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Testament NobelAm 12. Dezember 1901 verlieh die schwedische Nobelstiftung die ersten Nobelpreise, die inzwischen zu den bekanntesten Auszeichnungen der Welt gehören. Die Stiftung ging aus dem Testament des schwedischen Unternehmers und Erfinders Alfred Nobel hervor, der am 12. Dezember 1896 starb. Das Testament sah Preise für Physik, Chemie, Medizin, Literatur und für „Leistungen zur Verbrüderung der Völker“ (Friedensnobelpreis) vor, 1968 stiftete die Schwedische Reichsbank den Preis für Wirtschaftswissenschaft.

Alfred Nobel war einer der schillerndsten Persönlichkeit des Industriezeitalters. Mit seinen zahlreichen Erfindungen und seinem weitverzweigten Wirtschaftsimperium erwarb er ein Vermögen, das sich mit anderen globalen Industriekapitänen messen lässt. Den Grundstock für sein Vermögen legte er in Krümmel bei Geesthacht, als er 1865 die erste industriell fertigende Nitroglycerinfabrik auf dem europäischen Kontinent gründete.

Mit der Stiftung der Preise wollte Nobel ein Zeichen setzen. Er, der zu seiner Lebenszeit als „Kaufmann des Todes“ bezeichnet wurde, sehnte nach einem besseren Ruf in der Nachwelt – als Wohltäter der Menschen. 

Bis 2005 haben 758 Personen und 18 Organisationen den Preis erhalten, davon nur 33 Frauen. Es haben einige „Mehrfachgewinner“ gegeben: das Internationale Komitee des Roten Kreuzes hat den Friedenspreis dreimal erhalten, sein Gründer, Henry Dunant, bekam 1901 den ersten Friedensnobelpreis.

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