Hilfsnavigation
Rathaus
© Stephan Darm 
Quickmenu
Volltextsuche
Icon FacebookIcon TwitterIcon FlickrHilfe
Seiteninhalt

 

Sonderausstellung zum bedeutendsten bronzezeitlichen Fund der Region

„Die erste Geesthachterin und ihre Zeit -
neue Indizien und Erkenntnisse nach 3.000 Jahren. Die Frau aus dem Totenhaus von Grünhof-Tesperhude"

Ein einzigartiger Fund vor mehr als 80 Jahren, wissenschaftliche Erkenntnisse von Archäologen aus ganz Deutschland, eine Portion handwerkliches Geschick und eine Prise künstlerischer Intuition machen es möglich: Sehen Sie selbst, wie die nachweislich erste Geesthachterin vor 3.000 Jahren ausgesehen hat.

Die Ausstellung führt mit viel Anschauungsmaterial 3.000 Jahre zurück in die Bronzezeit. Wie kleidete sich die Frau von damals, welchen Schmuck trug sie, welche Frisur war angesagt? Woher weiß man das überhaupt? Spannende Antworten auf diese Fragen gibt die Ausstellung im Krügerschen Haus.

Die Geschichte hinter der Ausstellung:

„In dissen Barg hebt in olen Tiden grote Fuer brennt“ und „in dissen Barg liggt een Scheiterhupen“ so ging die Sage seit Jahrtausenden in der Region, wenn die Sprache auf den großen, unberührten Erdhügel in Grünhof-Tesperhude kam, heute ein Ortsteil von Geesthacht. Auf Hochdeutsch heißt das: „In diesem Berg haben in alten Zeiten große Feuer gebrannt“ und „in diesem Berg liegt ein Scheiterhaufen“. Ein „Gerichtsplatz“ für Hexenverbrennungen oder anderes kam aus verschiedenen Gründen nicht in Betracht. Was also lag da unter der Erde? Es ist ein Verdienst des Archäologen Karl Kersten, der den mündlichen Überlieferungen und einigen bronzezeitlichen Zufallsfunden solche Bedeutung beimaß, dass er 1932 eine Ausgrabung durchführte. Was er fand, war eine Sensation. Der Berg bedeckte eine Grabanlage mit fünf Gräbern aus der Bronzezeit. Das berühmteste wurde Grab 1: Es ist das bis heute einzige Totenhaus, das nördlich der Elbe gefunden wurde.

Diese Ausstellung wird aufgrund ihrer landesweiten Bedeutung durch die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und durch die AktivRegion Sachsenwald/Elbe gefördert.

Eintritt:

  • Erwachsene 2,50 Euro
  • Gruppen ermäßigt
  • Heranwachsende unter 16 Jahren Eintritt frei

Öffnungszeiten:

  • Juli - September: Mo. - Fr. 10.00 Uhr - 18.00 Uhr, Sa. u. So. 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
  • Oktober- November: Mo. - So. 11.00 Uhr - 17.00 Uhr

 

 Aktuelle Veranstaltungen 

05.10.2018 bis 30.11.2018
Ausstellung im GeesthachtMuseum! - Leben am Fluss
Mit dem Titel »Leben am Fluss« beteiligt sich die Bezirksgruppe Geesthacht mit einer Ausstellung über die Elbe im Rahmen des diesjährigen Mottos des Forums für Kultur und Umwelt im Kreis Herzogtum Lauenburg »Leben«.

22.11.2018
Geschichtsabend im Krügerschen Haus
Die Jahre 1918/1919 in Geesthacht?! Referent: Wolf-Rüdiger Busch

04.12.2018
Heere und Kriege im Herzogtum Lauenburg
1618-1864 Vortrag von Dr. Jan Schlürmann, Kiel

17.01.2019
Geschichtsnachmittag im Krügerschen Haus
Wir berichten über Neuzugänge von Exponaten, Ansichtskarten und Bilder.

21.02.2019
Vortrag: Waldeslust und Waidmannsheil
Freie Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur e.V., Wentorf in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Geesthacht.

16.03.2019
Jahreshauptversammlung, Bezirksgruppe Geesthacht
Leitung: Dr. Carsten Walczok, Helmut Knust, Mitglieder erhalten eine gesonderte Einladung!

18.04.2019
Geschichtsnachmittag im Krügerschen Haus
Historische und alte Gebäude in Geesthacht, Referent: Helmut Knust


 Rückschau

Lessing 2008 in Geesthacht

Es wurden keine Einträge gefunden!

 

Zum Seitenanfang (nach oben)