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Hachede

Die Ortsnamenforschung wirft Licht in die Entstehung des Ortes. Der Name „Geesthacht“ läßt sich nicht eindeutig erklären. Diese Unklarheit widerspiegelt den Forschungsstand zur Entstehung des Ortes. Wenn -wie die Forschung behauptet - Geesthacht tatsächlich eine der ältesten deutschen Siedlungen in der Region ist, weist die Entstehung des Namens in eine geschichtliche Epoche zurück, die durch schriftliche Quellen nicht belegt ist. Die Namensentwicklung setzt mit Bezeichnungen wie „Hagit(h)ja“, „Hagithi“ ein. In der Urkunde von 1216 steht „Hachede“. Hinsichtlich der Bedeutung des Namens gibt es verschiedene Erklärungsmodelle. Ältere Forschungen sahen in den Namen „das Gehegte“ im Sinne von befestigtem Wohnplatz oder Gerichtsstätte, eingefriedet durch Dorngesträuch. Gebüsch (= „hac“ im Althochdeutschen und im Germanischen). Nach jüngeren Forschungen kommen zumindest zwei weitere Deutungsmuster hinzu. „Hagheide“ (Bezeichnung für ein unbebautes, ödes Land im Sinne einer Landschaftsbezeichnung), „Hohenheide“ (Bezeichnung gleichfalls von unbesiedeltem Heidegebiet in der Geest nördlich der Elbe) und „Hochede“, was nichts anderes bedeuten würde als ein höher gelegenes Gebiet am Nordufer der Elbe.

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