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Fachkräfte mit akademischer Ausbildung, die aus Nicht-EU-Staaten kommen und in Deutschland arbeiten möchten, können unter bestimmten Voraussetzungen eine Blaue Karte EU, die sogenannte Blue Card, erhalten. So muss ein Arbeitsvertrag vorhanden sein und die Beschäftigung der Qualifikation angemessen sein. Wurde der Hochschulabschluss im Ausland erworben, muss dieser Abschluss entweder anerkannt worden oder mit einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbar sein. Auch gibt es Mindestbeträge für das Jahresbruttogehalt, das aktuell mehr als 56.800 Euro pro Jahr betragen muss. Das sind 4.733 Euro brutto im Monat. In sogenannten Engpassberufen, in denen Fachkräftemangel herrscht, beispielsweise bei Ärzten und Ingenieuren, beträgt die Gehaltsschwelle 44.304 Euro, also 3.692 Euro brutto im Monat. Das Auswärtige Amt führt eine Liste dieser Berufe:

Inhaberinnen und Inhaber der Blauen Karte EU erhalten bei Nachweis ausreichender Deutsch-Kenntnisse nach 21 Beschäftigungsmonaten eine unbefristete Niederlassungserlaubnis in Deutschland.

Um einen Arbeitsplatz zu suchen, können ausländische Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen nach dem Studium eine Aufenthaltserlaubnis für bis zu 18 Monate erhalten. Die gesuchte Beschäftigung muss eine solche sein, zu deren Ausübung die Qualifikation des Ausländers oder der Ausländerin ihn oder sie befähigt. Fachkräfte mit akademischer Ausbildung aus dem Ausland können ein sechsmonatiges Aufenthaltsrecht erhalten, um einen Arbeitsplatz zu suchen.

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