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Die Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" allein oder in einer Wortverbindung darf führen, wer folgende Studien- oder Ausbildungsgänge mit Erfolg abgeschlossen hat:

  • ein Studium einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung an einer deutschen wissenschaftlichen Hochschule oder an einer deutschen Fachhochschule,
  • ein Studium an einer deutschen öffentlichen oder ihr hinsichtlich des Studienabschlusses rechtlich gleichgestellten deutschen privaten Ingenieurschule,
  • einen Betriebsführerlehrgang einer deutschen staatlich anerkannten Bergschule oder
  • eine Ausbildung an einer Berufsakademie in Schleswig-Holstein in einer technischen Fachrichtung.

Ebenso darf die Berufsbezeichnung führen, wem durch die zuständige Behörde das Recht verliehen worden ist, die Bezeichnung "Ingenieurin (grad.)" oder "Ingenieur (grad.)" zu führen sowie nach dem Recht eines anderen Landes der Bundesrepublik Deutschland oder nach dem Recht der EG (insbesondere nach der EU-Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen) dazu berechtigt ist oder nach Verträgen der EG über den Beitritt von Staaten oder nach Abkommen mit Staaten oder Organisationen die Genehmigung von der zuständigen Behörde erhalten hat.

Des Weiteren wird eine Genehmigung bei Personen, die weder Deutscher im Sinne des Artikels 116 Grundgesetz noch Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der EU oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind, erteilt, wenn eine Gleichwertigkeit des ausländischen Bildungsabschlusses vorliegt.

Rechtfertigen Tatsachen die Annahme, dass die erforderliche fachliche Kenntnis fehlt oder Leben und Gesundheit von Menschen erheblich gefährdet sind, dann kann das Führen der Berufsbezeichnung durch die zuständige Behörde untersagt werden.

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