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Hafen


Der Hafen, die Schiffahrt und die Schiffer von Geesthacht waren in den früheren Jahrhunderten ein wichtiger Wirtschaftszweig. Im Mittelalter war der Hafen ein Zoll- und Stapelplatz für Holz-, Stein- und Salzhandel. 1721 waren 21 der 70 Steuerzahler Schiffer. Der Einfluß der Schiffer zeigte sich auch darin, daß sie 1842 - übrigens zusammen mit den Geesthachter Fuhrleuten - die Trassenführung einer Eisenbahnstrecke Hamburg - Berlin über Geesthacht verhindern konnten.
Nach Umbauarbeiten galt der Geesthachter Hafen ab 1868 als der „beste Winterhafen“ an der Unterelbe. Trotz der Gründung einer Werft im Jahre 1913 (der späteren Menzer-Werft) nahm seine Bedeutung für den Ort und die Region jedoch später stark ab, nicht zuletzt deshalb, weil die großen Pulver- und Sprengstoffabriken Düneberg und Krümmel ihre eigenen Hafen- und Kaianlagen hatten.
1937 wurde der Hafen preußischer Staatsbesitz. 1952 ging er ins Eigentum des Landes Schleswig-Holstein über. Nach vielen Verhandlungen wird er dann 1993 Eigentum der Stadt Geesthacht.

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