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© Stephan Darm 
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Am 15. September 1946 gab es in Geesthacht die erste freie, geheime, allgemeine und gleiche Kommmunalwahl nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Von der Wahl waren einstige Offiziere der Wehrmacht ausgeschlossen, ferner viele Mitglieder ehemaliger Nazi-Organisationen, Einwohner unter 25 Jahren und alle, die erst nach dem 12. Mai zugezogen waren. Jeder Wähler musste eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorlegen und hatte drei Stimmen. Es war eine Mischung aus Verhältnis- und Mehrheitswahl.
Ds Wahlergebnis (gerundet): SPD 45,4 Prozent, CDU 32,7 Prozent, KPD 21,9 Prozent.
Die Stadtvertreter: Carl Bung, Emil Berenbeck, Karl Prehn, Georg Dreßler, Johann Lerchl, Joachim Fürböter, Charlotte Martens, Paul Hartkopf, Alfred Hinsch, Wilhelm Hobiera, Karl Schröder, Wilhelm Howeyhe, Richard Lamp, Ernst Westphal (SPD, 14 Sitze), Dr. Josef Hermes, Botho Geisler, Else Schwarz, Albert Tessmann (CDU, vier Sitze), Johannes Petersen, Karl Sauer und Adolf Strogarek (KPD, drei Sitze).
Zum Bürgermeister wurde mit 19 von 21 Stimmen Carl Bung (SPD) gewählt. Bürgermeister war damals noch ein Ehrenamt, hauptamtlicher Leiter der Stadtverwaltung war der von den Briten 1945 eingesetzte Stadtdirektor Ernst Kaiser, ehemals Leiter der Stadtwerke.
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