Hilfsnavigation
Rathaus
© Stephan Darm 
Quickmenu
Volltextsuche
Icon FacebookIcon TwitterIcon FlickrHilfe
Seiteninhalt

Bahnhof DünebergDer Bahnhof Düneberg war, von Bergedorf kommend, der letzte Bahnhof vor Geesthacht auf der Stammstrecke der Bergedorf-Geesthachter-Eisenbahn (BGE). Er diente hauptsächlich den Beschäftigten der Pulverfabrik im Gutsbezirk Düneberg, (nach 1928: Gemeinde Düneberg).

Schon in der ersten Planung war ein Haltepunkt an der Stelle des späteren Bahnhofs in Düneberg vorgesehen. Die die Pulverfabrik betreibende Firma Vereinigte Köln-Rottweiler Pulverfabriken gehörte zu den ersten Kapitalgebern der Eisenbahngesellschaft. Der Betrieb wurde im Dezember 1906 aufgenommen.

Das erste Gebäude war nicht mehr als ein Unterstand gegen die Witterungsunbilden. In den Jahren bis 1916 wurde es mehrfach erweitert und ausgebaut, um den steigenden Personenverkehr auf der Strecke aufzunehmen.

 

Bahnhof DünebergIm Geschäftsjahr 1917/18 zählte die BGE über 150.000 Passagiere auf der Strecke zwischen Bergedorf und Geesthacht. Der Bahnhof Düneberg gehörte somit zu den meist benutzten Haltestellen des Deutschen Reiches. Am Kriegsende verkehrten täglich 138 Personenzüge zwischen Bergedorf und Geesthacht, 32 weitere nach Krümmel. Vom Bahnhof Besenhorst aus wurde ein Verbindungsgleis zur Trifabrik im Werk Düneberg mit dem neuen Bahnhof „Düneberg-West“ errichtet. Er wurde nach dem Krieg demontiert. Im Zweiten Weltkrieg erlebte der Bahnhof einen ähnlichen Aufschwung.

Toilettenbereiche, Fahrkartenschalter, eine Wartehalle, eine Poststelle und eine Gastwirtschaft wurden in die Neu- und Anbauten zwischen 1906 und 1916 integriert. Damit hatte der Bahnhof Düneberg 1916, bis auf spätere Modernisierungen der Fenster und den Saalanbau von 1986, seine heutige Gestalt erhalten.

Seit Stilllegung der Strecke 1953 wird das historische Gebäude weiterhin als Gastwirtschaft benutzt.

Zum Seitenanfang (nach oben)