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KamerunVolkstümliche Bezeichnung für die Siedlung, die ab 1886 durch den Bau von Wohnhäusern für Beschäftigte der Pulverfabrik an der Düneberger Straße und später dann auch am Neuen Krug, der Waldstraße und der Mittelstraße entstanden sind. Bis 1914 entstanden insgesamt 44 Wohnhäuser mit 133 Arbeiter- und acht Beamtenwohnungen. In dem Viertel wohnten an die 700 Menschen.

 

Es gibt zwei unterschiedliche Überlieferungen, die das Entstehen der Bezeichnung "Kamerun" erklären: Ein Fuhrmann, der häufiger in der Siedlung zu tun hatte, soll die Kamerunüberall auftauchenden Buchstaben K.R. (für Köln-Rottweiler Pulverfabriken) als Kürzel für KameRun gedeutet haben. Bei der Rückkehr der Arbeiter aus der Fabrik waren diese ganz schwarz vom dunklen Pulverstaub. Sie ähnelten daher Bewohner des westafrikanischen Landes Kamerun, dass ab 1884 ein Schutzgebiet - sprich eine Kolonie - des Deutschen Reiches war.

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