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Feuer an Geesthachter Schule - Glück im Unglück

Liebe Geesthachterinnen und liebe Geesthachter,

Freud und Leid liegen häufig nah beieinander – bei uns in Geesthacht in diesen Tagen ganz besonders nah. Am 26. Januar bin ich gemeinsam mit der Schulleitung sowie Vertretern von Bauplanung, Architekturbüro und Verwaltung an unserer Bertha-von-Suttner-Schule über nasse Böden und eine verrußte Terrasse gegangen. Viele von Ihnen werden es wissen: Am Neubau unserer Gemeinschaftsschule hat es gebrannt. Durch Flammen und Löscheinsatz wurden Teile der Fassade beschädigt. Eine Dachterrasse, die Schülerinnen und Schülern höherer Jahrgänge eine entspannte Lernatmosphäre bieten soll, wurde nahezu komplett zerstört. Das sind Nachrichten, die sich keiner wünscht – zumal Teile des Neubaugebäudes in Kürze bezogen werden sollten. Dennoch hatten wir Glück im Unglück, denn: Der Neubau war noch nicht bezogen. Es sind also keine Personen zu Schaden gekommen und wir stehen auch nicht vor dem Problem, dass Lernende oder Lehrende in Notunterkünften untergebracht werden müssten. Zudem scheint es aktuell so, dass der Schaden an dem Gebäude sowie der dadurch entstehende zeitliche Verzug bei den Umzugsplänen der Schule nicht so groß wird, wie zuerst vermutet. Freud und Leid liegen hier nah beieinander.

Und es gibt noch mehr Beispiele: Die Geesthachter Stadtbücherei kann aktuell wie so viele Kultureinrichtungen aufgrund der Corona-Pandemie keine Besuchenden empfangen. Das ist sehr schade. Das Team rund um Leiterin Susanne Schmidt nutzt diese Zwangspause aber dafür, Neues zu erschaffen. So wird in den Räumen an der Rathausstraße gerade unter anderem der Eingangsbereich umgestaltet. Bei einer Wiederöffnung werden Nutzende ein neues Medienverbuchungssystem vorfinden.

Ähnlich handhabt es das Team des Jugendhauses Düne. Auch in dieser städtischen Einrichtung sind derzeit keine Veranstaltungen und Treffen möglich. Gerade für ein Jugendhaus, das von persönlichen Kontakte lebt, ist das eine schwierige Situation. Die Mitarbeitenden der Stadtjugendpflege nutzen diese Zeit des Lockdowns für eine Umgestaltung des Jugendhauses an der Geesthachter Straße.

Zudem laufen im Hintergrund viele Vorbereitungen, wie nach dem Lockdown oder auch trotz dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens, Angebote für Geesthachterinnen und Geesthachter gemacht werden können. Absprachen geschehen per Telefon, Mail oder auch Videokonferenz. Besprochen werden unter anderem Möglichkeiten kulturellem sowie politischem Austauschs. Der Lockdown bedeutet also keinen Stillstand.

Ihr Bürgermeister

Olaf Schulze

(erschienen am 3. Februar 2021 im Geesthachter Anzeiger)

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