Istanbul Konvention.

Die global agierende Nichtregierungsorganisation Zonta International wurde am 8. November 1919 in Buffalo, New York, gegründet. Überparteilich und überkonfessionell setzen sich rund 1.100 Clubs mit 28.000 Mitgliedern in 63 Ländern weltweit für die Rechte von Frauen und Mädchen ein.

Mehr zu Zonta International unter www.zonta.org

Die Union deutscher Zonta Clubs ist der Zusammenschluss von 136 deutschen Zonta Clubs mit über 4.000 Mitgliedern. Sie ist eingebettet in das globale Netzwerk von Zonta und hat einen Sitz im Deutschen Frauenrat. Präsidentin der Union deutscher Zonta Clubs im Biennium 2020 bis 2022 ist Doris Brummer vom ZC Weinheim.

Mehr zur Union deutscher Zonta Clubs unter https://zonta-union.de/

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