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09.12.2019

Feuerwerk: Stadt informiert über Sicherheitsbestimmungen

Das Jahr nähert sich dem Ende und mit Blick auf die Silvesternacht weist die Stadtverwaltung Geesthacht auf die gesetzlichen Bestimmungen über den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern hin. 

Grundsätzlich gilt: Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 (eine CE-Kennzeichnung und die Angabe einer zusätzlichen Registrierungsnummer der Prüfstelle, welche die EU-Baumusterprüfung durchgeführt hat, muss auf jedem Feuerwerkskörper vorhanden sein) dürfen nur vom 28. bis zum 31. Dezember verkauft werden und nur an Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Das Überlassen dieser pyrotechnischen Gegenstände an Minderjährige ist verboten – Eltern dürfen sie also nicht an Kinder, und ältere Geschwister nicht an jüngere weitergeben. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen Feuerwerkskörper der Kategorie F2 nicht abbrennen.

Erlaubt ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 ausschließlich am 31. Dezember und am 1. Januar. In allen Ortsteilen Geesthachts ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 mit ausschließlicher Knallwirkung auf den Zeitraum zwischen 17 Uhr und 1 Uhr begrenzt.

Zudem sind beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern folgende Sicherheitsabstände einzuhalten: Feuerwerksraketen und so genannte „Römische Lichter“ sowie damit vergleichbar wirkende Feuerwerkskörper (Feuerwerkskörper der Kategorie F2) dürfen in einem Umkreis von 180 Metern um Reet- und Fachwerkhäuser wegen der besonderen Brandgefährdung nicht verwendet werden. Kanonenschläge, Knallfrösche und sonstige Feuerwerkskörper der Kategorie F2 dürfen nur in einem Abstand von mindestens 50 Metern zu Reet- und Fachwerkhäusern abgebrannt werden. „Das Nichteinhalten dieser geforderten Sicherheitsabstände, stellt eine erhebliche Gefährdung von Sachwerten und Bewohnern dar“, mahnen die Mitarbeiter des zuständigen Fachdienstes Öffentliche Sicherheit. In Geesthacht sind die Grundstücke Bohnenstraße 2, Steinstraße 53-55, Buntenskamp 4, Elbstraße 7 (Gelände „Hotel zur Post“), Grüner Jäger 4 („Forsthaus Grüner Jäger“/ B 5) und Strandweg 23 (Grünhof-Tesperhude) mit Reetdach- beziehungsweise Fachwerkhäusern bebaut.

Darüber hinaus gilt: Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist verboten.

Die Stadt Geesthacht bittet ausdrücklich um Beachtung und Einhaltung dieser Bestimmungen. Die Polizei wird unter anderem im Bereich der Bohnenstraße verstärkte Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung der Sicherheitsabstände durchführen.

Wer gegen die Bestimmungen, die auf das Sprengstoffgesetz und das Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe zurückgehen, verstößt, muss mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro rechnen.

In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass es nach den Bestimmungen der Landesverordnung über den Betrieb von unbemannten Heißluftballonen (Heißluftballonverordnung-HlbVO) wegen der hiermit verbundenen Brandgefahren ebenfalls verboten ist, Himmelslaternen (sog. Skylaternen) aufsteigen zu lassen. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

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