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Die Elbe


Unter den Hauptströmen Europas ist die Elbe - was die Flußlänge (1100 km) und den Einzugsbereich (148.000 km2) anbelangt - zwar erst an zehnter Stelle zu nennen, im mittel- und westeuropäischen Bereich zählt sie jedoch neben der Donau und dem Rhein zu den mächtigsten natürlichen Wasserwegen. Diese Tatsache und die günstige Verkehrsverbindung zwischen der Nordseeregion und dem mitteldeutschen und böhmischen Raum brachten es mit sich, daß die Elbe von jeher sowohl wirtschaftliche als auch politische Bedeutung hatte.
Die Elbe liegt in einem Urstromtal, das bei Geesthacht eine Breite von 10 Kilometern hat. Das Urstromtal entstand aus dem Schmelzwasser der letzten Eiszeit, der Weichselvereisung vor 15 000 Jahren, das in reißenden Strömen Richtung Nordsee abfloß.
Für Geesthacht stellte die Elbe zugleich Chance und Gefahr dar. So ist der Ort an der Elbe entstanden und hat von Schiffahrt, Handel und Fischerei gelebt. Gleichzeitig verursachte die Elbe durch Veränderungen des Flußverlaufes Niedergang und Wiederaufbau der Siedlung. Das ursprüngliche Dorf „Hacht“ teilte sich im 13. Jahrhundert in die auf gegenüberliegenden Seiten der „neuen Elbe“ liegenden Ortschaften Geesthacht und Marschacht. Im Jahre 1805 zerstörte ein winterlicher Eisgang das Nachbardorf Besenhorst.
(Bild: Ausschnitt aus der "Elbkarte" von Melchior Lorichs aus dem Jahre 1568)
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