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Ehemalige Sprengstofffabrik Krümmel

Die Fabrik Krümmel wurde als erste Nitroglycerinfabrik der Welt 1865 von Alfred Nobel gegründet. Der Betrieb entwickelte sich 1934 – 1945 zu einem der größten Sprengstoffproduktionsbetriebe des „Dritten Reiches“. Aufgrund der langen Firmengeschichte und der Bandbreite der hergestellten Stoffe ist auf dem Betriebsgelände mit produktionsspezifischen Verunreinigungen des Bodens und des Grundwassers zu rechnen. Aus diesem Grund wurden in der Vergangenheit eingehende Untersuchungen auf dem ehemaligen Betriebsgelände durchgeführt:

 

  • 1988 Erstgefährdungsabschätzung für das Gelände der ehemaligen Sprengstofffabrik „Krümmel“ der Dynamit AG in Geesthacht, durchgeführt von der Dr.-Ing. Slomka & Harder GmbH

  • 1992 – 1995 weitergehende Gefährdungsabschätzung der ehemaligen Sprengstofffabrik „Krümmel“, durchgeführt von der Dr.-Ing. Slomka & Harder GmbH

  • 1995 – 1999 Monitoring der Grundwassermessstellen auf dem Gelände der ehemaligen Sprengstofffabrik „Krümmel“, durchgeführt von der Dr.-Ing. Slomka & Harder GmbH


Bei den Untersuchungen wurden keine nennenswerten Bodenverunreinigungen durch Sprengstoffrückstände festgestellt.
 
Bei den Grundwasserproben wurden vereinzelt in den Wasserproben aus dem Bereich des oberen Grundwasserstockwerkes Spuren an Sprengstoffrückständen ermittelt. Bei den in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Geesthacht durchgeführten Pumpversuchen wurden keine Hinweise auf hydraulische Verbindungen zwischen den im Wasserwerk Krümmel zur Trinkwassergewinnung genutzten und den darüber liegenden Wasserleitern festgestellt.
 
Dies bedeutet, eine Gefährdung des zur Trinkwassergewinnung genutzten Grundwasserleiters durch die Rüstungsaltlast Krümmel kann anhand der Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen ausgeschlossen werden.

Das Grundwasser im Bereich der ehemaligen Sprengstofffabrik Krümmel wird regelmäßig vom Kreis Herzogtum Lauenburg kontrolliert.

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