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"Kulturnacht reloaded" am 11. September in Geesthacht: Programm steht ab 7. September online

Gute Nachrichten für alle Kulturbegeisterte: Geesthachts „Kulturnacht reloaded – Wir machen auch den Tag zur Nacht“ findet statt! Das hat das Planungsteam jetzt gemeinsam mit Bürgermeister Olaf Schulze beschlossen.

„In einer Woche wird Geesthacht an vielen unterschiedlichen Orten zur Kulisse für Kulturschaffende werden. Wir freuen uns sehr auf diesen Tag – aber wir mussten uns angesichts der Coronazahlen und der darum geltenden Bestimmungen so kurz vor der Veranstaltung noch einmal vergewissern, ob das Konzept, so wie wir es geplant haben, noch aufgehen kann“, erklärt Geesthachts Stadt- und Kulturmanagerin Dr. Julia Dombrowski, die bei der Planung der Kulturnacht den Hut aufhat.

Das Ergebnis des Gesprächs:  Es werden alle Veranstaltungen durchgeführt, die in einem von sich aus fest begrenzten Raum stattfinden.

Das heißt: Es wird Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und Gespräche in Innenräumen geben. Angekündigt haben beispielsweise die Geesthachter Volkshochschule und die Stadtbücherei Geesthacht umfangreiche Programme. Auch einige Geschäfte der Innenstadt werden zur Kulturnacht öffnen. „Wir werden in den Innenräumen tolle Angebote haben. Wichtig für die Besucherinnen und Besucher zu wissen, ist allerdings: Bei Veranstaltungen in Innenräumen wird die 3-G-Regel gelten. Eingelassen werden demnach nur Personen, die einen negativen Corona-Test, einen Corona-Impfnachweis oder eine Bestätigung darüber, dass sie an Corona erkrankt waren und inzwischen genesen sind, dabeihaben“, betont Julia Dombrowski.

Die für die Kulturnacht geplanten Außenveranstaltungen wurden nach dem jüngsten Planungstreffen neu sortiert. Klar abgrenzbare Orte - Gärten zum Beispiel – bleiben im Programm. Auch Führungen, bei denen Kontakte nachverfolgt werden, sollen wie geplant stattfinden.

 „Anders verhält es sich mit offenen Veranstaltungsorten, die viele Personen zeitgleich anziehen würden und bei denen wir die Anzahl der Teilnehmenden sowie die geltenden Abstandsregeln nur sehr schwer oder mit hohem Finanz- wie Personalaufwand kontrollieren könnten“, erklärt Julia Dombrowski, warum die für die Fußgängerzone, den Rathausvorplatz und die Schillerstraße geplanten Programmpunkte gestrichen werden. „Land und Kreis haben Maßgaben formuliert, die bei der Durchführung von Veranstaltungen einzuhalten sind – und das ist gut so. Wir setzen diese zum Schutz von uns allen sorgsam um. Laut der aktuell geltenden Landesverordnung müssten wir diese Bereiche absperren und die Einhaltung der Hygieneregeln kontrollieren. Für den Rathausvorplatz würde das zum Beispiel bedeuten, dass wir ihn rundherum einzäunen müssten und nur eine sehr begrenzte Personenanzahl zeitgleich auf den Platz lassen könnten. Da wir dort Programmpunkte mit vielen Künstlerinnen und Künstlern geplant hatten, würde sich die Zahl der Zuschauenden noch weiter reduzieren. Am Ende muss man sich dann auch die Frage stellen, ob bei der Umsetzung all dieser Regeln noch genug von dem Spaß und der Leichtigkeit übriggeblieben wäre, die das Format Kulturnacht ja ausmachen soll – wir haben entschieden, dass es an dieser Stelle atmosphärisch schwierig würde“, erklärt die Stadt- und Kulturmanagerin. Denn das Grundkonzept der Kulturnacht ist: Unterschiedlichste Orte in der Stadt werden zur Bühne für Kultur. Ihr Besuch ist kostenfrei, sodass Zuschauerinnen und Zuschauer ungezwungen von einer Station zur anderen wandern und genießen können. Der Zusatz „reloaded“ im Veranstaltungstitel samt Unterzeile „Wir machen auch den Tag zur Nacht“ ergibt sich aus dem erweiterten Zeitrahmen im Vergleich zu den vorherigen Geesthachter Kulturnächten 2018 und 2019. Denn diese hatten sich ausschließlich in den Abendstunden und in der Innenstadt abgespielt. Julia Dombrowski: „Wir haben den Rahmen aufgrund der Corona-Pandemie bewusst weiter gesteckt – und das in mehrfacher Hinsicht.“ So wurden nicht nur professionelle Kulturschaffende angesprochen, sondern auch gezielt Geesthacherinnen und Geesthachter in die Programmgestaltung einbezogen. „Herausgekommen ist eine Vielfältigkeit, von der wir selber überwältigt sind. Da auch Kinder von dem Programm angesprochen werden sollen, werden wir mit einigen Veranstaltungen bereits tagsüber beginnen“, sagt Geesthachts Stadt- und Kulturmanagerin Dr. Julia Dombrowski. „Nachdem wir alle wegen der Corona-Pandemie so lange Zeit auf Veranstaltungen verzichten mussten, scheint das Bedürfnis nach Kreativität und Austausch unendlich groß zu sein“, sagt Julia Dombrowski.

Das modifizierte Programm der Kulturnacht wird ab Dienstag, 7. September, über die Homepage der Stadt www.geesthacht.de und einen QR-Code auf Veranstaltungsflyern einsehbar sein. „Ich denke, wir haben eine sehr gute Lösung gefunden, wie wir die aktuell geltenden Regeln einhalten und den Geesthachterinnen und Geesthachtern dennoch eine vielfältige und bunte Kulturnacht samt Tagprogramm bieten können. Ich freue mich schon sehr auf die Veranstaltung und werde sicher einige Stunden bei Musik und Kunst verbringen“, sagt Bürgermeister Olaf Schulze. „Es ist schon beeindruckend, wie viele Personen an dem Programm mitwirken und wie viel Aufwand von ihnen betrieben wird, um uns eine solche kulturelle Vielfalt inmitten der Pandemie zu bieten.“

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