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Brandkatastrophe

„Ganz Geesthacht brennt!" „Überall Trümmer, überall Flammen, überall Schreie, Krachen, Splittern, wohin das Auge sieht und das Ohr hört! Man hat den Eindruck, als stehe ganz Geesthacht in Brand", notierte der Reporter der „Bergedorfer Zeitung" am 3. Mai 1928.
Vermutlich war es ein undichter Schornstein, der um 15 Uhr an der Fährstraße das mit Reet gedeckte Holertsche Haus in Brand gesetzt hatte. Der Wind verteilte die Funken über die Stadt, innerhalb von drei Stunden brannten an der Bergedorfer Straße, am Markt, an Elbe-, Sand- und Hafenstraße sowie in der Neuen Straße 16 Wohn- und Wirtschaftshäuser ab.
 
 
 
 
 
Auch das Pastorat (siehe Abbildung) von St. Salvatoris (heute Stadtpark) wurde in Asche gelegt.
Mittlerweile ist die Gefahr des „lodernden und züngelnden Feuers" gebannt, auch dank der hervorragenden Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Geesthacht, die 1993 auf ihr hundertjähriges Bestehen zurückblicken konnte.




Übrigens hat das Krügersche Haus (siehe Postkarte) diese beiden Feuerstürme heil überstanden; seine Hausbäume (Kastanien und Linden) mit ihren prachtvollen belaubten Kronen haben die Feuerfunken abgehalten.
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