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Lauenburger RaddampferZwischen 1861 und 1961 machten Schaufelraddampfer der Lauenburger Reederei Gebrüder Burmester, später Basedow am Landungsstieg Geesthacht beim Fährhaus Ziehl halt. Die Linie zwischen Hamburg, Zollenspieker, Geesthacht, Tesperhude und Lauenburg bildete eine wichtige Verkehrsader für den aufkommenden Ausflugstourismus des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Die sogenannten „Sommerfrischler“ (überwiegend aus Hamburg) kamen am Wochenende zu Tausenden, um Elbe, Wald, Geesthang und die zahlreichen Gastwirtschaften der Umgebung zu genießen. Um 1900 fuhren die Dampfer am Wochenende fünf- bis sechsmal täglich.

Mit dem Aufkommen des Pkws in den fünfziger Jahren veränderte sich das Freizeitverhalten der Menschen. Das eigene Auto ermöglichte eine noch größere Mobilität und Flexibilität. 1961 befuhr der letzte Raddampfer die historische Strecke. Seit 1971 bietet der Lauenburger Museumsdampfer „Kaiser Wilhelm“ in den Sommermonaten nostalgische Fahrten an der Elbe an.

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