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Morphologie Geesthacht

Geesthachts Morphologie wird bestimmt durch das Elbe-Urstromtal und durch Altmoränen der Saaleeiszeit. Letztere befanden sich während der Weichseleiszeit ( vor 115 000 bis 10 000 Jahren ) im Gletschervorfeld und waren über einen längeren Zeitraum den Erosionsvorgängen während eines Tundrenklimas ausgesetzt.

Die Erweiterung der Urelbe zum breiten Urstromtal (10 km) erfolgte erst zur Zeit der Maximalausdehnung der weichseleiszeitlichen Gletscher. Zu dieser Zeit entsteht auch der Steilabfall des Geestplateaus, der heute bis Geesthacht direkt an der Elbe verläuft und sich hinter Geesthacht nach Nordwesten wendet und von einem schmalen Streifen Schwemmland (Vorgeest) und Randmooren (Moorwiesen) Morphologie Geesthachtbegleitet wird, während der Talgrund, in dem die Elbe mehrfach ihren Lauf geändert hat, aus ebenen Marschen besteht (Flussablagerungen).

Die aus Sand und Geschiebelehm und –mergel aufgebauten Altmoränen im Bereich Geesthachts erreichen mit dem Haferberg (94,4 m über NN ) die höchste Erhebung und fallen mit steiler Böschung bei Geesthacht 60 – 80 m tief zu dem hier etwa 10 km breiten glazialen Erosionstal der Elbe ab, wobei verschiedene Kerbtäler, wie z.B. die Trockentäler in Krümmel und Tesperhude Zeichen periglazialer Abtragung sind.

Mit den Besenhorster und Düneberger Sandbergen finden sich Binnendünen als auffälliges Reliefelement. Sie sind in der Spätphase der letzten Eiszeit gebildet und erreichen eine Höhe bis zu 15 m.

Das natürliche Relief ist durch zahlreiche menschliche Eingriffe umgestaltet: Abbau der Düneberger Sandberge, Straßen- und Wasserbaumaßnahmen, Kernkraftwerk, Pumpspeichebecken, Kies- und Sandabbau um nur einige zu nennen.

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