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Auftaktveranstaltung Stadtradeln

„Wir sind doch nicht aus Zucker, sondern aus Geesthacht“, sagte Anette Platz vom Fachdienst Umwelt des Rathauses bei der Auftakttour des diesjährigen Stadtradelns am 22. August – und dieser Satz wurde Programm. Etwa 60 Radfahrerinnen und Radfahrer wagten sich trotz angekündigten Regenwetter auf die von der Geesthachter Stadtverwaltung organisierte Radtour durch Geesthacht und die nähere Umgebung, um erste Kilometer für das Geesthachter „Radometer“ zu sammeln.

Beginn war um 11 Uhr auf dem Menzer-Werft-Platz. Dort gab es für alle Radfahrenden nicht nur motivierende Worte von Bürgermeister Olaf Schulze, der selber an der Tour teilnahm: „Unsere Stadt ist das sechste Mal beim Stadtradeln dabei – vielleicht fallen ja wieder Rekorde… Aber egal, welche Kilometeranzahl am Ende steht, das Wichtigste ist: Bleiben Sie alle gesund.“ Auch für unterwegs hielten die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung einiges für die Tourteilnehmerinnen und –teilnehmer bereit: Alle Radfahrenden bekamen STADTRADELN-Buttons und Armbänder sowie ein Fairtrade-Lunch-Paket inklusive einem Eis-Gutschein. Warum Fairtrade? Geesthacht ist seit 2019 zertifizierte Fairtrade-Town und engagiert sich als solche für die Verwendung fair gehandelter Produkte.

Erstmals in diesem Jahr gab es parallel zur Radtour ein Alternativprogramm für Kinder. Jungen und Mädchen bis zum Alter von drei Jahren durften auf einem eigens für das STADTRADELN auf dem Menzer-Werft-Platz aufgebauten Parcours Laufräder testen. Es galt beispielsweise um Hütchen herum Slalom zu fahren, eine vom Städtischen Betriebshof gebaute Mini-Wippe zu überwinden und „Bodenwellen“ zu überfahren. Am Ende wurden die getesteten Laufräder verlost. „Toll, dass trotz des verregneten Wetters Familien auf den Menzer-Werft-Platz gekommen sind. Die Kinder haben das richtig gut gemacht – da hat schon das Zuschauen Spaß gemacht“, sagte Kerstin Reinhardt von der Stadtverwaltung, die den Parcours ersonnen und organisiert hat. Und Bürgermeister Olaf Schulze resümierte: „Es ist richtig klasse, was hier von den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung auf die Beine gestellt worden ist. Und dass es trotz des Wetters gut angenommen wurde, freut mich umso mehr.“

Insgesamt 3 Wochen lang – also noch bis zum 11. September – bleiben Fahrrad-Fans, die in Geesthacht leben oder dort Zeit verbringen, noch, um unter der Flagge der Elbestadt möglichst viele Wege per Fahrrad zurückzulegen und damit ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Mit den gesammelten Fahrradkilometern misst sich Geesthacht dann auch im Deutschland- und Schleswig-Holstein-Vergleich. Zudem werden am Ende des Aktionszeitraums die Geesthachter Fahrerinnen und Fahrer mit den meisten zurückgelegten Kilometern gekürt, ebenso auch das Team mit der höchsten Kilometerleistung insgesamt und pro Kopf.

Wer aktuell vorne liegt, ist unter https://www.stadtradeln.de/geesthacht/ einzusehen. Dort können sich Radfahrerinnen und Radfahrer auch weiterhin fürs STADTRADELN anmelden. „Auch wenn die Aktion bereits begonnen hat, weitere Radler sind sehr willkommen. Uns geht es darum, möglichst viele Personen dafür zu sensibilisieren, dass man schon etwas für das Klima tun kann, wenn man für kurze Alltagswege nicht das Auto sondern das Fahrrad nutzt“, sagt Anette Platz. Wer über diese „Alltagswege“ hinaus extra Kilometer sammeln möchte, kann das unter anderem bei mehreren geführten Touren tun. Informationen dazu gibt es auf www.geesthacht.de oder bei Anette Platz unter anette.platz@geesthacht.de und 04152 13 305.

Bisher sind für das Geesthachter STADTRADELN 39 Teams registriert, die knapp 800 Kilometer gefahren sind (Stand 22. August, 15 Uhr).

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